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Spielberichte - 1. Mannschaft 2022/2023

Würdiges Spitzenspiel in Pulheim.

Samstagabend, 18:30 Uhr. Auswärtsspiel beim Pulheimer SC. Nominell das Team der Liga, das uns am gefährlichsten werden kann. Allerdings in der Tabelle mit 13:9 Punkten abgeschlagen, da sie in der Vorrunde zu selten mit einer schlagkräftigen Truppe antraten. Wir machten uns aber nichts vor und rechneten wie im Hinspiel (9:5 für uns) wieder mit einem schweren Spiel.

Pulheim spielte mit Schröder (1831), Nowag (1572), Schmidt (1518), Liedmann (1519), Krings (1490) und Gruchmann (1454).

Wir traten an mit Carsten (1671), Jonte (1666), Jürgen (1644), Markus (1578), Lukas (1541) und Bernd (1540).

21.01.2023

Pulheimer SC - SV Arminia Köln 5 : 9

In den Doppeln bauten wir darauf, was auch schon im Hinspiel funktioniert hatte. Carsten und Jonte im Doppel 1 und Jürgen mit Markus im Doppel 2. Und das funktionierte auch, wenn auch sehr knapp. Carsten und Jonte setzen sich gegen Schmidt/Liedmann 11:8 im fünften Satz durch. Markus und Jürgen konnten ihren sensationellen Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und schlugen Schröder/Krings. Diesmal ging das Spiel aber über 5 Sätze, in denen die Arminen mit 11:9 knapp die Oberhand behielten.

Das neu zusammengewürfelte Doppel Lukas/Bernd hatte nicht so viel Glück und musste den Gegner nach 3 knappen Sätzen gratulieren, in denen sie mehrere Führungen nicht nach Hause bringen konnten. 2:1 Zwischenstand für uns.

Oben hatte Jonte wie schon im Hinspiel keine Chance gegen Schröder, 0:3. Carsten machte es gegen Nowag spannender als nötig, konnte sich durch intelligente Platzierung und seine spielerische Ruhe aber 3:1 durchsetzen.

In der Mitte machten Jürgen (3:1) und Markus (3:0) mit ihren Gegnern kurzen Prozess, nur Jürgen gab noch einen Ehrensatz an Liedmann ab.

Die dadurch gewonnene Zeit nutzte das untere Paarkreuz, um es richtig spannend zu machen. Als erstes durfte Bernd gegen Krings ran, der mit Bernds Noppenbällen wenig Probleme hatte und das Spiel mit kontrollierter Offensive an sich riss. Der erste Satz ging so an den Pulheimer (11:7). Danach kam Bernd besser ins Spiel, wurde aggressiver und belohnte seine Offensivbemühungen mit dem Gewinn des zweiten Satzes. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, Satz vier und fünf wurden letztlich in der Verlängerung entschieden. Leider setze sich der Pulheimer im fünften Satz mit 14:12 durch. Bernd haderte damit, einige gute Chancen und mehrere Matchbälle liegen gelassen zu haben.

Danach trat Lukas gegen Gruchmann an, der einen super Tag erwischt hatte und Lukas mit sicheren Block- und Angriffsbällen vor große Probleme stellte. Das Momentum wechselte in jedem Satz und so ging das Spiel in den Fünften. Dort sah sich Lukas schon einem 7:3 Rückstand entgegen, den er dank Timeout und Coaching von Jonte aber noch mit einigen schönen Offensivbällen zu einem 12:10 Satz- und einem 3:2 Spielsieg drehen konnte.

Wichtiger Punkt. Zwischenstand 6:3 für uns.

Carsten konnte gegen Schröder wenigstens einen Ehrensatz holen und verlor 1:3. Danach spielte Jonte das merkwürdigste Spiel des Abends gegen Nowag. In die ersten beiden Sätze startete er ganz schlecht, lag 9:3 und 8:4 hinten, konnte danach aber aufdrehen, um die Sätze noch zu gewinnen. Danach holte Nowag die Sätze drei und vier knapp, aber verdient, nur damit Jonte nach kurzer Schlafmeditation auf dem Boden in der Satzpause vor Satz fünf einen Bombensatz spielen und seinen Gegner 11:1 von der Platte fegen konnte. Dieser war sichtlich bedient, dieses Spiel nicht gewonnen zu haben.

In der Mitte Jürgen gewohnt sicher mit einem 3:0 gegen Schmidt. 8:4 – ein Punkt fehlte uns noch. Markus tat sich gegen Liedmann schwer, der viele Bälle zurückbrachte und auch selbst Offensivaktionen setzte. Da fehlte Markus heute ein wenig die Durchschlagskraft, sodass er sich 1:3 geschlagen geben musste.

Parallel hatte Lukas aber in drei knappen Sätzen gegen Krings gewonnen, sodass der Sieg eingetütet war.

Damit konnten wir auch das Rückspiel in Pulheim für uns entscheiden und stehen vor den noch wichtigen Spielen gegen Worringen und den Effzeh in einer super Position für die Meisterschaft.

Text: Lukas Wrede

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Nerven behalten! 9:5 Heimsieg gegen Junkersdorf.

Im ersten Spiel musste die Arminia direkt gegen die in der Tabelle reichlich unterrepräsentierten Junkersdorfer ran. Diese spielten in der Vorrunde selten in bester Aufstellung und meist ohne die Nummer 1. Gegen uns wollten sie es dann aber wissen und spielten zumindest fast in Bestbesetzung. Lediglich die Nummer 3 und 6 fehlten, wobei diese durch extrem starken Ersatz ausgeglichen wurden.

