21.10.2018

Gelungenes Wochenende beim 34. Frielinger-2er-Mannschaftssturnier

Zum ersten Mal besuchte Carsten das Frielinger 2er Mannschaftsturnier in Hannover. Zum mittlerweile 34. Mal organisierte der SV Frielingen dieses kleine aber äußerst feine Turnier am 20./21.10.2018.
Mit seinen alten Vereinskumpel vom TPSK, Dirk Nonhoff, sollte es in den beiden Klassen bis zusammen 3300 Punkte (QTTR vom 11.08.) und am Sonntag bis 3100 Punkte an den Start gehen.


Beim Gesamtpunktewert von Carsten (1591 Punkte) und Dirk (1398 Punkte) war man als 2er Team mit 2989 Punkten eher im unteren Bereich anzusiedeln. Das zeigte sich auch in der Gruppensetzung der 3300er Klasse wieder am Samstagmorgen. In der 3er Vorrundengruppe an Position 3 gesetzt musste man zuerst gegen die Bremer Kombination Rautenhaus (1597)/Schlüter (1632) antreten. Carsten verlor nur knapp nach vier nicht genutzten Matchbällen mit 10:12 im Entscheidungssatz. Leider langte eine 10:6 Führung nicht! Dirk verlor 1:3 und so ging man mit 0:2 ins Doppel. Dieses gewann das Kölner Duo aber klar mit 3:0 Sätzen. Ein starkes Spiel.  Zum Endsieg sollte es aber nicht langen. Denn das folgende Einzel verlor Dirk recht klar gegen Rautenhaus.
Im 2. Vorrundenspiel ging es dann gegen die Topgesetzten Hannoveraner Rinne (1815) und Brendel (1563). Auch hier gingen beide ersten Einzel verloren. Carsten konnte den Noppenspezialisten Rinne leider im 5. Satz nach 2:5, 7:5 und 8:6 den Satz nicht nach Hause bringen. Da setzte sich dann doch die individuelle taktische Klasse des 1800er durch. Dirk verlor recht klar gegen den Antispieler Brendel mit 0:3. Und so ging es auch hier mit einem Rückstand ins Doppel. Aber wie schon im ersten Spiel gelang dem Kölner Duo ein unglaublich gutes Doppel zu spielen. In jeder Situation überlegen konnte auch dieses Spiel mit 3:0 gewonnen werden. Nur noch 1:2. Jetzt musste Dirk gegen Rinne ran und hatte nur einen Satz lang eine kleine Chance auf den Satzgewinn. Während es bei Carsten schon 2:2 im Einzel stand verlor Dirk mit 0:3 gegen Rinne. Und so wurde auch dieses Mannschaftsspiel mit 1:3 verloren. Das bedeutet das Ausscheiden nach allerdings einer guten Leistung insgesamt gesehen. Ein weiterkommen war möglich aber nicht wirklich erwartet.

Der Sonntagmittag wurde dann mit der 3100er Klasse eingeläutet. Hier rechneten sich die Kölner dann etwas bessere Chancen aus. Zumindestens mal auf den Einzug in die KO-Runde.
Wieder landete man in einer 3er Gruppe. Wieder missglückte der Start. Diesmal gegen die NRW-Formation Andre (1782) und Kathrin Heinrich (1285). Carsten verlor gegen Andre knapp mit 1:3. Dirk ebenso knapp mit 1:3 gegen die Bezirksligaspielerin. Ein 0:2 war man ja schon vom Vortag vorm Doppel gewohnt. Und auch hier sah es so aus, als wenn Carsten und Dirk das Spiel damit drehen könnten. Doch eine 2:0 Satzführung reichte nicht aus. Am Ende verlor man mit 2:3 noch und musste eine 0:3 Niederlage hinnehmen. In einer 3er Gruppe kein guter Start.
Jetzt hieß es nur noch: Gas geben und volles Risiko um mit einem 3:0 Sieg noch diese Niederlage zu egalisieren. Und das gegen das Topgesetzte Ausrichter-Duo Tjandra (1608) und Powell (1502). Carsten durfte zuerst gegen Tjandra ran. Von Anfang an auf Angriff ausgerichtet ließ Carsten dem jungen Hannoveraner keine Chance. Ein klarer 3:0 Sieg sprang heraus. Top-Start. Und da wollte sich Dirk nicht lumpen lassen. Als Underdog in das Spiel gegen Powell gestartet, konnte er seinem Kontrahenten immer öfter den Schneid abkaufen, der auf Dirk's Noppenspiel immer unsicherer wurde. So ging am Ende Dirk mit 11:9 im entscheidenden 5. Satz als Sieger hervor. 2:0 vor dem Doppel.
Das Doppel entwickelte sich noch einmal zu einer spannenden Geschichte. Hin und her gingen die Spielstände ehe das Kölner Doppel den Sieg und somit den 3:0 Endstand einfahren konnte. Damit egalisierte man die Niederlage im 1. Spiel und das andere NRW-Duo brauchte nur 1 Einzel oder Doppelsieg um die Kölner weiter zu bringen. Das gelang aber souverän mit einen 3:1 Sieg und somit waren beide NRW-Mannschaften in der KO-Runde weiter. Das war nervenaufreibend.

10 Mannschaften kamen weiter. Als Gruppenzweiter bekam man für das Achtelfinale kein Freilos sondern gehörte zu den vier Mannschaften die sich für die Runde der besten acht qualifizieren musste.
Gegen Vater und Sohn Schaper aus Niedersachsen musste wieder hart gekämpft werden. Carsten gewann relativ sicher gegen Vater Schaper (1490) und Dirk in einem knappen Viersatzspiel gegen Sohn Fabian (1590). Das Doppel ging knapp an die Kölner. Ebenso das 2. Einzel von Carsten gegen den ebenbürtigen Fabian Schaper. Nach einer 2:0 Satzführung musste noch der 5. Satz herhalten. Hier setzte sich Carsten mit 11:8 durch. Geschafft. 3:1. Willkommen im Viertelfinale.

