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Spielberichte - 1. Mannschaft 2019/2020

Kampfloser 8:0 Sieg gegen Berrenrath

Leider sagte unser Gast TTC Berrenrath II das Spiel kurzfristig am Spieltag ab.
Die Bemühungen auf beiden Seiten in der letzten möglichen offiziellen Spielwoche noch einen Nachholtermin zu finden zerschlugen sich leider. Selbst an dem von Berrenrath vorgeschlagenen Termin und dem Tausch des Heimrechts, hagelte es auf einmal kurzfristig noch Absagen. Dahingehend einigten wir uns freundschaftlich auf die Wertung des Spiels durch Nichtantreten.

Nicht sehr zufriedenstellend aber wohl ein kleiner Trend der Zeit aufgrund der fehlenden Bereitschaft vieler Spieler sich zuverlässig auf ihre Mannschaftsmeldung einzulassen.

SV Arminia Köln - TTC Berrenrath II 8 : 0 (06.12.2019)

Wie schon erwähnt trat unser Gast nicht an. Wir hätten lieber gespielt als einen kampflosen Sieg im Portfolio zu haben. Aber die Absage war sehr kurzfristig und es war nur noch möglich in der kommenden Woche aufgrund der offiziellen Begrenzung bis 15.12.2019 nur noch nachholen zu dürfen. Alle haben schon Weihnachtstermine. Außerdem sind wir ab 13.12. auf Vereinsausflug auf Fehmarn.

Mit dem aktuellen Tabellenplatz 2, nur einen Punkt hinter Fliesteden, können wir sehr zufrieden sein. Das kompensieren durch Christian's Ausfall mit Jonte Jakob in der Rückrunde gibt uns nochmal die Möglichkeit, am Aufstieg zu schnuppern. Schauen wir mal, wie die Rückrunde läuft und die anderen Mannschaften sich aufstellen.

Vielen Dank an alle, die uns in der abgelaufenden Hinrunde unterstützt haben. Bei meinen Mannschaftskameraden für den unermüdlichen Einsatz und Spaßfaktor mit euch antreten zu dürfen. Bei allen Vereinskollegen die eingesprungen sind als es nötig war. Bei den Besuchen und Anfeuerungen durch viele Vereinsmitglieder während der Spiele. Es macht Spaß! Danke dafür.

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8:5 Sieg gegen 1. TTC Köln IV

Gegen TTC Köln traten wir mit Jürgen, Carsten, Hannes und Ersatzmann Helmuth an.  Christian berufsbedingt und Tim, dem mal eine Pause nach den "englischen Wochen" gut tut, fehlten. Zudem spielten die 4. Mannschaft zuhause und die 2. Mannschaft auswärts in Sindorf.

Ein spannender Abend war zu erwarten gegen den Tabellenfünften, der motivationsbedingt auf Markus Withake verzichtete.

SV Arminia Köln - 1. TTC Köln IV 8 : 5 (29.11.2019)

Zum Start ging es wie immer in die Doppel. Jürgen und Carsten spulten gegen die unangenehme Links/Rechts-Kombination Badstübner/Kilic ihr Repertoire runter. Der 3:0 Satzgewinn hört sich klarer an als es war. Allerdings konnten die beiden Arminen immer wieder zum Ende jeden Satzes zulegen. Sie wirkten eingespielt und routiniert. Das Zusammenspiel von Carsten's druckvollen Vor- und Rückhand-Angriffsbällen gepaart mit der unangenehmen Sicherheit und Schnittwechsel in Jürgen's passiveren Spiel ließen die TTC'ler etwas verzweifeln.
Im 2. Doppel konnte Helmuth seine Nervosität nicht so richtig ablegen. Hannes und er wurden aber von Satz zu Satz besser und schafften es fast den 3. Satz auf unsere Seite zu holen. Das 8:11, 9:11 und 16:18 Ergebnis zeigt zwar wie knapp es war, aber das TTC-Doppel Hüppeler/Bukovala war routinierter und sicherer. Schade drum.

Im Einzel ging es furios weiter.
Jürgen setzte sich gegen den Linkshänder mit feinem Händchen, Badstübner, klar mit 3:0 durch. Ohne Probleme konnte er sein Spiel durchziehen. Einfach eine Bank, die Eins der Arminia.
Carsten machte es da spannender. Gegen Hüppeler musste er alles an Registereinträgen ziehen und taktisch sehr variabel spielen. Satz 1 ging klar mit 3:11 an den TTC'ler. "Ich habe noch nie gegen ihn gespielt und muss mich erstmal an sein sicheres aber risikoarmes Spiel rantasten," meinte Carsten dann beim Satzwechsel. Hüppeler kam das druckvolle Spiel von Carsten entgegen. Aus der Halbdistanz hatte er immer genug Zeit die Angriffsbälle einfach nur auf die Platte zu bringen. Halbhohe Bälle kamen zurück und Carsten musste immer wieder dem Ball entgegen gehen, um Druck zu entwickeln. Wie sich rausstellte war diese taktische Ausrichtung von Carsten allerdings eher fehl am Platz. Schnell stellte er auf weiche platzierte Spinbälle um und es entwickelten sich zwar weiterhin spannende Ballwechsel, die aber Carsten immer häufiger gewann. 11:9 und dann sehr klar mit 11:5 wandelte der Armine den Rückstand in einen Vorsprung. Im 4. Satz konnte Hüppeler dann bei 10:6 vier Satzbälle nicht nutzen und verlor mit 14:16. Ein spannendes Spiel mit viel Spaßfaktor.

Hannes eröffnete zwischenzeitlich das untere Paarkreuz und sicherte klar und deutlich das 4:1 für die Mannschaft. Wie sehr er sich gefestigt hat gegenüber der letzten Saison,  zeigte sich hier ganz deutlich. Sicher und ruhig zog er seine Bahnen und glänzte immer wieder mit platzierten Bällen auf den Wechselpunkt von Bukovala. Starkes Spiel.
Helmuth musste sich natürlich damit anfreunden zwei Klassen höher zu spielen. Sein starker Unterschnitt oder die druckvolle Rückhand kommt hier halt auch öfters mal zurück. Nach einem starken gewonnen 1. Satz stellte sich Kilic besser auf das Spiel ein und zeigte seine Klasse gerade auf der Vorhandseite. Seine tolle Technik und dann die Platzierung gaben den Ausschlag für den am Ende klaren Sieg des TTC'ler. Aber für Helmuth kein Problem. Er kann mit Niederlagen umgehen. 4:2.

Das obere Paarkreuz mit Jürgen und Carsten war wieder dran.
Carsten spielte sicher gegen den äußerst sympathischen Franken Badstübner. Angriff um Angriff prasselten auf der gegenüberliegenden Seite ein. Nur selten konnte sich der TTC'ler darauf einstellen und man merkte ihm ein wenig die fehlende Spielpraxis aufgrund seiner langen TT-Pause an. 3:1 siegte Carsten recht sicher und holte so das 5:2 für die Arminia.
Jürgen machte es dann gegen Hüppeler spannend. Zwei Sätze dominierte der TTC'ler das Spiel und Jürgen unterliefen viele Fehler im Aufbau- und Abwehrspiel. Doch Jürgen ließ sich auch aufgrund eines hilfreichen Tipps von Hannes zum Thema Aufschlag nicht aus der Ruhe bringen und drehte das Spielgeschehen um. Drei fast ganz sichere Sätze ließen die Arminen jubeln und auf einen komfortablen 6:2 Vorsprung blicken.