Junkersdorf spielte mit Schiffer (1691 Pkt.), Frank (1610), Falk (1535), Mahmoodi (1496), Voss (1548) und Möller (1519).
Wir mit Carsten (1656), Jonte (1668), Jürgen (1640), Markus (1568), Lukas (1542) und Michael (1314).

13.01.2023

SV Arminia Köln - FC Junkersdorf II 9 : 5

Die Doppel liefen leider nur fast wie erwartet, sodass Jonte und Carsten gegen Falk und Mahmoodi, die Nummer 3 und 4 keine Probleme hatten. Jürgen und Edelersatz Michael konnten gegen das Doppel 1 mit Schiffer und Frank zwar teilweise mithalten , die Nummer 1 und 2 waren jedoch insgesamt zu stark. Markus und Lukas spielten zwei klare Sätze bevor die Gegner immer besser ins Spiel kamen und die nächsten drei Sätze nach hartem Kampf gewinnen konnte. 1:2 Zwischenstand.

Vorne war Carsten gegen die Nummer 2 nie wirklich gefährdet und siegte klar 3:0. Jonte musste gegen die starke Nummer 1 etwas kämpfen, spielte jedoch sehr kluges über sicheres Angriffsspiel und gewann 3:1.
In der Mitte siegte Jürgen 3:0 gegen den erst 15jährigen Mahmoodi, wobei die ersten beiden Sätze hart umkämpft waren. Markus musste gegen Falk über fünf Sätze. In der Hinrunde noch verloren, reichte es diesmal zum 3:2 und 5:2 Zwischenstand für die Arminia.
Im hinteren Paarkreuz kam Lukas gegen den starken Möller an Position 6 als Ersatz, mit 1520 Punkten immer noch stärker als einige 1er der Liga, nicht richtig ins Spiel: 1:3. Michael spielte drei sehr enge Sätze gegen Voss, welcher als Ersatz auch weit über 1500 Punkte hatte. Da wäre mindestens ein Satzgewinn verdient gewesen.

Vorne dann Carsten gegen die Nummer 1 mit einem extrem engen Spiel auf Augenhöhe. Anspannung pur und am Ende ein knapper 3:2 Sieg. Jonte kam gegen die 2 Frank, welcher so ziemlich alles zurück brachte was geht, nicht in sein Spiel und musste sich hier geschlagen geben, was den 6:5 Zwischenstand bedeutete.
In der Mitte dann zwei enge Spiele, wobei Jürgen sich 3:1 gegen Falk durchsetzen konnte und Markus durch den Tippkönig Carsten das Spiel nach 0:2 Satzrückstand entscheidend umstellen konnte und die folgenden 3 Sätze dann doch vergleichsweise klar gewann.

Den Sack zu machte Lukas mit einem umkämpften 3:1 gegen Voss, was den 9:5 Endstand und den ersten Sieg der Rückrunde bedeutete. Das Siegesbier war danach mehr als verdient und wurde mit der Junkersdorfer Truppe genossen.

Vielen Dank an die Zuschauer Sophie, Klaus L., Joris sowie an Michael, der uns trotz erkrankter Frau, Tischtennis-Zeit schenkte!

Text: Markus Archinger

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Erwarteter 4:0 Sieg im Pokal-Viertelfinale für Arminia I

Auch im Kreispokal-Viertelfinale setzte sich das um Lukas erweiterte Quartett durch. Jonte, Jürgen und Carsten gewannen klar ihre Einzel mit 3:0 Sätzen gegen Tobias Faendrich (1361 Pkt.), Fabian Kühn (1316) und Apostolos Poulioudis (1249) durch. Nur kurzzeitig konnte die Zweitvertretung der Zollstocker, die Nippes im Achtelfinale mit 4:3 ausgeschaltet hatten, hier in Raderberg mit starken Bällen aufblitzen.
Auch das Doppel mit Jonte und Lukas konnte einen ungefährdeten 3:0 Satzsieg einfahren. Am Ende also 12:0 und 4:0 für Arminia.

Das Kreispokal-Endturnier, im letzten Jahr gewonnen, wartet vermutlich am 05.02.2023 auf den Titelverteidiger.

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Mit Doppelwumms zur Herbstmeisterschaft – Zeit für ein Resümee

Am 02.12. hatten wir unser letztes Hinrundenspiel. Wir spielten vor der imposanten Kulisse von ca. 10 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen den ehemaligen Mitaufstiegskandidaten Pulheim.
Wir traten an mit: Jonte (1660), Carsten (1697), Jürgen (1644), Lukas (1553), Markus (1558) und Hannes (1476).
Pulheim spielte mit Schröder (1828), Nowag (1578), Schmidt (1541), Sylvia Fröhling (1447), Krings (1500) und Rindfleisch (1433).

Wie schon häufiger in dieser Saison, kann man aus den TTR-Werten eine leichte Favoritenstellung für uns herauslesen, aber auch das muss erst einmal auf den Tisch gebracht werden.

02.12.2022

SV Arminia Köln - Pulheimer SC 9 : 5

Entsprechend gut war auch der Auftakt in den Doppeln: Carsten und Jonte gewannen gegen das Doppel 2 erwartet sicher, während Markus und Jürgen erstmalig zusammen spielten und doch etwas überraschend stark die 1 und 5 mit 3:0 abfertigten. Lukas und Hannes verloren als Doppel 3 sehr knapp im fünften Satz.