Im Viertelfinale wartete dann wieder eine niedersächsische Kombination aus Lara Hoidis (1603) und Dennis Hansing (1473) auf das Kölner Doppel. Carsten siegte recht ungefährdet mit 3:1. Dirk verlor knapp mit dem gleichen Satzverhältnis. Das Doppel ging dann wieder an die Kölner nach einem kleinen Krimi. Genau wie das Einzel zwischen Lara und Carsten. Hin und her. 1:2 Satzrückstand für Carsten um dann noch einmal wieder zu kommen und am Ende mit 11:8 im 5. Satz zu gewinnen. Dirk hatte zwischenzeitliches auch schon gegen Hansing gewonnen. Das zählte aber nicht mehr. 3:1 und damit gelang der Einzug ins Halbfinale.

Dort kam es dann zu der Begegnung mit den Bremern Pägel (1538) und Jansen (1529). Carsten gewann glatt gegen Noppenspieler Pägel mit 3:0. Dirk verlor ebenso glatt 0:3 gegen Angriffspieler Jansen. So kam es wieder zu einen spannenden Doppel. Die Kölner setzten sich am Ende knapp mit 3:2 Sätzen durch. Der entscheidende Punkt zum Einzug ins Endspiel soltle dann wieder Carsten vorbehalten sein. Relativ ungefährdet sorgte er mit einem 3:1 Sieg gegen den jungen und manchmal von Carsten's aggressiven Angriffs- und Blockspiel überforderten Jansen für die Vorentscheidung.

Die Freude war groß auch wenn es mittlerweile 20 Uhr war und noch drei Stunden Rückfahrt nach Köln den beiden bevorstand.
„Nach der Niederlage im ersten Vorrundenspiel hätten wir nicht mehr damit gerechnet, so weit zu kommen,“ erzählte Carsten dann voller Vorfreude auf's Endspiel.
Dieses musste dann gegen eine weitere Bremer Kombination bestritten werden. Langkowski (1549 und Noppenspieler) sowie Domek (1693) warteten dort. Eigentlich rechnete man sich nicht viel aus. Aber es sollte spannend werden. Nach einem weiteren Krimi gegen einen Topspieler sollte Carsten auch hier wieder 2 Matchbälle nicht verwerten können. 10:8 hieß es im 5. Satz. Und am Ende ging der Satz mit 12:10 an den Bremer Domek. Dirk gelang dann etwas überraschend gegen die Noppen-Kontrahenten Langkowski. Ein packendes Noppenspiel ging nach zwischenzeitlichem 0:2 Satzrückstand doch noch mit 11:9 im Entscheidungssatz an den Kölner und somit stand es vor dem Doppel 1:1. Ärgerlich das Carsten die 2 Matchbälle im Einzel nicht nutzen konnte.
Das Doppel ging dann an die Bremer Kombi und so stand es dann 1:2 zwischenzeitlich und vor den abschließenden beiden Einzel.
Carsten durfte gegen Langkowski ran. Dieser zeigte seine gute Form auch hier und brachte Carsten an den Rand der Niederlage. 8:11, 11:1, 12:10, 9:11 und 11:9 zeigte die Anzeigentafel dann am Ende zugunsten von Carsten an. Und somit durfte sich Dirk an den haushohen Favoriten abarbeiten. Einen Satz konnte Dirk fast gewinnen. Aber am Ende wurde Domek seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 3:0.

Trotz der Finalniederlage war das ein gelungener Wochenendabschluss. Um 21.30 Uhr wurde die Heimreise angetreten.

03.10.2018

Den Feiertag bei einem 2er Turnier genutzt: Christian kommt beim Loreley Cup ins Finale!

Christian bot sich am 03.10.2018 die einmalige Chance gemeinsam mit seinem Trainer ein Mannschaftsturnier in St. Goar (Rheinland Pfalz) zu spielen. Gespielt wurde mit Vorgabe und ohne TTR relevante Punkte, so dass hier Spiel und Spaß im Vordergrund stand.

Das Turnier startete mit insgesamt 9 Teams je zwei Personen, quasi im Pokal Modus (2 Einzel ein Doppel und wieder zwei Einzel). Mit 1337 Punkten war Christian der Teilnehmer mit dem geringsten TTR Wert im Turnier, jedoch gemeinsam mit seinem Trainer (Ingo Hansens) dem stärksten Spieler im Turnier (aktueller TTR Wert von 2089), war eine Überraschung zumindestens nicht ausgeschlossen.

Christian und Ingo starteten in einer 4er Gruppe und los ging es gegen zwei Spieler mit je 1500 und 1800 Punkten. Ingo musste 2 Punkte Vorsprung abgeben, erledigte seine Aufgabe souverän in drei Sätzen. Christian hatte ein wenig Glück, da der Gegner länger nicht mehr trainiert hatte und einige unnötige Fehler produzierte. Christian (1 Punkt Vorsprung) wurde von Punkt zu Punkt immer sicherer und spielte für seine Verhältnisse sein bestes Tischtennis und siegte schließlich 3:1. Das Doppel wurde ebenfalls glatt in drei Sätzen gewonnen. Im Doppel waren die Aufgaben klar verteilt, Christian spielte sehr sicher mit gelegentlichen Angriffsbällen, Ingo dominierte das Spiel und machte fast alle wichtigen Punkte. Das war die Taktik für den weiteren Turnierverlauf, da wir nur über unser Doppel realistisch das Turnier gewinnen konnten.

Jetzt ging es gegen ein Damen Zweierteam mit jeweils >1500 Punkten. Ingo erledigte nach anfänglichen Problem (6 Punkte Vorsprung musste er geben) seine Sache wie erwartet souverän und Christian konnte unterstützt von seinen Trainer, die vielen wertvollen Tipps umsetzen und gewann in drei Sätzen. Wieder zeigte Christian ein gutes Spiel mit wenig eigenen Fehlern und schön herausgespielten Angriffsbällen.