Doch die Messe war noch nicht gelesen!
Hannes musste im direkten 3er Duell gegen Kilic ran. Die beiden eliminierten sich aufgrund der Vorhandlastigkeit leider etwas und so entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches Hannes offen hielt und durch die etwas druckvollere Rückhand, wenn er sie einsetzte, ein 10:8 im 5. Satz mit leichten Vorteilen erspielte. Zwei Matchbälle reichten aber nicht. Kilic behielt die Nerven und sicherte sich vier Punkte in Folge durch die richtigen Entscheidungen und verkürzte auf 6:3. Schade für Hannes aufgrund eines wirklich guten Spiels.
Im 4er Paarkreuzspiel zwischen Helmuth und Bukovala zeigte der TTC-ler kaum Schwächen im Sicherheitsspiel. Nur selten konnte Helmuth ihn mit schnellen Unterschnittbällen auf die weiße Linie in Bedrängnis bringen. Ab und an glänzte Helmuth mit tollen Angriffsbällen auf seine vorbereitenden Schupfbälle. Doch das war zu wenig um das Spiel an sich zu reißen. Am Ende ein 1:3 bei dem er aber mit erhobenen Kopf von der Platte gehen konnte. Es sind halt zwei Klassen höher. Aber vielleicht tut es auch einfach mal gut, in so einer Klasse zu spielen. Helmuth weiß das gut einzuordnen und kann einfach ordentlich verlieren. Das zeigte sich hier einmal mehr. Sehr angenehm und entspannt. Nur noch 6:4.

Hannes musste dann direkt wieder ran. Jetzt gegen den Spitzenspieler vom TTC, Hüppeler. Der zeigte sich unbeeindruckt von der ärgerlichen Niederlagen gegen Jürgen und spulte wieder alles ab was ihn ausmachte. Hannes fand leider nicht so richtig ins Spiel und kein Mittel. Ist aber auch nicht verwunderlich direkt nach dem spannenden Spiel gegen Kilic wieder die Anspannung zu finden. Erst in Satz drei konnte er sich etwas fangen und gewann diesen auch. Doch es war zu wenig und Hüppeler ließ sich nicht beirren. Nur noch 6:5.

Das Helmuth nicht mehr ins Ergebnisgeschehen eingreifen musste, dafür sorgten dann Jürgen und Carsten mit ihren jeweils 3. Einzelsieg und einer blütenreinen Weste am heutigen Tage.
Jürgen hatte es etwas anspruchsvoller gegen Kilic. Der konnte sich gut auf Jürgen's Schnittspiel einstellen und stellte ihn vor einigen Hürden. Am Ende setzte sich Jürgen aber doch mit 3:1 Sätzen durch.
Carsten hatte es da wesentlich entspannter. Bukovala konnte nur selten seine gefährliche Rückhand einsetzen und hatte dem variablen spinnigen Angriffsspiel von Carsten eher wenig entgegen zu setzen. Sicher, gerade in den entscheidenen Phasen zog Carsten alle Register und gewann mit 3:0 Sätzen.

Fazit:
Ein spannender Abend mit einem erkämpften 8:5 Sieg. Wichtig: Es war einfach herrlich entspannend und ohne negative Vorkommnisse mit einer soliden Mannschaftsleistung. Das hat wieder Spaß gemacht.
Danke an Helmuth für dein Einspringen und Deinen Einsatz sowie Dein gutes soziales Benehmen bei erwarteten Niederlagen. So muss das sein!

Vielen Dank auch wieder an die Unterstüzung von Heino und Andreas während des Spiels. Außerdem an die 4. Mannschaft, die nach dem 8:1 Kantersieg gegen Bocklemünd wesentlich eher fertig war und sich noch zu uns auf die Bank gesellte um sich ein paar Spiele anzusehen.

Die 3-4 Bier und das gute Essen im Brauhaus rundeten dann diesen entspannten und erfolgreichen Heimspieltag ab. Vielen Dank an alle Beteiligten.

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Spannendes Remis in Berzdorf

Durch das berufsbedingte Fehlen von Christian und Hannes mussten wir beim Spitzenspiel in Berzdorf auf die Qualitäten unserer jungen Garde von Tim und Werner zurückgreifen. In der Besetzung Jürgen, Carsten, Tim und Werner stellten wir uns der Herausforderung gegen ein Team, welches auch auf seine Stammposition 2 verzichten musste.

Ein spannendes Spiel war zu erwarten und so sollte es dann auch kommen ... wenn auch mit einem leicht unrühmlichen Abschluss.

TTG Berzdorf - SV Arminia Köln 7 : 7 (19.11.2019)

Im Spitzendoppel unterlagen Jürgen und Tim knapp in 4 Sätzen. Nach gewonnenem ersten Satz festigten sich die Berzdorfer Winter und Calisan etwas und zogen in den nächsten Sätzen ihre Kreise. Carsten und Werner setzten sich dagegen in einer spannenden Partie gegen Lotz und Biesel im Entscheidungssatz durch. Es war ein hin und her mit dem besseren Ende für die Arminia. "Sobald wir es schafften die Inititative zu übernehmen und aggressiver unsere Angriffsbälle zu platzieren, lagen wir vorne", meinte Carsten. Zum Ende hin holte Werner noch einmal seine unangenehme Linkshänder-Klatsche raus und sicherte den Punkt. 1:1

Im oberen Paarkeuz siegte Jürgen gegen Calisan recht unspektakulär wenn auch in knappen Satzendständen. Calisan verzeifelte oftmals am Schnittwechsel Jürgen's und fand nie zur Sicherheit, die es benötigt hätte, Jürgen in große Gefahr zu bringen.
Carsten dagegen durfte gegen Berzdorf's Einser Winter ran. Der agierte mit einer langen Noppe auf der Rückhand. Von Anfang an spielte Carsten aggressiv auf die Rückhand und holte sich so Punkt um Punkt. Winter war ein wneig angeschlagen aufgrund einer Erkältung und spielte nicht so beständig souverän. So entwickelte sich ein wechselhaftes Spiel mit schönen Ballwechseln aber auch einfachen Fehlern auf Seite von Winter. Im entscheidenen 5. Satz konnte Carsten dann aber einen 6:8 Rückstand zu einem 11:9 Sieg drehen. So stand es 3:1 für uns ... die Messe war damit aber nicht gelesen.

Leider war es auch heute so, dass die Ausfälle von Christian und Hannes unten nicht kompensiert werden konnten. In allen sechs Spielen von Werner und Tim waren Chancen zu einem Spielgewinn da. Leider zeigten die Berzdorfer eine etwas höhere Sicherheit an der Platte und konnten entscheidende Punkte zum Ende einfahren.
Gerade Werner war so nahe dran. Ob beim 2:3 gegen Lotz, beim 1:3 gegen Biesel oder im vorletzten Spiel gegen Position 2 Calisan mit 2:3 und nicht verwandelten Satzbällen ... es war wie verhext.
Tim kämpfte aufopferungsvoll verlor aber alle Spiele mit 1:3 und verlor immer wieder den Faden nach vermeintlich leichten Fehlern und vergebenen Vorsprüngen. Doch Biesel, Lotz und gerade Winter waren einfach sicherer im Spiel und Kopf. Leider sorgte mal wieder eine unrühmliche Aktion von Tim nach dem letzen Punkt-, Satz- und Spielverlust gegen Lotz für einen faden und negativen Beigeschmack.

Zwischendurch stand es nach den Siegen von Jürgen und Carsten wieder 5:3 für uns. Jürgen fertigte den schwächelnden Winter mit 3:0 klar und ohne Probleme ab. Carsten spielte groß auf. Nach zwei knappen Erfolgen in den Ranglistenspielen ließ er heute auch nach knapp verlorenen 1. Satz keine Zweifel am Punktgewinn aufkommen. Angriffsball um Angriffsbal haute er Calisan um die Ohren, der kein MIttel fand und ein wenig verzweifelt aufgrund der Dominanz des Arminen war.
So stand es dann 5:5 nach den verlorenen Spielen von Werner und Tim und es ging in die letzte Einzel-Runde.

Jürgen gewann sicher 3:0 gegen Lotz. Tim hatte im vorgezogenen Spiel gegen Winter schon 1:3 verloren. 6:6.
Die Dramatik nahm seinen Lauf. Das eben schon angedeutete Spiel von Werner gegen Calisan sorgte für Spannung und Nervenkitzel. 9:11 verlor Werner nach einem aufopferungsvollen Kampf und war zwar niedergeschlagen aber: "Ich habe gesehen, dass ich da unten in der 1. Kreisklasse mithalten kann." 7:6 für Berzdorf.
Das Unentschieden sollte dann Carsten gegen Biesel sichern. Und Carsten begann wie die Feuerwehr. Rückhand um Rückhand schlugen auf Biesel's Seite immer wieder ein, der etwas konsterniert und beeindruckt wirkte. Erst bei 10:2 für Carsten fand er ein wenig Sicherheit und stellte sich besser ein. Es wurde nochmal knapp. Doch mit 11:8 konnte Carsten dann doch noch den Nervenkitzel gering halten. Es entwickelte sich ein schönes Spiel mit tollen Ballwechseln. Am Ende stand aber ein 3:0 Sieg für Carsten zu Buche. Biesel war einfach in den entscheidenen Phasen nicht fehlerfrei genug.
Und so retteten wir ein 7:7. Es war mehr drin aber auch eine Niederlage. Von daher ein gerechtes Ergebnis und ein spannender TT-Abend.