Im oberen Paarkreuz gab es einiges zu tun für Jonte und Carsten. Beide hatten keine Mühe mit Nowag, dafür gab es tolle Bälle gegen den stärksten Spieler der Liga. Während Carsten es aufgrund seiner tollen Rückhand gegen Schröder immerhin bis in den 5. Satz schaffte, gelang es Jonte nicht, in den Angriffsmodus zu kommen, weil Schröder zumeist sofort präzise und hart angriff. Schröder hatte vorher nur 3 Sätze in der Hinrunde abgegeben.

In der Mitte gewann Jürgen gewohnt sicher seine beiden Einzel mit 3:1, auch wenn die Zuschauer sich Sorgen machten, es waren nie gefährdete Siege. Während Lukas noch Schmidt mit insgesamt 7 abgegebenen Punkten in 3 Sätzen zurück auf die Bank schickte, verlor er leider gegen Sylvia Fröhling im 5. Satz, weil sie ihn mit gutem Blockspiel und einer schönen Vorhand ziemlich nervte.

Im unteren Paarkreuz gewann Markus beide Spiele sehr sicher mit 3:0, während Hannes gegen Krings leider einen 0:2-Rückstand im 5. Satz doch nicht nach Hause brachte.

Insgesamt war es ein verdienter Sieg, wobei ein besonderes Lob den Pulheimern gilt, weil sie sich zu keiner Zeit über den hohen Geräuschpegel in der Halle beschwerten. Dafür durften sie sich auch an dem reichhaltigen Büffet und den leckeren Getränken bedienen. Mit Unterstützung und lebhaften Gesprächen im Hintergrund macht es doch noch sehr viel mehr Spaß. Auch in der Rückrunde wird es hoffentlich nochmals einen All-Inclusive-Abend für Zuschauerinnen und Zuschauer geben.

Hier noch einige Informationen zu TTR-Wert-Veränderung von der Meldung zu heute und den Bilanzen in der Hinrunde:
Jonte von 1689 auf 1663 (Bilanz 10:3), Carsten von 1658 auf 1697 (15:2), Jürgen von 1662 auf 1647 (10:4), Lukas von 1595 auf 1547 (7:6), Markus von 1538 auf 1565 (10:2) und Hannes von 1480 auf 1469 (5:4). Daraus lassen sich recht einfach die Gewinner der Hinrunde ablesen: Carsten und Markus, die sich damit vermutlich auch in der Rückrundenaufstellung um eine Position nach oben gearbeitet haben.

Während wir in den Einzeln eine Bilanz von 67:29 haben, haben wir in den Doppeln 22:9 gespielt. Auch wenn die Überschrift etwas anderes suggeriert, so war unsere Leistung in den Doppeln zwar wirklich gut, aber es war doch eher ein ‚Wümmschen‘. Wir hatten aufgrund der wöchentlich wechselnden Aufstellung keine festen Doppel, allerdings hat es trotzdem zumeist gut geklappt hat, auch weil wir im Training verschiedene Konstellationen ausprobieren. Insbesondere die 3 Niederlagen bei unserem einzigen Punktverlust in Bachem waren doch überraschend. Hervorheben möchte sich der Autor Jürgen selbst. Als einzigem Stammspieler ist es ihm gelungen, alle Doppel zu gewinnen. Dabei hat er von Doppel 1 bis 3 alles gespielt und mit Michael, Helmuth, Markus, Jonte, Klaus F., Carsten und Gregor jede Woche einen neuen Partner an seiner Seite gehabt.

Auf eine nette und erfolgreiche Rückserie.

Text: Jürgen Jakob

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Mühsamer 9:3 Sieg in Langenich - Herbstmeister

Nach dem gestrigen Spitzenspiel und Sieg gegen Worringen wurde es heute ein zäher Spieltag beim Tabellenvorletzten Langenich.
Diese traten nur mit 1 und 2 aus der gemeldeten Stamm-Mannschaft an. Das sollte aber nicht nbedingt auch eine Schwächung bedeuten.

Nach der kurzfristigen Erkrankung von Jürgen, dem zeitgleichen Spiel der Zweiten mit Sönke und Gregor konnten wir aufgrund der aktuellen Krankenwelle auf Andreas Küchenmeister zurückgreifen. Dieser wollte gerne mal einen Kreisliga-Einsatz in seiner Vita stehen haben, so vor Wochen geäußert ... und so schnell kann es dazu kommen. Und er hatte seinen Anteil am Erfolg am heutigen Samstag.

26.11.2022

TTG Langenich III - SV Arminia Köln 3 : 9

Wie schon oben geschrieben wurde es ein zäher Abend. Die Spannung vom Vortag fehlte ein wenig. Die Doppel begannen mit den Siegen von Jonte/Lukas gegen Münchrath/Schnitzler. Zwar stand am Ende ein 3:0 auf dem Spielbereicht aber alle Sätze waren knapp und umkämpft. Auch Markus und Hannes als heutiges Doppel eins hatten am Anfang ihre Probleme reinzukommen. Ab Satz drei dann fanden beide zu gut platzierten Topspins und genaueren Abschlüssen. 3:1 Sieg.
Und auch das neuformierte Doppel drei Carsten/Andreas starteten fehlerbehaftet in das Spiel. Ab Satz zwei dann wurden beide sicherer. WEniger Schupffehler und gelungene Angriffsbälle sorgten für einen weiteren 3:1 Sieg und dementsprehcend für den 3:0 Zwischenstand. Guter Start.