Jetzt war das Team Hansens / Vieler bereits im Halbfinale und es ging nur noch um den Gruppensieg. Im letzten Gruppenspiel warteten die Lokalmatadoren auf uns. Hier ging es gegen Stefan Vrabanatz (1637) und Sven Fischer (1559). Vrabanatz zeigte eine klasse Leistung und Ingo musste schon hochkonzentriert spielen um den Vorsprung vom Gegner (4 Punkte) wieder zu egalisieren. Christian (+1) musste leider dann doch die erste Niederlage im Turnierverlauf einstecken. Wieder hervorragend gecoacht, zeigte Christian sein bis dahin bestes Spiel, das äußerst knapp im vierten Satz mit 13:11 für den Gegner endete. Das Doppel wurde wieder souverän gewonnen, so ging es als Gruppenerster ins Halbfinale.

Im Halbfinale spielten wir gegen Ralf Holzmann (1780) und Anja Tezcan (1461). Dieses mal verliefen die Spiele parallel und so konnte Christian nicht mehr auf die wertvollen Tipps vom Trainer zurückgreifen. Ingo löste seine Aufgabe klar und deutlich gegen Holzmann und Christian musste eine spielerisch unnötige Niederlage hinnehmen, da die Gegnerin ihre ganze Erfahrung ausgespielt und Christian das Nachsehen hatte. Das Doppel ging an Vieler/Hansens. Wieder war das Doppel das entscheidende Rad am Wagen, da Hansens locker gegen Tezcan gewann.

Jetzt stand das Finale vor der Tür. Hansens und Vieler mussten gegen die zwei Noppenspezialisten (beide Spieler beidseitig mit Noppe auf Vor-und Rückhand) Bernd Schuler (1900) und Alexander Döll (1780) antreten. Nach anfänglicher Eingewöhnung spielte Hansens sein bestens Angriffstischtennis gegen Schuler, den wirklich sehr clever spielenden Noppenspezialisten aus Cochem, der für sein außergewöhnliches Spiel auch überregional bekannt ist. Es war schon beeindruckend wie chancenlos letztendlich Schuler gegen den kompromisslos angreifenden Ingo Hansens war. Christian spielte gegen Döll und konnte selbst den 4 Punkte Vorsprung nicht nutzen. Zu clever spielte sein Gegner, der Christian durch drehen des Schlägers ständig verwirrte und so stand es nach den Einzeln 1:1.


Es kam wie erwartet zum „Showdown“ im Doppel. Christian wieder mit taktischer Anweisung „nur“ sicher zu spielen erledigte seine Aufgabe seinem Leistungsniveau entsprechend gut und konnte auch gelegentlich ein paar schöne Angriffsbälle zu Ende bringen. Es war jedoch wieder Ingo der das Spiel dominierte und deutlich bester Spieler im Finale war. Es kam wie es kommen musste und so ging es in den fünften Satz. Beim Stand von 9:9 hatte Christian zwei Angaben, diese konnten leider nicht zum Vorteil genutzt werden und so musste dem Gegner dann doch gratuliert werden.

Jetzt standen die letzten zwei Einzel an. Christian musste gegen den Noppen-Altmeister Schuler spielen. Fünf Punkte Vorsprung konnten auch hier nicht nach Hause gebracht werden. Es gelangen nur gelegentlich gute Angriffsbälle die auch vom Gegner Anerkennung fanden, letztendlich aber ließ Schuler Christian überhaupt nicht ins Spiel kommen und so schmolz der Vorsprung schnell dahin und die drei Sätze waren verloren. Gratulation an die Kombi Schuler/Döll für den verdienten Turniersieg.


Fazit: Super Turnier, Christian konnte viel Erfahrungen und praktische Tipps vom Turniertag mitnehmen und auch einige nominell stärkere Spieler unter der taktischen Anweisung seines Trainers schlagen.

(von Christian Vieler)

Dauerbrenner Heino schockt die Troisdorfer andro-Cup Konkurrenz mit 5 Siegen und 49 gewonnen TTR Punkten

"Dauerbrenner" Heino zeigte sich am Freitag von seiner besten Seite und schockte die Konkurrenz beim andro-Cup in Troisdorf mit Platz 1 und fünf 3:0-Siegen gegen:

Bauer, Tobias (1370)
Kostelnik, Uwe (1478)
Anhäuser, Jörg (1372)
Siems, Thomas (1342)
Klein, Marco (1345)

Einzig gegen Lange (1336) zog er mit 2:3 den kürzeren.

Das brachte ihn satte 49 TTR Punkte ein. Herzlichen Glückwunsch Heino!

31.08.2018

Platz 3 beim Witterschlicker "Warm Up"-Turnier 2018

Als direkte Vorbereitung zum 1. Saisonspiel beim DJK Löwe Köln durfte sich Carsten noch mal mit seinem ehemaligen TPSK-Vereinskollegen Dirk Nonhoff (jetzt TG Mülheim) beim Witterschlicker "Warm Up"-Turnier in Bonn mit anderen Tischtennis-Assen in der 2er Mannschaftskonkurrenz bis 2900 Punkten messen.

Nach der Auslosung (6 Gruppen mit 22 Mannschaften) prognostizierten die beiden schon in der Vorrunde in einer "Todesgruppe" gelandet zu sein. Nicht das die Gegner zu stark waren aber sehr unangenehm in ihren Spielweisen. Anti. Noppen. Druckloses Spiel. Und all das zeigte sich auch in den ersten Partien.
Beide verloren jeweils den 1. Satz in den ersten Einzeln. Gegen die 2er Paarung vom Ausrichter drehten beide dann das jeweilige Spiel noch und gewannen mit 3:1 Sätzen so das das Ergebnis im abschließenden Doppel eher eine untergeordnete Rolle spielte. Hier kam dann die unangehme Spielweise der Witterschlicker mit 2 Antis dann erst recht zum tragen. Dirk und Carsten kämpften sich nach 2 knapp verlorenen Sätzen noch ran, mussten aber am Ende den Gegnern mit 1:3 gratulieren. Der Mannschaftserfolg mit 2:1 konnte ihnen aber nicht genommen werden.