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Spannender Pokalfight gegen den FC endete mit einer 2:4 Niederlage

Ein erwartet spannender Pokaltag stand für die 1. Mannschaft an. Als Gegner in der 2. Runde wurde die 1. Kreisklasse/Kreisliga-Mannschaft mit Rochow (1628), Jonte Jakob (1553) und Pohrer (1460) zugelost.

So kam es aufgrund der Aufstellungsvariationen der Mannschaften zumindestens im Doppel zu einem Vater-Sohn-Duell zwischen Jürgen und Jonte.

SV Arminia Köln - 1.FC Köln II 2 : 4 (18.11.2019)

Los ging es mit den Paarungen Carsten gegen Jonte Jakob und Jürgen gegen Joshua Pohrer, der noch recht neu beim FC ist.
Während Jürgen sich recht sicher und klar mit dem jungen FC-ler auseinandersetzte und 3:0 gewann, hatte Carsten seine liebe Mühe mit Jakob's Sohn. Eine 8:4 Führung im 1. Satz reichte nicht zum Satzgewinn für Carsten. Am Ende ging der Satz mit 11:9 an Jonte. Schade. Im 2. Satz konnte Carsten dann besser mit Vor- und Rückhand agieren und wurde aggressiver im Angriffsspiel. Mit 11:6 ging der Satz nach 5:5 Zwisxchenstand recht klar an den Arminen. Die Hoffnung war geschürt vielleicht doch mit 2:0 in Führung zu gehen. Leider konnte Carsten auch in den beiden folgenden Sätzen Führungen nicht nach Hause bringen. Er ließ Jonte zuviel Spielraum und der bedankte sich mit tollen Vorhandflips. 9:11, 9:11 ... am Ende ein 1:3. Somit stand es 1:1 vor Hannes' Einzel gegen den Favoriten Heiko Rochow.

Das dies nicht immer was heißt, bewies Hannes einmal mehr. In einem von Aufschlägen dominierten Spiel ging es in den ersten 3 Sätzen eher um Fehlervermeidung beim Rückschlag. Hannes kam nach Satzverlusten immer wieder zurück. Aber Rochow konnte gut antworten und parieren. Und so ging es in den 5. Satz, in dem Rochow dann aber die besseren Antworten auf Hannes' Aggressivität im Angriffsspiel parat hatte. 7:11 und damit 2:3 Sätze.

Zugleich ging es im Doppel für Tim und Jürgen gegen Jonte Jakob und Heiko Rochow an die Tische während Carsten sich mit Joshua Pohrer die Bälle um die Ohren haute.

Die Doppel-Arminen legten gut los und holten Satz 1 und 2 auf unsere Seite. Danach fanden die beiden FC-ler aber besser ins Spiel und sorgten auch hier für einen 5-Satz-Krimi. Spannender geht es kaum. Am Ende mit dem Ticken mehr Mut ausgestattet holte sich das FC-Duo hauchdünn mit 11:9 den Sieg und somit die 3:1 Führung. Jetzt mussten alle Einzel gewonnen werden, wenn die Arminia ins Viertelfinale kommen wollte.

Carsten hatte Pohrer recht gut im Griff. Aber nur 2 Sätze lang. Dann ein leichter Einbruch und zu passives Spiel machten Pohrer stark. Der spielte immer sicherer trotz guter Angriffsbälle von Carsten. Die waren aber nicht ganz so druckvoll. Pohrer hatte genug Zeit zu reagieren und für gute Antworten zu sorgen.
Erst im 5. Satz gab Carsten wieder Gas und gewann mit 11:6. Nur noch 2:3.

In der Abschlussrunde spielte Hannes gegen Jonte Jakob und Jürgen gegen Heiko Rochow. Hannes' Spiel zählte zuerst.
Hannes versuchte viel aber Jonte spielte heute recht stark. Vor allem die Rückhand, in die ihm Hannes gerade am Anfang immer lang reinspielte, war wirklich bemerkenswert. Und so gewann der FC-ler recht klar mit 3:0 Sätzen und holte den Siegpunkt.
Da nutzte dann auch die 2:0 Satzführung im Abschlusseinzel von Jürgen nichts mehr.

Schade, da war mehr drin! Nächstes Jahr ein neuer Versuch!
Vielen Dank an alle Zuschauer und Zuschauerinnen die uns und die FC-Spieler angefeuert und beklatscht haben. Danke für's zählen Klaus!

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Erste Niederlage der Saison gegen Pingsdorf

Zum Start in die englische Woche mit 3 Spielen in 5 Tagen gab es etwas ersatzgeschwächt (Christian musste leider absagen für die nächsten Spiele) eine knappe 6:8 Niederlage gegen Pingsdorf/Badorf. Diese traten in Bestbesetzung an und alle anwesenden Spielerinnen und Spieler gaben alles, damit es ein toller Tischtennis-Abend wurde.

Endlich gab es das erwartet spannende Spiel mit tollen Ballwechseln und als i-Tüpfelchen dazu einen unglaublich sportlich fairen und lustigen Abend gegen eine äußerst sympathische Truppe.

SV Arminia Köln - TTC Pingsdorf/Badorf 6 : 8 (15.11.2019)

Trotz Bilderbuchstart der neuformierten Doppel durch zwei 5-Satz-Siege, Jürgen und Tim gewannen nach engem Spiel gegen die Mutter-Sohn-Kombination Susanne und Kilian Wagner mit 12:10 im Entscheidungssatz. Sie lieferten sich packende Ballwechsel mit wechselnden Verlauf. Hannes und Carsten holten sich die ersten beiden Sätze gegen Anriffs-/Noppenkombination Heine/Böse. Danach kamen die Bergheimer besser ins Spiel und schafften den Ausgleich. Der 5. Satz wurde dann von den Arminen mit 11:3 gewonnen. Das lag zum einen an der hohen Fehlerquote von Pingsdorf's Nummer Eins Heine, der seine gewonnene Sicherheit in den ersten Sätzen hier nicht mehr abrufen konnte aber auch an dem sicheren Spiel der beiden Arminen. Hier glänzte vor allem Hannes mit tollen Angriffsschlägen und Antworten auf die Schläge der Pingsdorfer. Carsten hielt sich etwas zurück und sorgte mit sicheren aber nie zu wilden Aktionen für grundsolide Angriffsbälle ohne zu übertreiben. Diese Kombination ließ das Gegnerdoppel dann ein wenig verzweifeln.
Auch wenn die Doppel nicht ganz optimal liefen: "Es hat sich gezeigt, dass wir auch in anderen Kombinationen nicht so schlecht sind. Wenn auch nicht alles gelang oder der große Glanz ausblieb, es ist alles gut gegangen," meinte Jürgen am Ende.

Für Hannes war der "Arbeitstag" damit spielerisch zu Ende. Er entschied sich aufgrund seiner noch nicht auskurierten Erkältung Kamran den Einzelplatz zu überlassen. Auf jeden Fall gesundheitlich die richtige Entscheidung. Das Doppel hat Kraft gekostet.

Für den 3:0 Vorsprung sorgte dann Jürgen mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Böse. Es sah irgendwie aus wie fast jedes Mal in dieser Saison. Zumal Carsten auch noch überraschenderweise mit 2:0 Sätzen gegen Pingsorf's 1600er Heine in Führung lag. Der drehte aber mit drei fulminanten Angriffssätzen das Spiel und sorgte für den 1. Punkt und die Wende beim Spielstand. "Er hat wahnsinnig gut, platziert und sicher jeden Ball angegriffen ab Satz 3. Kaum noch Fehler. Ständig stand ich unter Druck und konnte nur selten mal das Spiel dominieren. Er war am Ende einfach die paar Punkte besser," resümierte Carsten dann auch beeindruckt. Starke Vorstellung trotz der Niederlage. Dennoch etwas ärgerlich, wie sich auch am Ende rausstellen sollte.