Die Einzel begannen mit Jonte gegen Schnitzler. Berauschender Start mit 11:0 und 12:10 für Jonte. Doch der Langenicher kämpfte sich Punkt um Punkt ins Spiel. Jonte wurde unsicherer. So entstand ein packender Kampf um jeden Punkt. Schnitzler holte sich die nächsten Sätze mit 11:9 und 13:11 und entschied der 5. Satz. Und auch hier konnte der Langenicher sich mit 2 Punkten Vorsprung durchsetzen.
Carsten fand auch nicht den richtigen Flow. Münchrath machte ihm das TT-Leben schwer. Auch sieht man mal wieder, dass die hohe Punkte-Differenz manchmal einfach vollkommen uninteressant ist. Der Langenicher fing angriffslustig an. Führte schnell 3:0. Carsten holte auf und setzte etwas sicherer Rückhand-Topsins ein. 11:6. Satz zwei holte sich völlig verdient Münchrath. Weniger Fehler und im richtigen Moment den Angriff gestartet sorgten für den 1:1 Zwischenstand. Satz drei ein ähnliches Bild. Am Ende 2 glückliche Netzroller sorgten für den 12:10 Sieg von Carsten. Das ließ den Langenicher aber nicht von seiner Taktik abgehen. Erst beim Stand von 7:7 konnte Carsten endlich seine sonst gefährlichst Waffe, die Rückhand, konsequent einsetzen und gewann 11:7. 4:1 Zwischenstand.

In der Mitte setze sich Markus souverän gegen Eling durch. Nur im ersten Satz musste er erst was reinkommen. Lukas hat gerade ein wenig die "Pest" am Schläger. Etwas durchwachsen war das Spiel gegen Youngster Nill. Der setzte sich knapp mit 11:8 14:12 16:14 durch. Leider konnte er nicht duchgehend die Endschläge setzen.

Unten konnte sich dann Andreas bei seinem Kreisliga-Debüt in Szene setzen. War der erste Satz noch geprägt von der starken Vorhand-Technik des nächsten Youngsters Lukas Daniels, stellte er im 2. Satz ein wenig um und zwang den Langenicher zu langen Schupfduellen bei denen Andreas oftmals als Sieger hervorgang. Doch trotz 6:2/7:3 Führung schaffte es Andreas nicht den Satz nach Hause zu bringen und verlor ihn mit 9:11. Schade. Satz 3 dominierte dann der Langenicher wieder. Verdienter Sieg der aber durch einen Satzgewinn etwas aufgewert werden hätte können.
Hannes holte dann relativ sicher den sechsten Punkt für die Arminen gegen Peppler. Nur selten konnte der Langenicher Ersatzmann Hannes in unangenehme Situationen zwingen. 6:3 nach der ersten Serie.

Jonte dreht dann in seinem 2. Einzel einen 0:1 Satzrückstand gegen Münchrath. Ein am Ende sicherer Sieg zum 7:3. Carsten sorgte mit einem unspektakulären aber auch unsicheren 3:1 Satzsieg durch ein paar taktische Ideen. Nicht unbedingt sehenswert aber effektiv. 8:3.

Lukas sorgte dann mit dem 3:1 gegen Eling für sich persönlich dann doch für einen spielerisch etwas unzufriedenen aber versöhnlichen Abschluss des Spieltages. Manchmal muss man sich einfach durchkämpfen und das hat die Mannschaft heute geschafft. 9:3.

Vielen Dank an Andreas für das kurzfristige Einspringen und Einsatz an der Platte.

Nächsten Freitag steht dann der Hinrunden-Abschluss gegen Pulheim an. Man darf gespannt sein, wer dort antritt. Wir erwarten ein spannendes Spiel das uns den Herbstmeistertitel aber niocht mehr versauen. Denn der ist durch einen 3-Punkte-Vorsprung sicher.

Text: Carsten Klenke

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9:4 Sieg im Spitzenspiel der Kreisliga

Der Zweitplatzierte aus Worringen (12:2 Punkte) war am Freitag bei dem Spitzenreiter Arminia (13:1 Punkte) zu Gast.
Wir spielten mit Jonte Jakob, Carsten Klenke, Lukas Wrede (1590), Markus Archinger (1551), Hannes Logemann und Bernd Brinkhaus in den Einzeln. Im Doppel stellten wir Jonte/Lukas, Carsten/Bernd und Markus/Hannes aus.

Worringen hielt dagegen mit Torben Heckel, Alexander Wild, Thomas Astrath, Lukas Theis, Tobias Fuchs und Moritz Büdenbender.

Das Spiel sollte der Tabellensituation auf jeden Fall gerecht werden und es waren viele schöne und knappe Spiele dabei.

25.11.2022

SV Arminia Köln - SG Worringen 9 : 4

Es geht los mit Jonte und Lukas gegen Fuchs und Astrath. Im ersten Satz sah es lange danach aus, dass die beiden Arminen das Spiel trotz eines sehr starken Blockspiels des Routiniers Astrath und gelegentlichem, aber sehr sicheren Angriffsspiels von Fuchs im Griff hätten. Konnten den Satz bei 10:8 Führung dann aber nicht nach Hause bringen. Der zweite Satz wurde genauso knapp und wurde, obwohl Jonte und Lukas das Gefühl hatten in dieser Konstellation schlechter zu stehen, auch mit 12:10 verloren. Satz 3 wurde nach langem Rückstand und einigen Matchbällen gegen die Arminia noch gedreht. Dies sollte aber nicht genügen und der vierte Satz geht verloren.