Das 2. Vorrundenspiel gegen eine Aachener Kombination konnte dann aber relativ entspannt angegangen werden, da beide Paarungen ihr jeweils erstes Spiel gegen die Witterschlicker gewonnen hatten. So ging es "nur" noch um den Vorrunden-Gruppensieg und die Platzierung in der folgenden KO-Runde.
Carsten musste einen 0:2 Satzrückstand hinnehmen ehe die Tipps von Dirk vom Seitenrand dann die Wende einbrachten. Mit einer hochkonzentrierten Leistung gingen die Sätze 3,4 und 5 ging der Sieg dann doch noch an den Neu-Arminen.
Ähnlich verlief es bei Dirk, der nach 1:2 Satzrückstand gegen den etwas höher eingestuften Aachener das Spiel ebenfalls noch drehte und somit die 2:0 Führung und den Sieg einfuhr. Das abschließende Doppel ging ebenfalls über die volle Distanz. Dirk und Carsten kämpften um jeden Punkt und holten sich dann den verdienten Lohn ab: Einen 3:0 Mannschaftssieg der allerdings, alles 5-Satz-Matches, auch ebenso andersherum ausfallen konnte. Das bedeutete Platz 1 in der Vorrundengruppe und der Einzug ins Viertelfinale.

Nachdem 8 Mannschaften in den Achtelfinalspielen um die verbleibenden 4 Viertelfinalplätze kämpfen mussten, durften sich Dirk und Carsten über eine Freilos dort freuen und warteten auf ihrer Gegner. Diese kamen dann wieder vom Ausrichter TTG Witterschlick. Beide waren in der mittleren 1400er Punkte Kategorie einzustufen und sorgten für harte Gegenwehr. Carsten drehte auch hier wieder nach 0:2 Satzrückstand mit ruhiger Spielart und taktischer Raffinesse das Spiel und gewann am Ende mit 11:9 im Entscheidungssatz. Dirk musste leider dem eher drucklosen Spiel seines Gegners entgegensehen und schaffte es nicht, die nötige Sicherheit und Angriffsbälle zu platzieren. So hieß es 1:1 vor dem entscheidenen Doppel das um den Einzug ins Halbfinale entschied.
In einen packenden Match setzten sich Dirk und Carsten dann mit 14:12 im 4. Satz durch. Das zu gewinnende Fass Bier und eine Urkunde waren schon einmal gesichert mit Platz 3.

Im Halbfinale wartete dann der Turnierfavorit mit einen Lünener Sportkameraden der aktuell 1745 Punkte aufwies.
Carsten durfte sich duellieren und sicherte sich mit einer konzentrierten Leistung Satz 1. Danach aber setzte sich die Klasse seines Gegners durch, der zusätzlich noch mit einer langen Noppe auf der Rückhand für einen ständigen Variantenreichtum mit Spielwitz sorgte. 3:1 hieß es am Ende für den Favoriten.
Dirk gewann relativ ungefährdet gegen die junge Carina Schönemann ebenfalls aus Lünen. So kam es auch hier wieder zum entscheidenden Doppel um den Finaleinzug.
Die Reihe der packenden Spiele setzte sich auch hier fort. Nach einer 10:6 Führung konnte das Kölner Duo leider den Satz nicht an Land ziehen und mussten knapp den Satzrückstand hinnehmen. Im 2. Satz glichen sie dann aus. Und so ging es hin und her. Im Entscheidungssatz lag die Lünener Kombination dann zum Wechsel mit 5:0 vorne. Dieser Vorsprung konnte leider kaum verkürzt werden und so mussten Dirk und Carsten am Ende mit 6:11 gratulieren.
Zufrieden mit Platz 3, einem Fass Frühstücksbier, der Urkunde und den Eintrag in der Turniergeschichte ging es dann um 1.30 Uhr nachts auf den Heimweg.

25.08.2018

Platz 2 und 3 für Arminia Cracks in Wiehl

Mit hervorragenden Ergebnissen kamen die Arminen Michael Erbslöher und Heino Przybilski vom Wiehler Tischtennis-Turnier zurück.

Michael sorgte mit seinen Finaleinzug in der Klasse bis 1315 Punkten für ein großartiges Ergebnis. Hier unterlag er, wie schon in der Vorrundengruppe, dem jungen Luca Papesch aus Klaswipper in drei knappen Sätzen. Heino schaffte ebenfalls den Sprung auf Treppchen. Im Halbfinale Papesch mit 1:3 unterlegen, gewann er das Spiel um Platz 3 gegen Enkirch mit 3:0.

05.08.2018

Einzug ins Viertelfinale beim Pre Contest Cup 2018 in Bremen für Carsten Klenke

Mit einen sehr zufriedenstellenden Ergebnis kann Carsten aufwarten.
Trotz der frühen Anreise (morgens um 6.20 Uhr ging es per Bahn los) konnte er sich nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten doch noch in der Klasse bis 1700 Punkte bis in die Runde der letzten Acht vorkämpfen.


Im letzten Jahr noch in der Klasse bis 1550 Punkte gestartet und dort im Finale knapp unterlegen, musste Carsten in diesem Jahr aufgrund des höheren QTTR-Wertes eine Klasse höher antreten.
Schon die ersten beiden Spiele ging es als Drittgesetzter in der Vorrundengruppe, gegen die beiden höher gesetzten an die Platte. In eienr 6er Gruppe kommen die ersten drei weiter in die KO-Endrunde.
Gegen Mahler vom SV Werder Bremen, der als unangenehmer Noppenspezialist mit 1666 Punkten aufwartete, gingen die ersten beiden Sätzen relativ glatt und sicher an den Bremer Spieler. Erst im dritten Satz konnte Carsten sich langsam kleine Vorteile erspielen und verkürzte den Abstand mit dem 11:9 Satzgewinn noch einmal.
Im vierten Satz musste er leider seinen hanseatischen Kontrahenten gleich am Anfang wegziehen lassen und lief immer einen Rückstand hinterher, der letzlich nicht mehr aufzuholen war.
Das zweite Vorrundenspiel gegen einen der Turnier-Favoriten Jürgens (Bümmerstede, 1668 Punkte) gestaltete sich lange sehr offen. Tatsächlich konnte der Neu-Arminia-Crack sich einen 2:1 Satzvorsprung herausarbeiten. Und auch der 4. Satz war ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Punkte. Knapp gewann der norddeutsche dann den Satz und so musste der Entscheidungssatz herhalten.
Hier ging es auch wieder wieder bis 7:7 hin und her. Trotz 3:0 Führung konnte Carsten sich nicht wirklich absetzen und musste am Ende dem Gegner, der noch drei famose Bälle hintereinander am Ende raushaute, zum Sieg gratulieren.