Damit stand es nur noch 3:1 und der Wind drehte sich langsam. Es kam Gegenwind auf.

Die 1. Runde im unteren Paarkreuz verlief dann nicht sehr erfolgreich. Während Tim mit 0:3 dem jungen Kilian Wagner unterlag, der halt nur selten Probleme mit dem leider etwas zu passiven Verteidigungsspiel von Tim hatte, lieferten sich Kamran und Kontrahentin Susanne Wagner ein packendes und spannendes Duell. Kamran lief ständig einen Rückstand hinterher und ließ ein wenig die Sicherheit im Angriff vermissen. Er kämpfte sich aber immer wieder nach Satzrückstand zurück ins Spiel und konnte so den 5. Satz erreichen. Dieser endete dann äußerst knapp mit 9:11 zugunsten der Bergheimerin. Und so stand es auf einmal 3:3.

Jürgen musste dann auch Heine's Stärke ertragen. Mit 1:3 unterlag er dem Pingsdorfer recht klar. Dieser ließ kaum Zweifel am Sieg aufkommen. Immer wieder setzte er Jürgen gezielt unter Druck. Auch nach langen Ballwechseln hatte er fast immer die bessere Antwort. Jürgen fand kein Mittel dagegen und konnte mit etwas Zufall, Heine lag vorne und fühlte sich wohl zu sicher, den 3. Satz mit 13:11 gewinnen.
Carsten glich zum 4:4 aus. Ungefährdet gewann er mit konzentriertem Spiel gegen Noppenspieler Böse, der überhaupt keine Chance hatte.

Drei Einzel-Niederlagen in Folge ließen dann aber die aufkeimende Hoffnung auf einen weiteren Sieg in der 1. Kreisklasse ersticken. Tim konnte 2 Sätze lang Susanne Wagner in schach halten. Die war zwischendurch total verzweifelt aufgrund der taktischen Ausrichtung von Tim. Der griff beherzt zum richtigen Zeitpunkt und immer wieder an. Damit hatte die Pingsdorferin arge Probleme. Im 3. Satz fing sie aber an die Angaben besser zu platzieren und sicherer zu werden. Tim machte mehr Rückschlagfehler und ließ sich auf ein Schupfspiel ein. Dadurch verlor er auch seine Unsicherheit im Angriff und gab Punkt um Punkt ab. So ging es in den 5. Satz der alles entscheiden sollte. Tim fing sich und spielte munter drauf los wie in den ersten beiden Sätzen. Bei 10:5 Zwischenstand und 5 Matchbällen im Rücken, fühlte er sich vielleicht zu sicher ... Mit 7 Punkten in Folge holte sich Wagner dann doch noch den Sieg und Tim war fast fassungslos aufgrund der vergebenen Chancen. So kann es gehen. Das ist auch schon den Vollprofis passiert.

Kamran erging es ähnlich wie Tim im ersten Einzel. Gegen den 16jährigen Kilian Wagner musste er eine 1:3 Niederlage hinnehmen. Wenn auch die letzten beiden Sätze mit 9:11 knapp an Wagner gingen, konnte Kamran selten seine sicheren Bälle abrufen. Leider fehlte es ein wenig an der Umsetzung des trainierten im Punktspiel. Etwas zu passiv agierte Kamran vermutlich und überließ den vorhandstarken Pingsdorfer immer wieder das Spielgeschehen. 3:6.

Die letzte Einzelrunde eröffnete dann Tim gegen den Einser Heine. Wir hofften auf eine Überraschung, die leider ausblieb. Doch Tim verkaufte sich teuer. Er konnte den 3. Satz nach hohem Rückstand gewinnen und verlor nur mit 10:12 den 4. Satz nach vielen langen Ballwechseln und guten Angriffsbällen. Am Ende setzte sich jedoch die individuelle Klasse Heine's durch, der damit alle drei Einzel für sich entschied am heutigen Tage. Starke Leistung. Große Anerkennung des Gezeigten. 3:7.
Um jetzt noch ein Remis einfahren zu können, mussten 3 Einzelsiege aus den letzten 3 Spielen her.

Jürgen und Carsten gewannen recht ungefährdet. Jürgen probierte gegen Susanne Wagner einiges aus und musste dadurch einen Satz abgeben. Am Ende konnte sie ihm aber nicht groß weh tun. Es war kein schönes Spiel mit vielen Schupfduellen und wenig Angriffspotential aber Hauptsache den Punkt eingefahren.
Carsten wiederum konnte im Angriffsduell mit Kilian Wagner immer wieder seine spielerische und mentale Klasse gegenüber dem jungen Wilden zeigen. Wagner war ein wenig überfordert und da nutzten auch nur selten die Tipps vom Mannschaftskollegen Heine. "Aber ihm gehört die Zukunft solange er dran bleibt. Der Sprung gegenüber der letzten Saison war schon enorm. Damals war er noch nicht so stark," meinte Carsten dann nach dem Spiel. Die Vorhand ist schon eine Granate wenn man ihn lässt. 6:7.

Kamran wollte dann für den Ausgleich sorgen, musste aber mit Kniebeschwerden ins Einzel gegen Böse gehen. Vermutlich eine Überlastung nach auskurierter Krankheit und fehlender körperlicher Robustheit. Der Pingsdorfer überraschte den leicht überforderten Arminen mit seiner unangenehmen Vorhand. Leider konnten auch die Tipps der Mannschaftskameraden über die Rückhand zu gehen und selber das Heft in die Hand zu nehmen, nicht fruchten. Am Ende gewann Böse mit 3:1 Sätzen und sorgte damit für den Siegpunkt zugunsten der Pingsdorfer.

Trotz der ersten Niederlage war es ein wunderbarer spannender Tischtennis-Abend mit tollen Ballwechseln, immer wieder vielen Lachern und sportlich sehr fairen Spielen. Hier hervorzuheben ist auf jeden Fall Kamran im letzten Einzel, der bei aussichtsreichen Spielstand dem Pingsdorfer einen Punkt zusprach. Er stützte sich mit den Händen beim Angriffsball auf. Respekt!

Man merkte natürlich, wie wichtig so ein spielstarker Spieler wie Christian für die Mannschaftskonstellation ist. Aber: That's life. Tischtennis bezahlt nicht deinen Lebensunterhalt. Und so gehen manchmal berufliche Interessen oder Verpflichtungen vor.

Weiter geht's in der englischen Woche am Montag im Pokal-Heimspiel gegen den FC und Dienstag im Spitzenspiel bei Berzdorf. Es sind ein wenig die Wochen der Wahrheit. Mit dem Spiel am 29.11. gegen TTC Köln zeigt sich dann, was noch möglich ist in dieser Saison.

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Klarer 8:0 Auswärtssieg in Vogelsang

Da Jürgen und Hannes privat verhindert waren, kamen Tim und Kamran beim Sonntagmorgen-Frühstücksspiel um 10 Uhr zum Einsatz. Mit Carsten und Christian an 1 und 2 sowie Tim und Kamran an 3 und 4 sollte aber dennoch nichts schiefgehen beim Wochenendausflug.

Das dies auch tatsächlich so kam, ist einer kompakten Mannschaftsleistung von Beginn an zuzuschreiben. Denn Vogelsang war zwar geschwächt ohne (wie eigentlich immer!) 1 und 2 angetreten, wurden aber in einigen Sätzen sehr gefährlich. Tim und Kamran fügten sich nahtlos in die ausgewählten Doppel-Kombinationen Christian/Kamran und Carsten/Tim ein und somit war die Stimmung entspannt und fröhlich gleich vom Start weg.