Gleichzeitig spielen Carsten und Bernd gegen die 1 und 2 Heckel und Wild. Nachdem der erste Satz sehr deutlich an uns ging mit 11:4, schafften es die beiden Worringer ihr Spiel umzustellen und sowohl im passiven als auch im aktiven Spiel deutlich sicherer zu werden und die nächsten 3 Sätze gingen recht klar nach Worringen. 0:2. Der Fehlstart war perfekt. Man sieht, dass Worringen nicht ohne Grund dort oben steht.

Doppel 3. Markus und Hannes gegen Theis und Büdenbender. Unsere Arminen holen sich den 1. Satz mit 11:8 und anschließend auch den sehr umkämpften 2. Satz mit 12:10. Dies könnte der Knackpunkt der Partie gewesen sein, denn der nächste Satz wird verloren, aber im 4. Satz machen Markus und Hannes alles klar. Kompletter Fehlstart zum Glück nochmal abgewendet.

Nun geht es in die Einzel. Zuerst startet Jonte gegen Wild, der mit sehr starken Aufschlägen und einem sicheren Block- und Schupfspiel, sowie sehr gut eingestreuten Vorhandtopspins direkt 1:0 in Führung geht. Nach dem ersten Satz kann Jonte allerdings die Aufschläge besser lesen und sein eigenes Angriffsspiel besser platzieren und gewinnt die nächsten 2 Sätze recht deutlich.

Zeitgleich macht Carsten sein ersten Einzel gegen Heckel, der bis hierhin ein fantastische Saison spielt und 11:3 steht. Diese bemerkenswerte Form bekommt Carsten auch zu spüren. Im letzten Androcup ging das Spiel anscheinend noch deutlich an ihn. Diesmal wurde es sehr eng. Der erste Satz geht knapp an Carsten, aber dann fängt Heckel an aufzudrehen und trifft einen Topspin und Schuss nach dem anderen. 11:6 für den Worringer. Im nächsten Satz geht es bis 7:3 einfach weiter und es sieht so aus als würde Carsten keine Antwort finden können. Plötzlich drehte sich das Spiel allerdings und Heckel traf keinen Ball mehr. 11:7 für Carsten, genauso wie der 4. Satz. 3:2 für uns.

Ab geht’s in die Mitte. Lukas (Wrede) gegen Lukas (Theis). Der Worringer spielt ein sehr unscheinbares Spiel. Sehr drucklos, aber unfassbar sicher mit einer starken Ballonabwehr. Dieses Spiel liegt unserem Lukas gar nicht. Er braucht für jeden Punkt 5-6 getroffene Topspins, da er lieber ein bisschen weicher spielt und nicht ganz den Druck und den Wumms aufbauen kann, den es bräuchte. Satz 1 und 3 gewinnt der Worringer sehr klar. Satz 2 geht knapp an Lukas. Im 4. Satz hat Lukas schon Satzbälle, die er leider nicht nutzen kann und zum 13:11 macht der Worringer (leider) den Ball des Tages. Er fischt 3 fast unmögliche Ballonabwehrbälle, schießt dann von hinten gegen und ist auch noch schnell genug wieder vorne um den Blockball von Lukas zu holen. Punkt für Worringen.

Markus gegen Astrath. Dieser sticht durch sehr starkes Blockspiel mit seiner Vorhand als auch mit dem Anti auf seiner Rückhand heraus und hat zudem einen guten Vorhandschuss. Dies sollte ein merkwürdiges Spiel werden und es gibt keinen knappen Satz. Erster Satz zu 6 an Astrath. Im zweiten Satz spielt Markus ganz viele leere Bälle und gewinnt zu 8. Dritter Satz zu 6 an Astrath. Markus kommt wieder zurück und gewinnt zu 4. Die Hoffnung ist groß, dass Markus in nun im Griff hat, aber Astrath trifft mit seiner ganzen Routine fast jeden Ball und gewinnt 11:2. Wieder 3:4 in Rückstand.

Hannes macht ganz kurzen Prozess. Büdenbender kommt gar nicht mit Hannes Aufschlägen und auch dem Unterschnitt in den Rückschlägen zurecht. 7,5,6 für uns.

Nun kommt der Knackpunkt des Spiels. Bernd gewinnt den ersten Satz zu 4 gegen Fuchs, aber verliert Satz 2 und 3 sehr deutlich zu 7 und zu 3. Man dachte, dass dieses Spiel schon weg sei, aber Bernd kämpfte sich wieder rein und gewann durch eine sensationelle Vorhand und starken Schupfbällen noch 3:2. Ein unfassbar wichtiger Punkt, wodurch wir mit einer 5:4 Führung in die zweite Einzelrunde gehen.

Jonte gegen Heckel. Jonte sollte keine Probleme mit der Noppe auf der Rückhand haben und Heckel traf im gesamten Spiel nur einen Angriffsball. 7,9,6. 3:0.

Carsten tat sich währenddessen gegen Wild im ersten Satz sehr schwer. Aber schaffte es dann durch weiche Topspins und bessere Aufschläge (und ein paar Nasse) das Spiel zu drehen und noch 3:1 zu gewinnen. 7:4 Führung. Es sieht gut aus.