Mit dem Rücken zur Wand, nach zwei Niederlagen nahte das Ausscheiden, steigerte sich Carsten dann aber nochmal und setzte sich gegen die nächsten beiden Kontrahenten Tammo Meinen (Buntentor, 1518 Pkt.) mit 3:1 Sätzen und gegen Helmut Lampe (Delmenhorst, 1501 Pkt.) in einem 3:2 Satzkrimi nach 4:7 Rückstand durch.
So kam es im letzten Vorrundenspiel gegen den Niederländer Franck Blaauw (1573 Pkt.) zum Entscheidungsspiel um den Einzug in die Endrunde.
Im letzten Jahr in Haltern schon mit 3:1 in einem engen Spiel siegreich, setzte sich Carsten auch an diesen August-Sonntag mit gleichen Satzergebnis und einigen sehenswerten Ballwechseln durch.
Somit ging es nun ins Achtelfinale. Das Minimalziel war erreicht und schon jetzt konnte er zufrieden sein aufgrund der frühen Anreise die nicht unbedingt förderlich für die sportliche Aktivität ist.

Dort wartete der höher eingestufte Becker aus Worpswede mit 1645 Punkten. Ein packender Kampf entstand mit tollen Ballwechseln in denen sich der Arminia-Spitzenspieler von Satz zu Satz steigerte und mit dem unangenehmen Noppen und aggressiven Vorhandspiel des Gegners im Verlauf besser zurechtkam.
Am Ende siegte er im Entscheidungssatz und freute sich über den Einzug in das Viertelfinale.
Mit Lehmkuhl (TV Hude, 1713 Punkte) stand jetzt der nächste Turnierfavorit und auch Noppenspezialist mit am Tisch. Nach schnell verlorenen 1. Satz konnte sich Carsten aber zurückkämpfen und schaffte mit dem Satzgewinn den Ausgleich.
In Satz drei ging es dann weiter wie im zweiten Satz und Carsten spielte sich eine komfortable 4 Punkteführung heraus. Doch dann drehte sich das Spiel aufgrund taktischer Wechsel von Lehmkuhl und dieser holte sich den Satz dann doch noch auf seine Seite.
Im vierten Satz ließ der norddeutsche sich diese Sicherheit nicht mehr nehmen und zog mit 3:1 ins Halbfinale ein.

Es war etwas mehr drin aber trotzdem zufrieden vom Abschneiden zeigte sich Carsten: "Von Spiel zu Spiel habe ich mich gesteigert und schöne Ballwechsel auch für mich entschieden. Es hat wieder wahnsinnig Spaß gemacht und ich habe sehr viel an Eindrücken mitgenommen. Gerade im Spiel gegen Noppenspezialisten!"
Zudem konnte er sich über ein paar Punkte für den aktuellen TTR-Wert freuen. Dies als angenehmer Trainingseffekt.

Nach einer Trainingswoche in Bremen geht es dann am nächsten Wochenende (10.-12.08.2018) in Hannover beim Seelzer-Cup weiter im Turnierkalender für den Ehrenfelder.

08.07.2018

Arminia-Aktive schlugen bei Turnieren wieder zu

Nicht nur beim Geißbock-Cup wurde gespielt. Auch die andro-Cups standen bei einigen Arminia-Spielern hoch im Kurs.

Am 29.06. ging es für Kamran und Heino nach Troisdorf. Ein starkes Feld erwartet die beiden aus der 2. Mannschaft. Kamran wurde mit 3:3 im 16er Feld neunter. Heino landete mit 2:4 auf Platz 14. Und doch hörte man keine Unzufriedenheit im Erfahrungsbericht raus. Kamran schlug dabei Joachim Busch aus Bonn mit 3:2. Der hat immerhin einen aktuellen TTR-Wert von 1435 Punkten. Und so durfte sich Kamran in der Endabrechnung über 14 neugewonnene TTR-Punkte freuen.

Schon in den Wochen vorher nutzte er diese Trainingsmöglichkeit umd weitere Wettkampferfahrung zu bekommen bei insgesamt fünf andro-Cups und dem Porzer TT-Turnier. Dort zog er nach vier Siegen ins Achtelfinale ein und verlor gegen Aydin (Porz), dem späteren Halbfinalisten.

Für die Auszeichnung als Spieler des Monats bewirbt sich derzeit Heino. In den letzten Wochen zeichnetet sich schon ein Formhoch ab. Dies bestätigte sich jetzt am 05.07.2018 beim andro-Cup in Frechen. Platz 2 mit 5:1 zeigte ihn wiedererstarkt. Nur gegen den haushohen Favoriten Enderlin musste gratuliert werden. Dem standen Siege gegen Kühl (1244), Wild (1296), Hartmann (1215), Kuß (1262) und im vereinsinternen Duell gegen Helmuth Spanke (1238) gegenüber. Das brachte direkt in der Summe 34 TTR-Punkte und einen aktuellen All-Time-Höchststand von 1305 TTR-Punkten. Herzlichen Glückwunsch Heino! Das rockt!

Fleißig ist neben den oben genannten auch Helmuth unterwegs. Im Mai und Juni konnte er bei diversen andro-Cups überraschende aber auch verdiente Siege einfahren. Der Juli fing aber doch etwas durchwachsen an. Vier Niederlagen gegen Wild, Kühl, Heino und Hornig standen immerhin zwei Siege gegen Scheidtweiler (1114) und Kuß (1262) gegenüber.
Auch Herbert nahm in Frechen wieder teil. Musste aber fünf Niederlagen kassieren. Das tat dem Spaß zwar keinen Abbruch. Schließlich konnte er noch gegen Scheidweiler gewinnen und ergattert sich 3 Pluspunkte trotz eines 9. Platz in der Gesamtwertung. Eine Woche vorher ergatterte er an gleicher Stelle 8 Punkte durch Siege gegen Lehmann und Heinz. So konnte er einige vorangegangene knappe und frustrierende Niederlagen wieder wett machen. Es geht aufwärts kurz vor dem Urlaub.