TTG Vogelsang II - SV Arminia Köln 0 : 8 (10.11.2019)

Gerade knapp 90 Minuten dauerte die Begegnung in dieser alten aber voller Geschichten erzählenden Halle in Vogelsang. Ein toller Ort um Tischtennis zu spielen. Der Holzboden ist äußerst angenehm für die Gelenke. Er schwingt leicht. Macht sehr viel Spaß hier zu spielen.
Dazu ein Gegner der ebenso locker an die Tische ging. Was nicht bedeutet, dass kein Ehrgeiz im Spiel war. Aber immer wieder wurde gelacht (auch bei Kanten- und Netzbällen), gelobt oder einfach nur geschäkert. Entspannt! So müsste es immer sein.

Zum Start ging es mit den o.g. Doppeln los. Diese wurden beide mit 3:1 gewonnen. Tim und Carsten gingen leider mit 0:1 in Satzrückstand. Tim fand nicht richtig ins Spiel und ließ seine gewohnte Sicherheit beim Rückschlag und Schupfspiel vermissen. Das dreht sich aber ab Satz 2 völlig. Er passte sich der guten Form von Carsten an und so konnten 2 Sätze ungefährdet eingeholt werden. Im 4. Satz dann ein schwacher Start der beiden mit 1:8. Doch danach fing man sich wieder und führte auf einmal 9:8, bis am Ende der Satz mit 18:16 für die Arminen ausging. Starke kämpferische Leistung.
Christian und Kamran ließen sich nur in Satz 2 zu einem 9:11 Satzverlust hinreißen. Ansonsten hatten sie das Spiel im Griff und die Arminia ging mit 2:0 in Führung.

Christian durfte gegen Sälzer ran, der noch vor einiger Zeit in höheren Klassen antreten konnte. Und Christian hatte auch am Anfang Probleme mit seiner gewohnten Sicherheit auszuspielen. Satz 1 ging verloren. Satz 2 knapp geholt. Erst zum Ende des 3. Satzes fand er in die Spur. Sälzer verlor seine Angriffssicherheit und Christian konnte am Ende mit 12:10 den 4. Satz noch gewinnen.
Carsten hatte immer am Anfang des Satzes gegen den drucklosen und wenig angreifenden Werner Probleme wegzuziehen. Dennoch war es ein gutes Spiel und zeigt den Formanstieg. Zum Ende der Sätze spielte er dann sicher seinen Stiefel runter und ließ keine Zweifel am 3:0 Sieg aufkommen. 4:0.

Tim und Kamran ließen sich auch nicht lange bitten und legten nach. Kamran siegte gegen den immer wieder stark auf der Rückhand aufspielenden Ciolkowski mit 3:1. Eine hochkonzentrierte Leistung von Kamran, der sich nur im 3. Satz eine Auszeit nahm und zu passiv wurde. Im 4. Satz zog er aber wieder an und wurde druckvoller. Von der Angabe weg übernahm er mehr die Spielführung, konnte sich aber nicht richtig absetzen. Ein paar Fehler des Vogelsangers sowie eine fantastische Power-Rückhand zum 11:9 Siegpunkt auf die schnelle Angabe von Ciolkowski beendete das Spiel zugunsten der Arminen. 5:0.

Tim hatte auch so seine Mühe mit dem Spiel von Lehrenfeld. Nach 3 knappen Sätzen führte er 2:1 Sätze und erst im 4. Satz konnte er sich mit gewohnter Sicherheit absetzen. EIne konzentrierte Leistung zum 6:0 Zwischenstand.

Den Deckel machten dann Christian und Carsten drauf.
Christian hatte 2 Sätze überhaupt keine Probleme mit Werner ehe dann ein wenig der Schlendrian, Mr. Lässig oder Dr. Lethargie auf den Plan standen. Der 3. Satz ging 11:9 an Werner. Und auch im 4. Satz fand er seinen Faden erst wieder am Ende wieder. 3:1 Satzsieg.
Carsten spulte gegen Sälzer sein ganzes Repertoire an Ruhe, Nervenstärke und Gelassenheit runter. 13:11, 11:9, 11:8 hieß es am Ende für den Arminen. Sälzer konnte nie eine ständige Sicherheit in die Angriffsbälle legen und ihm unterliefen relativ einfache Fehler bei seinen Angriffsversuchen. Carsten dagegen sorgte mit sicheren Topspinbällen, Vorhand wie Rückhand, für eine gute Basis, die am Ende reichte. Es entwickelten sich zwischendrin immer wieder lange und schöne Ballwechsel, die allerdings in den meisten Fällen von Carsten gewinnbringend abgeschlossen werden konnten.

Fazit:
Konzentrierte und durchgängig starke Mannschaftsleistung wurden trotz Fehlen von Jürgen und Hannes durch Tim und Kamran kompensiert. Top!

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Recht ungefährdeter Nachholspiel-Sieg gegen Bachem

Es stand das Nachholspiel gegen Bachem II an. Aufgrund diverser Grippefälle im Nachbarstaat Frechen hatten die Arminen einer ganz kurzfristigen Verlegung am Spieltag im Oktober zugestimmt. Dafür revanchierte sich Bachem mit dem Verzicht auf das Heimrecht. Sehr sportlich wie ich denke, von beiden Seiten.

Zum ersten Mal gelang den Arminen der Einsatz des Begrüßungsspruches "Netzroller ... kommen soll er ... Kantenball auf jeden Fall!". Das wurde erstmal amüsant aufgenommen sollte aber später bei Carsten's Spiel gegen Bohnen doch noch kurzeitig in Gedächtnis geholt werden.

SV Arminia Köln - TTC Bachem II 8 : 1 (02.11.2019)

Einen etwas holprigen Start legten die Arminen heute hin.
Hannes und Christian, bislang ungeschlagen, mussten in den Entscheidungssatz. Wie eng das Spiel war, zeigen die Satzausgänge. Allein 4 Sätze endeten 11:9 oder 9:11!!! Bartz (eher drucklos) und Kitz (Noppe) erwiesen sich als unangenehme Gegner. Am Ende konnten die beiden Arminen noch ihren Kopf aus der Schlinge ziehen, gewannen denkbar knapp eben mit 11:9 und dürfen sich weiter als ungeschlagen neben dem zweiten Stammdoppel Jürgen/Carsten nennen.
Die beiden trennten sich heute mal. Jürgen verzichtete zugunsten eines Doppeleinsatzes für Tim auf einen Ausbau der Top-Bilanz. Carsten und Tim gelang es allerdings leider nicht, Beständigkeit in ihr Angriffsspiel zu bringen. "Irgendwie schafften wir es nur bis 8:8 gut zu spielen. Danach patzten wir bei Angaben, Rückschlägen und Angriffsbällen oder gaben den Bachemern schöne Vorlagen um zum Abschluss zu kommen", meinte Carsten nach der 1:3 Niederlage gegen Bohnen und Raube.
So stand es in dieser Saison zum ersten Mal 1:1 nach den Doppeln. Sollte es das tatsächlich endlich erwartete knappe Spiel werden!?

Das es dazu allerdings nicht kam, um es vorweg zu nehmen, lag an der starken Einzelleistung aller vier angetretenen Arminen. Wie es ausgegangen wäre, wenn Bachems Nummer 2 Borgmann (der einzige Bachemer bislang mit einer positiven Einzelbilanz) dabei gewesen wäre!? Man weiß es nicht. Insgesamt ein verdienter Sieg, der vielleicht ein klein wenig zu hoch ausfiel.
Doch das Satzverhältnis von 25:8 und alle 8 gespielten und gewonnenen EInzel sprechen im Grunde eine deutliche Sprache.

Allein Bohnen ärgerte Carsten und Jürgen ein wenig. "Wahnsinnig schwere und unangenehme Angaben. Damit musste ich erstmal klar kommen", erzählte Jürgen danach. Und doch brachte er auch sein 2. Einzel mit 3:0 nach Hause. Carsten gewann nach spannenden Spiel mit einer hochkonzentrierten und tollen Leistungssteigerung mit 3:1 gegen Bohnen. "Der 1. Sieg gegen ihn. Bislang hagelete es immer nur knappe Niederlagen gegen die Bachemer eins", freute er sich nach dem Spiel nachdem er einen Angstgegner bezwungen hatte. Dieser haderte mit den fünf (5!!!) Netz- und Kantenbällen in vier Sätzen. Diese kamen immer zur richtigen Zeit aber spielentscheidend war eher die unangenehme Art sich aufzuregen von Bohnen. So kam er nie zur Ruhe und wurde unsicher.
Gegen den wirklich außerordentlich sympathischen Julian Bartz gewannen beide recht mühelos.