Lukas spielt gegen Astrath und hat keine Probleme. Laut eigener Aussage in der Jugend schon hunderte Spiele gegen Anti gemacht und lässt dem Worringer auch nicht den Hauch einer Chance. Er spielt sehr geduldig, zieht die Topspins weich vor und gewinnt 3:0.

Markus tut sich genauso wie Lukas sehr schwer mit dem drucklosen Spiel von Theis. Die ersten Sätze wechseln sich wie schon in Markus ersten Spiel immer ab und waren nie knapp. 5:11, 11:4, 11:6, 4:11. Wieder 5. Satz. Kann Markus es dieses Mal nach Hause bringen? Ja, er kann es. Mit 13:11 kann er seinen 4. Matchball verwandeln und das Spiel beenden! 9:4 im Spitzenspiel! Gleichzeitig hat Hannes gegen Fuchs den wohl längsten Satz der Hinrunde gespielt und 10 Satzbälle abgewehrt um 25:23 zu gewinnen. Sehr kurios.

Vielen Dank an alle Zuschauer der Arminia und auch von Worringen und vielen Dank für die sehr faire und schöne Stimmung in der Halle.

Am Samstag geht es direkt weiter in Langenich und mit einem Sieg kann die Herbstmeisterschaft gesichert werden.

Text: Jonte Jakob

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Happy statt Black Weekend für die Arminia

Nach den kühlen Begebenheiten in Nippes letzter Woche ging es wieder in unsere wohlige, leicht schwitzige Halle der Arminia – und es sollte „fast“ ein Spiel nach Maß werden. Schon durch das verlorene Spiel des Mitkonkurrenten Pulheimer SC gegen den 1. FC Köln am Vortag sowie die Niederlage am Donnerstag gegen Bachem hatten wir ein bisschen Auftrieb gewonnen.

Und obwohl unsere Nummer Eins, Jonte, nicht dabei sein konnte, so gab es das ganze Spiel über keinen Anreiz, dass wir das Match aus der Hand geben sollten. Dies lag vor allem daran, dass TTV DJK Hürth III sehr geschwächt ohne die Nummer 2, 3 und 5 antrat.

19.11.2022

SV Arminia Köln - TTV Hürth III 9 : 2

Der Anfang lief jedoch ein bisschen holperig. Das an Eins gesetzte Doppel, Lukas und Markus, welche bis zu diesem Tag kein Doppel verloren hatten, taten sich an diesem Tag recht schwer gegen ihre Kontrahenten. Nach einem klaren ersten Satz von 11:4 drehte sich das Spiel und Hürth gewann Oberwasser. Gerade in den spannende Phase der nächsten Sätze, wie Lukas vermerkte, schlichen sich unerwartete Aufschlag- und Rückschlagfehler ein, so dass die letzten drei Sätze knapp mit jeweils 11:9 an die Hürther gingen.

Das Doppel 2 mit Carsten und Hannes hatten im ersten Satz mit 11:5 keine Probleme und es fühlte sich alles gut an. Doch dann kam die Umstellung im zweiten Satz und es änderte sich der Spielverlauf – 11:5 ging der Satz aus der Hand. Nach Absprache musste was geändert werden – längere Aufschläge und ein kurzer Rückschlag, um damit in unseren Angriff zu kommen, war das Motto. Bingo! Die nächsten zwei Sätze gingen an die Arminen und es stand nun 1:1 im Match.

Im dritten Doppel spielten Jürgen und Klaus Faber – danke für die Unterstützung – sehr gut auf. Schon beim Einspielen merkte ich, dass Klaus ein gutes Händchen hatte, und so konnten beide souverän das Spiel mit 3:0 Sätzen für sich einheimsen. Bei den Einzeln machte sich dann aber doch der Ausfall der Stammspieler von Hürth bemerkbar.

Zunächst mussten Carsten und Jürgen an die Platte und gewannen aus meiner Sicht ihre ersten beiden Spiele „recht“ eindeutig. Carsten gab zwar einen Satz ab und bei Jürgen waren die ersten beiden Sätze doch knapp, jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass da was anbrennen würde - somit stand es also schon 4:1 für die Arminia.
Nun musste Lukas ran und es kam für mich zu dem spannendsten Spiel der Partie. Nach einem klaren ersten Satz für Lukas kam der Hürther Dennis Günther immer mehr in die Partie rein und verunsicherte Lukas mit seinem variablen Aufschlagspiel und seinen spinreichen Topspins, so dass Satz 2 und 3 an den Hürther gingen. Lukas musste was ändern – und das tat er auch! Er variierte seine Aufschläge und griff selber mehr an. Es entwickelte sich ein packendes Spiel mit schönen Ballwechseln. Am Ende behielt Lukas vor allem im 4. Satz die Nerven (12:10) und konnte schlussendlich die Partie mit 3:2 für sich entscheiden, großes Kino!
Markus und Hannes holten dann recht mühelos die Punkte 6 und 7 für die Arminia - der Abstand baute sich aus. Für Klaus war es im Einzel dann doch ein bisschen zu schwierig, obwohl er im Doppel ziemlich gut aufspielte. Vor allem die Aufschläge des Gegners, wie er bemerkte, waren für ihn nicht lesbar, so dass er in allen Sätzen mindestens 5-6 Punkte abgeben musste und dadurch leider das Spiel verlor – trotzdem toll, dass du dabei warst!