Werner konnte bei 3 andro-Cups in Heiligenhaus, Lünen und Frechen im Juni 36 Punkte gutmachen. Die verlor er allerdings dann wieder an einen Tag in Frechen. Vielleicht auch noch gehandicapt durch die Armverletzung.

Stark aktiv vor seinen wohlverdienten Sommerurlaub ist auch Kai gewesen. Mehrere andro-Cups wurden von ihm besucht. Nicht immer ganz erfolgreich aber herausstechend seine Leistung am 08.06.2018 in Heiligenhaus. Hintereinander schlug er 2 gute Noppenspieler mit Nonhoff (1336) und Walterscheid (1537!!!). Als Krönung durfte auch Kostelnik (Dellbrück, 1462) noch dran glauben. 33 Punkte sorgten für einen zwischenzeitlichen TTR-Wert von 1344 Punkten. Starke Leistung.

In die Reihe der Viel-Spieler reiht sich auch Christian ein. Oder ist er vielleicht das Turnieroberhaupt!? Kaum ein Weg zu weit erfreuten sich VR- und Rheinland-Cups über seine Anmeldung. Seit Februar konnte er über 60 Punkte gutmachen und befindet sich aufgrund seiner zusätzlichen Trainingsbegeisterung auf einen enorm guten Kurs. Im Moment darf er sich über seinen persönlichen Höchststand von 1364 Punkten freuen. Völlig verdient!

Mit Wojtek stieg dann auch noch jemand ins andro-Cup-Geschehen ein. Seine Jungfräulichkeit verlor er in Troisdorf am 15.06.2018. Und das gleich mit drei Siegen und einen Gewinn von 7 Punkten. Spaß hat es ihm allemal gemacht. Mal sehen, wann er wieder in den Ring steigt.

Und auch Andreas K. nahm zweimal teil in Troisdorf und Frechen. Hier gelang ihm das Kunststück Kamran mit 3:0 zu schlagen. Völlig losgelöst spielte er auf. Schon da zeigte er seine Stärken die sich hoffentlich weiter mit dem Spaßfaktor entwickeln. Vermutlich unser größtes Talent, wenn man davon mit jungen 52 Jahren reden kann. Leider zog er sich dann in Frechen eine Rückenverletzung zu und musste pausieren. Aber beim Geißbock-Cup am Wochenende schlug er dann wieder zu. 

07.07.2018

Geißbock-Cup 2018: Die Arminia war dabei - Platz 3 und 4

Spannend ging es beim diesjährigen Geißbock-Cup zu.

Es begab sich zu einer Zeit, in der der Meisterschaftsbetrieb unterbrochen war. Eine kleine aber feine Delegation von Arminia's Tischtennis-Nomaden zog in die Höhle des FC-Geißbocks um das Glück zu suchen. Der hiesige Platzhirsch 1.FC Köln lud zum diesjährigen Geißbock-Tischtennis-Cup, zum ersten Mal nicht nur für Schüler, ein und kam natürlich um eine Einladung an den kommenden Welt-Klub Arminia nicht vorbei.

So bewegten sich die Tischtennis-Cracks Andreas K., Heino P. aka Heino, Werner K., Christian V., Herbert N., Kai B. und Carsten K. an einen schon morgendlich sonnigen Samstag geschwinden Schritts zur Biggestraße.

Jetzt war es allerdings so, das dieses Einladungsturnier für einige Arminen im Schatten des morgendlichen Brauhaus-Stammtisches lag. Dementsprechend ließen kleine aber liebevolle spitze Bemerkungen (z.B. Disziplinlosigkeiten wurden vorausgesagt) auch schon vor Spielbeginn dank der digitalen Medien auch nicht auf sich warten. Hier muss man jedoch anmerken, genau diese Spitzmünder bezogen das samstägliche Quartier erst auf den letzten Drücker. Es wurden dann von der großen Palette der Ausreden Gebrauch gemacht. „Ampelstau im Innenstadtbereich auf dem Weg mit dem Rad von Rodenkirchen nach Lindenthal!“, „Bin nicht ganz fit“, „der Caramel im letzten Wodka war abgelaufen“, etc. etc. etc. Man kennt das ja. Beim Bier zwischen den Spielen war aber schon wieder genug Kondition genug da!

Genug geplänkelt. Kommen wir zum sportlichen Teil des Tages der leider etwas kürzer ausfiel als lt. Ausschreibung angekündigt. Es wurde Werbung mit viel Spielen gemacht. Dies wurde allerdings im Laufe des Turniergeschehens leider modifiziert. Eingestellt auf das ausspielen des modifizierten Swaythling-Cup-Systems (Pokalsystem des WTTV) wurde das schon vor Turnierbeginn ausgehebelt. Je sechs Mannschaften in zwei 3er Gruppen in der 4000er und 5000er Klasse gesellten sich an die Platten. Leider wurde nach Vorrundenspielen auch das Halbfinale gecancelt und so gab es dann einfach nur Platzierungsspiele (Endspiel 1. gegen 1., etc.) Schade eigentlich. Denn das hätte nochmal was Spannung reingebracht.


Arminia 1 mit Kai, Andreas, Herbert und Carsten wechselten sich von Spiel zu Spiel ab. Das erste Spiel wurde gegen Gastgeber FC mit 1:4 verloren. Kai war noch nicht ganz fit zur morgendlichen Stunde und brauchte ein wenig, um seine Power zu finden aber steigerte sich dann gegen den FC-Spitzenspieler Jörn Schneider. Andreas zeigte anfängliche Nervosität die er aber von Spiel zu Spiel ablegte. Herbert erwischte einen schlechten Start und lag schnell 0:2 zurück ehe er das Spiel fast noch drehte und nur knapp im 4. Satz verlor. Den einzigen Punkt holte das neue Spitzendoppel („The next big thing“!) Andreas und Carsten mit einen fast ungefährdeten 3:0 Sieg gegen die FC-Cracks.