Christian und Hannes zogen da nach und ließen sich nur einen Satz lang von Kitz und Raube ärgern. Am Ende sorgten beide für sichere Siege im unteren Paarkreuz und ließen nichts anbrennen. Vor allem Hannes gegen "Noppen"-Kitz zeigte eindrucksvoll seine aufsteigende Form und taktischen Möglichkeiten. Starker Auftritt!
Christian gewann erst gegen Raube mit 3:1. Der sorgte direkt am Anfang ein wenig für Unmut bei Christian, denn den nervten die ständig falschen Aufschläge. "Kannst du den Ball bitte hochwerfen, oder geht das nicht?", fragte Christian ihn. Der antwortete zwar mit Ja aber ab Satz 3 fiel er wieder in dieses Aufschlag-Koma. Christian war es aber im 4. Satz zu bunt und haute ihn weg. Zum Abschluss gewann der dann auch noch gegen Kitz mit 3:0. Unspektakulär mit seiner unnachahmlichen ruhigen (oder lethargischen!?) Art zog er Satz für Satz davon und jedes Mal bei 2:0 Satzführung ruhte er sich etwas aus (gehört sich wohl für einen Neu-Münsteraner Senior der sich in der Einöde zur Ruhe setzen will). Da er aber keinen Bock auf mehr Tischtennis hatte, gewann er dann doch noch bevor es zu Satz 5 bzw. 4 kommen konnte.
Aber ... seine Einzelweste bleibt Perwoll-Rein. Soll Werner K. tatsächlich Recht behalten und sieht ihn ohne Niederlage unten durchgehen? Es wäre ihm zu wünschen ... also Christian! Denn sollte es tatsächlich so sein, dass er auch im neuen Jahr in Münster bleibt bzw. bleiben kann oder muss aufgrund seines Jobwechsels, ist das ein erheblicher Verlust an Spielstärke in den Aufstiegsduellen.
Doch wir hoffen da auf die Arminia-Gemeinschaftsstärke der Nachrückenden. Wird schon werden und wenn nicht ... geht das Arminia-Leben trotzdem weiter.

Vielen Dank an Herbert und Klaus für die Unterstützung und das schiedsrichtern bei den Spielen.

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4:0 Pokalerfolg der 1. Mannschaft in Immendorf

TSV Immendorf III - Armina Köln 0 : 4 (10.10.2019)

Das 1. Pokalrundenspiel der 1. Mannschaft fand am 10.10. in Immendorf statt. Die Arminia trat mit Jürgen Jakob, Tim Eichert und Hannes Logemann an. Die 3. Mannschaft von Immendorf stellte eher ersatzgeschwächt folgende Spieler aus der 3. Kreisklasse auf: Odendahl, Volmer und Gunesch.

Die Geschichte des Spieles ist insofern auch relativ schnell erzählt. Die Einzel gingen zum Teil recht deutlich an Arminia. Tim und Hannes machten es dafür im Doppel etwas spannender und verloren den 1. Satz mit 7:11. Etwas verbessert holten sie dann aber die nächsten Sätze mit 11:8, 11:9 und 11:7. Damit ging das Spiel mit 4:0 Siegen und 12:1 Sätzen an die Arminia.

In der nächsten Runde wartet sicherlich ein stärkerer Gegner.

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Text: Jürgen Jakob

Ungefährderter 8:1 Sieg gegen Geyen II

Auch am 5. Spieltag konnten wir mit dem recht ungefährdeten 8:1 Sieg gegen TTC BR Geyen II die Tabellenführung verteidigen.

An diesem Doppel-Heimspieltag mit der 4. Mannschaft bekam man wieder eine tolle Stimmung geboten. Es fanden sich einige Arminia-Spieler aus den anderen Mannschaften ein und sorgten mit ihren Anfeuerungen und den Einsatz als Schiedrichter für eine heimelige Atmosphäre. Das auch die 4. Mannschaft ihren Gegner mit 8:1 aus der Halle fegte, sorgte natürlich noch einmal für das i-Tüpfelchen auf dem U (oder so!).

SV Arminia Köln - TTC BR Geyen II 8 : 1 (04.10.2019)

Der Start gelang mit zwei klaren Doppelsiegen. Leider traten die Geyener Sportkameraden u.a. verletzungsbedingt auch mit 2 Ersatzleuten an. Jeweils mit 3:0 gingen die Spiele an uns. Damit bleibt die derzeit weiße Doppelweste erst einmal bestehen. Immer wieder beruhigend zwei passende Doppel am Start zu haben.

In der ersten Einzelrunde durfte sich Jürgen mit dem etatmäßigen Vierer Rosenberg auseinandersetzen. Der machte es Jürgen am Anfang nicht ganz leicht musste dann aber nach einer 7:1 Führung sage und schreibe 21 Punkte (!!!) hintereinander an Jürgen abgeben. Dies wurde dann mit fortschreitender Dauer mit Unmutbekundungen und Schlägerwerfen des Pulheimers kommentiert. Wer jetzt in der Schule nicht gefehlt hat kann sich ausrechnen, wie der 2. Satz für Jürgen ausging. 11:0. Das war ein wenig zuviel für Rosenberg und er konnte sich auch nicht mehr fangen. Mit 3:0 gewann Jürgen dann ungefährdet zum 3:0 Zwischenstand für uns.
Carsten machte es spannender. Gegen den Spitzenspieler von Geyen, Biermann, ging es hin und her. Immer wieder lange Ballwechsel und wechselnde Satzgewinne ließen den Entscheidungssatz zu. Dort war Biermann dann aber etwas sicherer und holte den Ehrenpunkt für Geyen. 3:1.

Christian gegen den 3. Kreisklassenspieler Cyranka, der sich wohl freundlicherweise als Vierter Mann zur Verfügung stellte und Hannes gegen Jäckel machten kurzen Prozess. Nur selten gab es ordentlich Gegenwehr. 5:1. Der nächste Sieg bahnte sich an.

Jürgen durfte dann ins Spitzenspiel. Und so entwickelte es sich auch. Knappe Sätze, lange und großartige Ballwechsel dominierten das Spiel. Biermann spielte auch hier groß auf. Aber Jürgen fand am Ende die besseren Antworten auf die durckvollen Bälle des Geyeners und setzte sich auch im 2. Einzel durch.
Carsten hatte wie schon Jürgen, mit Rosenberg wenig Probleme.  Der fand nie zu seinem Spiel und hatte eine enorme Fehlerquote. Da machte es nichts, dass Carsten derzeit seiner Form nachläuft. Mit drei so starken Mannschaftskollegen kann man da beruhigt auch mal ein Spiel verlieren und unspektakuläre Siege ergattern. 7:1.

Christian durfte dann den Schlusspunkt setzen. Mit dem klaren 3:0 und einem fullminanten Rückhandschuss donnerte er das 8:1 in die Halle. Damit behält er seine weiße Einzelweste auch nach dem 5. Spieltag. Ob er noch weiß, wie sich Niederlagen anfühlen in der Meisterschaft? Schließlich ging er mit Hannes auch im Doppel in dieser Spielzeit immer als Sieger von der Platte. Wird Zeit, dass er endlich ins obere Paarkreuz rückt und ernstzunehmende Gegner bekommt.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Arminen-Zuschauer und euren Einsatz als Schiedsrichter. Da auch die 4. Mannschaft sich keine Blöße gab und 8:1 gewann, ging es recht früh ins Brauhaus zur EInladung von Jürgen und Matthias, die ihren Einstand als Arminen gaben. Prost!

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Hart erkämpfter 8:5 Sieg in Hürth

Am Samstagabend erwartete uns eine vermeintlich machbare Aufgabe bei den Gastgebern aus Hürth.
Die Arminia spielte in dieser Woche damit bereits zum dritten mal gegen Hürth und der Arminia Dauerbrenner Michael ebenfalls.

Dieser war so freundlich zusammen mit Kamran den sich im Urlaub befindenden Carsten zu vertreten.

Michael spielte das Doppel zusammen mit Jürgen und das Erfolgsdoppel Hannes und Christian blieb unverändert.