Abschließend konnten dann die beiden Routiniers, Carsten und Jürgen, sicher die letzten beiden Punkte für die Arminia einheimsen und den Sack zu machen. 9:2 Sieg für die Arminia! Somit bleiben wir weiterhin Spitzenreiter und es kommt nächsten Freitag zum Spitzenspiel gegen Worringen in den heimischen Gefilden, da Pulheim ein rabenschwarzes Wochenende mit drei Niederlagen erleben musste – ick freu mir!

Text: Hannes Logemann

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9:2 Auswärtssieg - Spitzenreiter!

Nachdem einen Tag zuvor am 11.11. die Karnevals Session eröffnet wurde, konnte man gespannt sein, ob die Mannschaft aus dem Kölner Norden oder dem Kölner Süden den etwas fies gelegten Spieltag besser verkraftet.

Nippes trat, wie die ganze Saison bisher, ohne Punkt 1 und 2 mit Müller, Elfgen, Rosenberg, Freisinger, Wirtz und Leifgen an. Wir hielten mit Jonke, Carsten, Jürgen, Markus, Hannes und Dirk dagegen.

12.11.2022

TFG Nippes III - SV Arminia Köln 2 : 9

In der schicken neuen, aber friesisch kühlen Halle, liefen die Doppel ganz nach Plan. Familie Jakob auf Doppel 1 und Doppel 2 mit Carsten und Dirk gaben je einen Satz ab, Markus und Hannes auf 3 schafften im ersten Satz nach 3:9 noch den 11:9 Sieg und Sätze 2 und 3 liefen dann auch ohne Gefahr im Verzug Richtung Arminia.

Im vorderen Paarkreuz ließ der Terminator Carsten dem an 1 spielenden Müller keine 11 Punkte in allen 3 Sätzen. Jonte lieferte sich, in einem ansehenlichen Match, einen harten Kampf mit Elfgen und verlor unglücklich 19:17 im 4. Satz.
Jürgen und Markus hatten in der Mitte ordentlich zu kämpfen, bissen sich aber beide durch und gewannen 3:2 und 3:1. Auch im hinteren Paarkreuz waren die Sätze umkämpft. Hannes schaffte es aber meist den jungen Leifgen nicht zu oft in den Angriff kommen zu lassen und brachte das Ding 3:1 nach Hause. Dirk lieferte sich ein spannendes Spiel gegen den stark agierenden Wirtz, unterlag jedoch am Ende 3:1.

Das vordere Paarkreuz machte dann den Sack zu, wobei Jonte sich nach Satzrückstand, getauschtem Netz und diversen neuen Bällen zurück ins Spiel beißen musste aber dann in gewohnter Manier in Satz 5 Müller kaum eine Chance ließ. Und Carsten terminierte Angst einflößend effizient wie im ersten Spiel zum 9:2 Endstand. Das bedeutet, zumindest vorerst, die Spitzenposition in der Kreisliga für die Arminia.

Text: Markus Archinger

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9:0 Auswärtssieg in Fliesteden

Am Samstagabend um 18:30 Uhr trat Arminia I auswärts gegen den SC Fliesteden an. Eine Wundertüte - gegen die kämpferische Truppe war von einem 9:0 bis zur Niederlage alles drin. Dementsprechend gespannt reisten wir zum Auswärtsspiel an.

Wir spielten mit Jonte, Carsten, Jürgen, Lukas, Markus und Helmuth. Fliesteden hielt in Bestbesetzung dagegen mit Hockwin, Tils, Jenak, Fröhlich, Nähler und Baumann.

05.11.2022

SC Fliesteden - SV Arminia Köln 0 : 9

Direkt in den Doppeln gingen wir auf Risiko. Jürgen wollte gerne Doppel 3 spielen und sich für´s Einzel schonen. Das war aber nur möglich, wenn Lukas und Markus, die letzte Woche gut gegen das Doppel 1 des FC spielten, an Doppel 1 gesetzt wurden. Also gingen wir mit Doppel 1 Lukas/Markus, Jonte/Carsten an Doppel 2 und Jürgen/Helmuth als Doppel 3 an den Start.

Lukas und Markus verspielten zwar den ersten Satz nach 5:0 Führung noch mit 11:9, hatten danach gegen Jenak/Baumann aber keine größeren Probleme und gewannen 3:1.

Jonte und Carsten traten zum schweren Doppel gegen Hockwin/Tils an – die mit einer unangenehm zu bespielenden Kombination aus Noppenblocks von Hockwin und Ballonabwehr von Tils dagegensetzten. Es entwickelte sich ein knappes Spiel über 5 Sätze, bei dem die Arminen noch mit Rückstand im fünften Satz die Seiten wechselten, sich letztlich aber mit ihrer Offensivpower 11:9 im Fünften durchsetzen konnten.

Das Doppel 3 mit Jürgen und Helmuth spielte gegen Fröhlich/Nähler und gab zwar einen Satz ab, hatte aber keine größeren Probleme. 3:0 nach Doppeln für die Arminia– Doppeltaktik also voll aufgegangen.