So sollte das 2. Spiel gegen die TG Mülheim dann über Platz 2 und 3 in der Gruppe entscheiden. In etwas geänderter Aufstellung, Carsten für Kai im Einzel, Andreas an 2 und Herbert an 3, ging es dann wieder voll motiviert an die Platte. Der Start gelang. Carsten siegte ungefährdet 3:0. Andreas zeigte gegen den Mülheimer Spitzenspieler eine fantastische Einstellung und Schläge die fast für Dopingvorwürfe sorgten. Nach Abwehr von Matchbällen und einen eigenen bei 10:9 im 5. Satz verließ ihn dann doch für 2 Bälle der Mut und ließ den Gegner noch davonziehen. Schade. Schade.

Herbert sorgte dann mit einen fulminanten 3:0 Sieg für die zwischenzeitliche 2:1 Führung. Gradlinig und konzentriert spielte er mit all seiner jahrelangen TT-Erfahrung den Gegner an die Wand der fast verzweifelte.

Mit dieser Führung im Rücken stiegen dann Kai und Carsten für das Doppel in den TT-Ring. Konzentriert und voller Tatendrang die Mannschaft näher ans Ziel zu bringen, spielten sie sich zwischenzeitlich in einen Rausch. Gestärkt von der positiven Einstellung zum Angriffsspiel von seinen Doppelpartner, zeigte sich Kai von seiner besten Seite und sorgte mit vielen starken Angriffsschlägen für viele tolle Punkte im Doppel. Ein ganz starkes Spiel von Kai! Und so sorgte dieser fast ungefährdete 3:0 Doppelsieg für das 3:1 im Mannschafts-Wettkampf.

Andreas und Carsten konnten dann mit dem ruhigen Wissen um den 2-Punkte-Vorsprung zum jeweiligen 2. Einzel antreten.
Carsten gegen die Nummer 1 der TG und Andreas gegen die Nummer 3. Im Spitzenspiel der Einser entwickelte sich ein spannendes Spiel. Nach dem 0:1 Satzrückstand von Carsten konnte dieser aber erkennen, das Andreas sich immer mehr steigerte und schon den sicheren vierten Punkt für die Arminia einfuhr. Zählte am Ende nicht mehr, da Carsten's Spiel zuerst in die Wertung kam. Und der drehte das Spiel nach 2 knappen Sätzen noch recht ungefährdet um dann den vierten Satz recht klar zu gewinnen.

So erreichte Arminia 1 Platz 2 in der Vorrundengruppe und durfte sich noch auf ein Spiel um Platz 3 freuen.

Arminia 2 mit Werner, Heino und Christian erwischten zwei starke Mannschaftsgegner. Mit den heimlichen Turnierfavoriten Brand (mit der längsten Anreise) und TV Dellbrück in der Familienkombination Peters musste schon alles passen um die Spiele nach Hause zu bringen.

Brand erwies sich als zu stark und so mussten sie sich mit 1:4 geschlagen geben. Trotz spannender Satzverläufe und sehr schönen Ballwechseln gingen einige knappe Spiele gegen unsere Cracks aus.

Aber auch die drei hatten ja noch ein 2. Spiele.
Hier kam es zum Generationen-Duell zwischen dem jungen Peters und dem Arminia-Altstar Werner. Noch konnte sich die größere Erfahrung (auch dank des vorabendlichen, ruhigstellenden Bierkonsums!?) von Werner im 5. Satz durchsetzen. Doch in einen Jahr dürfte dieses Duell vermutlich anderes ausgehen. Die Zukunft gehört definitiv der tollen Technik des Jungstars aus Dellbrück. Aber an diesen Tag konnte Werner ihn nach wechselnden Satzgewinnen und -verlusten noch in die Schranken weisen. Am Ende sprang dank der mannschaftlichen Geschlossenheit und 2 Siegen von Werner sowie den beiden Siegen von Christian und Heino ein knapper 4:3 Sieg raus.


Und so kam es wie es kommen musste: Beide Arminia-Mannschaften durften im Spiel um Platz drei gegeneinander ran. Dies sollte eigentlich vermieden werden aber durch das canceln des Halbfinales blieb nichts anderes übrig, als sich diesen Umstand zu beugen.
Die zwischenzeitliche 2:0 Führung von Arminia 2, Heino gewann nach 0:2 Satzrückstand noch 3:2 gegen Kai und Werner ungefährdet mit 3:0 gegen Herbert, glichen dann allerdings Andreas mit einen fantastischen 3:1 Sieg gegen den neben sich stehenden Christian und das Doppel Kai/Carsten gegen Werner/Christian in einer recht einseitigen Partie mit 3:0 aus. Auch hier zeigte sich Kai von einer extrem angriffslustigen Seite. Geflasht vom Gelingen der Schläge ließ er sich auch nach Fehlern nicht entmutigen dem gegnerischen Arminia-Doppel das druckvolle Spiel aufzuzwingen und wurde so zum Matchwinner des Doppels.

Kai „on fire“ gegen Werner und Andreas gegen Heino P. aka „Heino“ durften dann um die nächsten Punkte spielen. Heino setzte sich nach verlorenen 1. Satz gegen Andreas in Satz 3 und 4 ungefährdet durch.

Das Spiel von Kai und Werner entwickelte sich zu einen offenen Schlagabtausch und spannenden Spiel. Werner gewann dann im Entscheidungssatz nach 7:7 Zwischenstand noch mit 11:7 und sorgte so für den 4:2 Endstand und Platz 3 in der Endtabelle.