TTV DJK Hürth IV - SV Arminia Köln 5 : 8 (28.09.2019)

Erfreulicherweise wurden dann auch direkt beide Punkte eingefahren - mit einer bärenstarken Leistung von Michael im Doppel 2.

Jürgen hatte wenig Probleme mit seinem Gegner Buchmüller - ein alter Weggefährte von Zuschauer Tim, aus Rondorfer Zeiten.
Christian hatte mit Baxmann einen ausgesprochen ehrgeizigen und spielstarken Gegner an der Platte, bei dem es zwischenzeitlich Unstimmigkeiten bezüglich den Angaben von Hürths Nummer 1 gab. Christian holte dennoch relativ klar das Spiel.

Kamran übernahm die Einzel an Stelle von Carsten an Position 4 und musste sich körperlich etwas angeschlagen in einer denkbar engen Partie 3:0 gegen einen ungewöhnlichen "Anti-Spieler" geschlagen geben. Hannes erwischte ebenfalls einen ungünstigen Tag und musste sich in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel gegen den resoluten Urban geschlagen geben.

Im oberen Parkkreuz spielte Jürgen erneut befreit auf und wies Baxmann mit einem 3:1 in seine Schranken.
Christian lieferte sich gegen die 2 ein streckenweise anstrengendes Spiel - holte aber wie erwartet den Punkt ungefährdet nach Hause.

Unten hatten sowohl Kamran als auch Hannes wieder zu beißen. Beide Spiele gingen verloren, wobei Hannes denkbar knapp verlor.

In den Überkreuzpartien musste nun Jürgen gegen Urban und Hannes gegen den spielerisch stärksten Baxmann ran.
Jürgen machte kurzen Prozess mit einem sehr deutlichen 3:0.
Hannes konnte seinen Negativlauf leider nicht umkehren, obwohl er alles dagegenhielt und in sehr knappen Sätzen 3:1 unterlag.
Kamran knüpfte an eine alte Arminia Tradition an - eingeführt von Klaus Liebenow - und „dopte“ sich mit einer 600er Ibuprofen.

Eine überraschend deutliche 3:0 Partie gegen den mit Netzbällen hadernden Buchmüller führte dann schliesslich zum 8:5 Sieg in Hürth. Kalte Duschen konnten die Siegesfreude dann auch nicht mehr dämpfen.

Spielbericht von Kamran ... DANKE!

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8:0 Kantersieg in Lövenich

In Bestbesetzung, mit dem frischgekürten Kreismeister Christian, Jürgen, Hannes und Carsten traten wir in Lövenich an. Leider trat auch dieser Gegner nicht mit den erhofften Top-Spielern an, die laut Aufstellung zur Mannschaft gehören sollen. So wurde es nach anfänglichen Schwierigkeiten, leider ein recht einseitiges Meisterschaftsspiel am 3. Spieltag.

Nach nur 75 Minuten Spielzeit gingen wir mit einem 8:0 Auswärtssieg nach Hause. Wiederholt ein starker Auftritt der Mannschaft. Dennoch wäre es schön, wenn bald spannendere Spiele kommen.

TTC Lövenich II - SV Arminia Köln 0 : 8 (20.09.2019)

Wie gewohnt traten Hannes und Christian als Doppel 1 an. Nach klar gewonnenen ersten Satz gegen Gilsdorf (2)/Seimetz (4) mussten sie sich noch mal strecken. Die nächsten zwei Sätze gingen an die beiden eher offensiv ausgerichteten Lövenicher. Diese kämpften sich mit steigender Moral in das Spiel rein. "Wir haben einfach nicht mehr gut gespielt danach und die beiden zu oft angreifen lassen," resümierte Hannes danach. Doch die beiden Arminen konnten das Spiel noch an sich reißen und drehten den Spielstand wieder um. Am Ende sprang ein 3:2 Sieg heraus.
Zeitgleich gingen Jürgen und Carsten gegen Noppe Brozio (1) und Linkshänder Meyer (3) an die Platte. Nach zwei klar gewonnenen Sätzen, bei dem die Lövenicher viel zu fehlerhaft spielten, verloren die beiden Arminen ein wenig ihren Faden. Carsten griff etwas zu forsch an. Jürgen machte einige Fehler bei den "ruhenden" Bällen. Und so wurden die Lövenicher sicherer. Es ging in den 5. Satz. Nach hoher Führung ließen die beiden Arminen es dann noch einmal spannend werden. Schlußendlich gewannen wir aber souverän mit 11:8 und sorgten für die 2:0 Führung.

Im oberen Paarkreuz hatte Jürgen mit Gilsdorf überhaupt keine Probleme und siegte 3:0. Carsten machte es da etwas spannender gegen Noppenspieler Brozio. Nach verlorenem ersten Satz trotz hoher Führung (der übliche Satz zum antesten), siegte er aber konzentriert noch mit 3:1. "Brozio ist ein wenig eine Wundertüte. Mal Riesenbälle dann wieder eine Serie von recht einfachen Fehlern. Nicht ganz einfach für mich darauf einzustellen, wenn man gerne längere Ballwechsel hätte," erzählt er danach. Diese gab es aber dennoch immer mal wieder, wenn Brozio seine guten Phasen hatte. Routiniert spielte Carsten aber mit Erfahrung die Sätze runter. 4:0 für uns. Es bahnte sich schon was an.

Christian hatte genauso wenig Probleme mit Ersatz Seimetz wie Jürgen eben. Ein klarer und ungefährdeter 3:0 Sieg bei dem Christian sich auch mal ausprobieren konnte. Carsten gab dann mal den Rat: "Du willst doch weicher vorziehen also ... das geht hier sehr gut. Genau der richtige Gegner dafür. Mach es und so hast du was Wettkampftraining für die stärkeren Gegner um ein wenig variabler anzugreifen." Und das setzte er dann auch öfters um mit dem Ergebnis: Es geht ja! Alles in allem wünscht man ihm endlich mal stärkere Gegner in der Meisterschaft.

Hannes musste gegen Meyer ran. Der erste Satz ging an den Arminen. Doch Meyer drehte das Spiel in den Sätzen 2 und 3 zu seinen Gunsten. "Ich habe ihm da viel zu viel Platte überlassen. War viel zu passiv. So konnte er mich immer wieder unter Druck setzen", war Hannes sehr selbstkritisch. Das er aber mittlerweile solche Spiele auch in der 1. Kreisklasse noch rumreißen kann, bewies er einmal mehr in den folgenden Sätzen. Zweimal zu 4 und es stand 6:0 für uns.

Oben durften dann noch mal Jürgen und Carsten ran. Jürgen wie gewohnt sicher und souverän mit 3:0 gegen Brozio. Trotzdem kam es immer wieder gerade zum Ende hin, zu tollen Ballwechseln, die aber in der Regel Jürgen mit sehr guten Bällen für sich gewinnen konnte. Das zog Brozio ein wenig den Zahn.
Carsten gewann auch 3:0 mit etwas mehr "Mühe". Der vohandlastige Gilsdorf schaffte es immer wieder, die weichen langsamen Topspinbälle von Carsten extrem druckvoll zu parieren. So führte er dann auch in allen Sätzen mit bis zur Satzmitte mit 3-4 Punkten ehe Carsten dann zu härteren "Maßnahmen" ausholte und ein ums andere Mal schnelle harte Rückhand- und diagonalplatzierte Vorhand-Angriffsbälle auf die Platte brachten. Da langte auch eine 8:4 Führung im ersten Satz und eine 10:8 Führung im 2. Satz dem Lövenicher nicht.
"Ein schönes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Das hat Spaß gemacht," wie nicht nur Carsten festestellte. Auch sein Gegner fand dies. Der war sehr beeindruckt von den Qualitäten weit hinter der Platte von Carsten. Der brachte fast "tote" Bälle wieder zurück um zu punkten.

Somit stand nach 75 Minuten fest: Wir hatten 8:0 gewonnen!

Fazit:
Ein eher ersatzgeschwächter Gegner, der in Top-Besetzung zu den Aufstiegsfavoriten gehört. So aber eher im Mittelfeld landet. Man sollte den Sieg nicht überbewerten aber eins steht fest: Wir sind gut in der Liga! Ein großer Pluspunkt ist sicherlich die konstante Mannschaftsaufstellung aber auch die tolle Stimmung in der Mannschaft. Es ist unkomplifiziert. Alle haben Bock auf Tischtennis und die Mannschaft. Jeder hat Spaß mit dem anderen. Es harmoniert unglaublich gut. Jeder freut sich über die Spiele und Siege des anderen. So macht das Hobby auch beim Wettkampf Spaß. Da freut man sich auf jedes Spiel! Das darf so weiter gehen.
Und: Wir sind durch die Bank weg auf jeder Postion extrem stark besetzt. In entscheidenen Situationen kann sich jeder noch einmal steigern und lässt sich nicht hängen.

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Starker Auftritt des Quartetts gegen Kreisliga-Absteiger SC Fliesteden

Einen echten Sahnetag erwischte die Erstvertretung der Spvg. Arminia an diesem Samstag im Spiel gegen den Kreisliga-Absteiger SC Fliesteden.

In Bestbesetzung mit Jürgen, Carsten, Christian und Hannes ging es auch im 2. Saisonspiel vollzählig an die heimischen Platten. Mit großer Unterstützung der Arminia-Fangemeinde Herbert, Heino, Tim, Andreas und Klaus ging es los wie die Feuerwehr. Der famose Start mit 6:0 aus den ersten Spielen ließ schnell Freude und Erstaunen im Arminia-Lager aufkommen.

SV Arminia Köln - SC Fliesteden 8 : 2 (07.09.2019)

Mit einer gehörigen Portion Vorfreude auf gleichwertige Spiele ging das Quartett an die Platten. Das neuformierte Doppel Jürgen und Carsten an Position 2 durften gegen "Anti" Jenak und "Vorhand" Baumann ran. Das Spitzendoppel, schon aus der Vorsaison warmgespielt, mit Christian und Hannes sollte es an Position 1 gegen eines der besten Liga-Doppel richten. Und es gab das erhofft spannende Spiel das am Ende die beiden Arminen nach 5 knappen Sätzen am Ende mit 11:9 auf unsere Seite holte. Eine starke Leistung gleich im ersten Spitzenspiel.
Vorher holten den ersten Punkt Jürgen und Carsten nach einer souveränen Leistung mit 3:1 Sätzen. Somit stand es 2:0 nach den Doppeln. Besser konnte es nicht laufen.

Hervorzuheben an diesem Samstag ist defintiv Hannes. "Bislang habe ich ihn noch nie so durchgängig hochklassig spielen sehen. Beide Einzel und das Doppel zeigte er eine famose Leistung ohne große Schwächen", stellte Mannschaftskapitän Carsten fest.
Gegen den mit Antibelag angetretenen Jenak stellte er sich immer besser auf das Spiel ein. Am Ende ein relativ ungefährdeter 3:1 Sieg. Gegen Baumann sprang dann ein klarer 3:0 Sieg zum 8:2 Schlußpunkt raus.

Im vorderen Paarkreuz sorgten in der 1. Einzelrunde Jürgen mit einem klaren, unspektakulären  3:0 Sieg gegen Tils und Carsten mit einem nicht erwarteten extrem spannenden und hochklassigen 3:2 Sieg für den 4:0 Zwischenstand. Zähler Andreas: "Das hat Spaß gemacht zu zählen. Fair und extrem schöne Ballwechsel."

Danach eben Hannes mit dem Sieg gegen Jenak. Christian konnte ebenso wie Hannes, gegen den konsternierten Baumann sicher punkten. Ehe dann Jürgen und Carsten im Gleichmarsch die 2. Runde jeweils mit 2:3 für die Ehrenpunkte von Fliesteden sorgten. Beide waren dennoch zufrieden mit dem jeweiligen Spiel. "Das hat richtig Spaß gemacht", erzählt Jürgen. Erst mit 10:12 im Entscheidungssatz musste er sich Hockwin mit der Rückhandnoppe geschlagen geben.
Carsten hätte beide knapp verlorenen Anfangssätze gewinnen können. Vergab aber beide male eine hohe Satzführung um am Ende mit 10:12 und 11:13 sich auf einmal einem 0:2 Satzrückstand gegenüber sah. Die Sätze 3 und 4 konnte der Armine dann aber klar auf seine Seite holen. Eigentlich hätte es auch ein 3:0 Sieg sein können. Aber so laufen die Spiele manchmal. Tils gab nie auf und wurde im Entscheidungssatz wieder sicherer. Brachte enorm viele Bälle unangenehm zurück und siegte, obwohl Carsten 2 Matchbälle abwehrte, am Ende mit 13:11.

Christian meinte nach seinem tollen 3:1 Erfolg gegen Jenak: "Zum ersten mal seitdem ich bei der Arminia spiele (ca. 11 Monate) hatte ich endlich das Gefühl alles geben zu müssen. Das war ein tolles Gefühl und hat mich an frühere Zeiten erinnert. Dazu die Kulisse mit den Anfeuerungen. Da wurde ich doch was nostalgisch. Das hat richtig Spaß gemacht. So kann es weitergehen. Das motiviert." Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass er das obere Paarkreuz erklimmt. Und es macht unheimlich Spaß ihn an der Platte zu sehen. Was für Breitseiten er heute abschoss - großartig! Das sah man das Potential des ehemaligen Luxemburgers.

Am Ende sprang ein verdienter 8:2 Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die oberen Plätze raus. Nicht in der Höhe erwartet. Aber durch die knappen Siege am Anfang konnten wir den Fliestedener ein wenig den Schneid abkaufen. Die waren vielleicht noch nicht richtig im Training. Das schmälert aber nicht die Freude. Es war eine verdammt konstante und engagierte Leistung des Quartetts.

Vielen Dank an die großartige Unterstützung durch die oben genannten Zuschauer. Danke für's zählen. Und zum krönenden Abschluss konnte im Brauhaus noch der gesamten 2. Mannschaft zu ihren Auswärtssieg in Balkhausen gratuliert werden. Ein erfolgreiches Wochenende in vielen Belangen. Danke!

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8 : 0 Saisonauftakt gegen ersatzgeschwächtes Spinfactory-Team

Gegen eine stark erstatzgeschwächte Mannschaft von spinfactory gelang ein klarer Kantersieg mit 8:0 in der Besetzung Jürgen, Carsten, Christian und Hannes. Einzig Hannes gab einen Satz im Spiel gegen den kurzfristig aus der Jungen-Mannschaft aquirierten Marques Herger ab. Ansonsten nur klare Siege und drei kampflose Siege aufgrund der Verletzung von Neukirchen.
In 55 Minuten gab es trotzdem gegen die beiden Jungen Lukas Seifert und eben Ney Marques Herger viele schöne Ballwechsel zu sehen. Gegen die beiden macht es riesig Spaß zu spielen. Da können sich einige Herren aus der Vergangenheit mal ein Beispiel dran nehmen in Punkto Fairness und Spielfreude.

DJK spinfactory Köln V - SV Arminia Köln 0 : 8 (31.08.2019)

55 Minuten nur dauerte der Saisonauftakt bei spinfactory Köln. Alle gespielten Spiele gingen relativ klar und ohne nennenswerte Probleme an die Arminen.
Den Anfang machen Christian und Hannes im Doppel gegen Seifert und Marques Herger. Die Nervosität und Unerfahrenheit im Herren-Bereich der beiden Jungen legte sich erst im 3. Satz ein wenig.

Jürgen spielte routiniert gegen Seifert. Christian ebenso gegen Trumpa. Hannes musste sich nach zwei relativ klaren Sätzen im dritten strecken. Da spielte Marques Herger stark auf und Hannes ließ sich was zurück fallen. Hier sah man schon mal richtig das Talent des kleinen Mannes. Im vierten Satz stellte Hannes aber alles wieder klar.
Carsten sorgte gegen Seifert dann für den Schlusspunkt.

Der Sieg ist natürlich keine Standortbestimmung. Wie er einzuschätzen ist dürfte klar sein.
Immer wieder verwunderlich wie größere Verein nur um mehr Mannschaften im Portfolio zu haben, die Mannschaften melden.

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