Fazit:
Platz 3 und 4 sorgten doch für einen zufriedenen Abschluss. Ein Turnier das, ein wenig modifiziert, unbedingt wiederholt werden sollte. Das eigentliche Ziel: Spaß am Sport und Geschlossenheit des Vereins auch über die innermannschaftlichen Grenzen hinaus zu zeigen wurde voll erreicht. Jeder trug durch Einstellung und sozialen Verhalten zum Erfolg dieses tollen Tages bei. Kein zur Schau gestelltes Ego störte diesen gemeinschaftlichen Tag. Jeder der teilnehmenden Spieler sorgte mit Siegen zu den erreichten Punkten bei. Keiner ging leer aus. Toll! Weiter so. So macht Tischtennis im Verein Spaß! Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.

Als zusätzliche Krönung dieses erfolgreichen Tages, sorgte der nachmittagliche Besuch zur Kaffee- und Kuchenstunde des „Präsidenten“ Klaus L. für positive Stimmung und gemütliche Turnieratmosphäre! Das war eine feine Überrraschung. Danke für's zeitnehmen Klaus!

Vielen Dank an alle teilnehmenden Arminen. "YOU MAKE MY DAY!"

Bildergalerie Geißbock-Cup 2018

  • Geißbock-Cup 2018 / Foto: Carsten Klenke

28.06.2018

Platz 5,7 und 10 beim androCup in Frechen - Arminia-Cracks wieder aktiv

Recht aktiv zeigen sich einige Arminia-Cracks auf Turnieren wie z.B. den diversen andro-Cups der WTTV-Serie. Auch am heutigen Donnerstag ging es für drei Spieler wieder mal Richtung Frechen. Dort "duellierten" sich Helmuth, Heino und Herbert mit neun anderen mal mehr mal weniger rotationsfähigen Tischtennis-Sportfreunden.

Sechs Runden die es teilweise in sich hatten. Turnierfavorit Enderlin gab sich kein Blöße und siegte in allen seiner sechs Spielen. Doch nicht jedes Spiel war ein Spaziergang wie die Ergebnisse zeigen. Heino zog nur mit 9:11, 9:11 und 14:16 den kürzeren. Liest sich sehr knapp.

Am Ende sprangen ein fünfter Platz (Heino mit 3:3), ein siebter Platz (Helmuth mit 3:3) und ein zehnter Platz (Herbert mit 2:4) heraus.
Dabei musste sich Helmuth in zwei Spielen gegen Kühl und Hartmann erst knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben.
Heino konnte sich gegen Kühl, Herbert und Hartmann durchsetzen. Musste aber Graf mit 9:11 im fünften Satz gratulieren.
Herbert ist so ein wenig der 5-Satz-Verlierer in der letzten Zeit. Auch in Frechen gegen Lokalmatador Hartmann sollte es nicht ganz reichen. Nach umkämpften Sätzen auch wieder 9:11 im alles entscheidenden Satz. Und doch. Gegen Lehmann dann die Wende!? Den fünften Satz holte er mit 11:8 auf seine Seite und sorgte noch einmal für Herzstillstand-Tischtennis-Ergebnisse. Weiter so!

 

» hier geht's zu den Ergebnissen in Frechen vom 28.06.2018

23.06.2018

Platz 3 beim Tischtennisturnier des TuS Hilter

Arminia-Neuzugang Carsten setzte sich mal wieder in den Zug und genoss schon in der Bahn die Anreise zum international besetzten Tischtennisturnier, den 6. internationale Tischtennis Rankenbach-Open des TuS Hilter bei Osnabrück.
In der D-Klasse bis 1600 Punkten kam er schwer in Schwung. Einen mühsamen Sieg im 1. Vorrundenspiel folgte eine extrem knappe 2:3 Niederlage gegen einen mit 120 Punkten niedriger eingestuften Gegner aus Mettingen. Nach 0:2 Satzrückstand kämpfte er sich zurück und verlor nur knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz.
Im 3. Vorrundenspiel musste dann ein Sieg her gegen den direkten Konkurrenten um den Einzug in die KO-Endrunde. Dieses gelang dann nach knappen ersten Satzgewinn in der Verlängerung doch recht eindeutig mit 3:0. Was so ein glücklicher Erstsatzgewinn ausmacht, sah man an der Psyche des Gegners dann. Dieser erholte sich nicht mehr davon.
Die KO-Runde in der Tasche konnte Carsten sich jetzt erstmal die Doppel ansehen da er da nicht gemeldet war um Kräfte zu sparen. Außerdem hatte der Veranstalter ein WM-Zelt aufgebaut und dort trafen sich einige Fußballinteressierte schon nachmittags um die Übertragung der Spiele anzuschauen. So auch zu späterer Stunde das Deutschland-Spiel.

Im Einzel-Achtelfinale wurde als Gegner dann ein junger Niederländer zugelost, der sich in seiner Vorrundengruppe mit drei recht klaren Siegen schon ins rechte Licht gesetzt hatte. Dieser erreichte auch schon vormittags das Jungen-Finale wo er aber unterlag.
Hier konnte sich aber die Erfahrung relativ klar durchsetzen. Noch! In einen Jahr wird das wohl anders aussehen. Mit grundsoliden Topspins sowie Unterschnittvarianten und sicheren Blockspiel konnte Carsten dieses Spiel für sich gewinnen und zog ins Viertelfinale ein.
Unter den letzten acht bekam er dann einen Gegner der an der Platte mit sicheren Blockspiel auf sich aufmerksam machte. Doch nach verlorenen 2. Satz gingen Satz 3 und 4 dann doch recht sicher für den neuen Arminia-Spieler aus. Somit war klar: Ein Podestplatz war erreicht!

Hier wartete aber der Turnierfavorit, der bislang in diversen Turnierspielen noch nicht von Carsten besiegt werden konnte. Und so verliefen auch die ersten beiden Sätze. Diese waren eine klare Angelegenheit für den Gegner, der enorm stark aufspielte. Erst im 3. Satz konnte Carsten mit einer taktischen Umstellung den Satz offen halten und führte mit 8:7. Das reichte aber nicht. Nach Abwehr von zwei Matchbällen ging der Satz dann doch knapp in der Verlängerung verloren.
Platz drei, 10 Euro und wieder nette neue Leute kennengelernt. Das passt!

 

» hier geht es zu den Ergebnissen der 6. Rankenbach-Open ...