Im oberen Paarkreuz standen zwei schwere Spiele an. Carsten gegen Noppe Hockwin, Jonte gegen Ballonabwehrspieler Tils. Carsten tat sich gegen Hockwin schwer. Der Gegner blockte seine Topspins mit der Noppe am Tisch ohne große Probleme ab und setzte selbst mit gezielten Vorhand-Topspins Nadelstiche. So ging der erste Satz 11:7 an den Fliestedener. Danach kam Carsten aber besser ins Spiel, platzierte die bärenstarke Rückhand immer wieder gut und konnte zur Überraschung des Gegners dessen Topspins auch immer wieder mit platzierten Blocks retournieren. Somit gingen die nächsten beiden Sätze zu 5 und zu 9 an Carsten. Im vierten Satz kam Hockwin aber nochmal zurück, Carstens Trefferquote ließ leicht nach- und schon ging der Satz 11:9 an den Fliestedener. Im fünften Satz fand Carsten aber wieder zu seinem dominanten Spiel und machte den Sack mit 11:6 zum 3:2 Sieg zu.

Jonte hatte vor dem Spiel schon Respekt vor seinem Gegner Tils geäußert, der auf Ballonabwehrspiel aus der Distanz setzt, aber von dort fast alles mit spinreichen Bällen zurückbringt, sodass sich jeder Punkt hart erkämpft werden muss. Aber unsere Nummer ist nicht zu Unrecht noch ungeschlagen und hielt Tils mit Topspins aus jeder Position auf Trab. Trotzdem wurde es knapp. Jonte sicherte sich den ersten Satz, der Fliestedener Satz zwei jeweils mit 11:9. Danach machte sich aber das laufintensive Spiel des Gegners bemerkbar – er hatte nach eigener Aussage zwischenzeitlich einen Puls von 183 – und Jonte konnte die letzten zwei Sätze recht eindeutig gewinnen und den 3:1 Sieg eintüten.

In der Mitte trat zunächst Lukas gegen Routinier Jenak und dessen Anti auf der Rückhand an. Im ersten Satz machte Lukas ein paar leichte Fehler im eigenen Angriffsspiel, konnte aber auch immer wieder den Gegner mit Rückhand-Topspins zu Fehlern zwingen. Beim Stand von 10:8 für den Fliestedener besann er sich noch einmal auf sauber durchgezogene Topspins und konnte den Satz zum 12:10 drehen. Satz zwei verlief in ähnliche Manier- Lukas griff die Antibälle an, Jenak brachte recht viel zurück, Lukas wartete auf die nächste Gelegenheit. Dadurch entstanden längere Ballwechsel, die mal der eine, mal der andere für sich entscheiden konnte. Am Ende behielt Lukas aber auch in diesem Satz die Nerven und gewann ihn mit 12:10. Mit erhöhtem Selbstvertrauen ging er in Satz 3 und erarbeitete sich eine souveräne 9:3 Führung, wollte dann aber den Fans noch eine Show bieten und ließ den Gegner aufholen (böse Quellen behaupten, er habe den Faden verloren- das ist natürlich Quatsch). Er konnte den Satz aber am Ende mit 11:8 über die Bühne bringen und einen eindeutig knappen (oder knapp eindeutigen) 3:0 Sieg mitnehmen.

Jürgen spielte gegen Fröhlich, der ihm insbesondere mit seinen starken Vorhand Topspin Paroli bot und das Spiel so knapp gestalten konnte. Satz eins ging 11:7 an Jürgen, Satz zwei mit gleichem Ergebnis an den Fliestedener. Das Spiel blieb auch danach knapp, aber in den entscheidenden Situationen konnte sich „El Capitano“ mit seiner Erfahrung und seinem Ballgefühl die Punkte sichern und so Satz 3 und 4 für sich entscheiden. 3:1 für unsere Nummer 3.

Zwischenergebnis also 7:0. Der Druck lastete somit getreu dem Motto „oben kann, unten muss“ auf unserem unteren Paarkreuz. Markus und Helmuth sollten das 9:0 vollmachen und den Sieg mit weißer Weste eintüten.

Als erstes stieg unsere Verstärkung Helmuth gegen Nähler in den Ring. In Satz eins kam der Armine zunächst nicht ins Spiel, lag 0:5 hinten (das wird ihm doch bestimmt nicht nochmal passieren?), nur um diesen Rückstand noch auf 10:10 aufzuholen und dann den Satz trotzdem zu 10 zu verlieren- bitter. Aber wie soll man einen Satz auch noch nach 0:5 Rückstand gewinnen?! (Spoiler: Es geht.) Danach kam Helmuth besser ins Spiel, brachte den Gegner mit seinen Aufschlägen, sicheren Schupfs und immer wieder auch mit Angriffsbällen aus dem Konzept und sicherte sich die Sätze zwei und drei mit 11:6, 11:7. Der Gegner taumelte in den Seilen. Er haderte lautstark mit sich und das Spiel sah so gut wie gewonnen aus. Jetzt also nur noch den Knockout setzen. Aber anders als gedacht kam Nähler noch einmal zurück, spielte wieder mutiger und hatte in den richtigen Situationen das nötige Quäntchen Glück, um den vierten Satz 11:8 für sich zu entscheiden. Also wieder Gleichstand, auf in den Entscheidungssatz. Dieser startete für Helmuth schlecht, ein paar leichte Fehler und ein Aufschlagfehler und schon lag er 5:0 hinten- Seitenwechsel. Von 0:5 zurückkommen geht doch nicht, oder? Haben wir doch schon in Satz eins gesehen. Nicht mit Helmuth! Der zeigte Nerven aus Stahl und spielte, als sei nichts geschehen. Ein paar Aufschlagpunkte, sichere Schupfs und ein paar Fehler des Gegners - 5:5. Nähler begann wieder mit sich zu hadern, Helmuth spielte ruhig und überlegt. Das Momentum war gedreht. Das dachten wir aber schonmal, da konnte sich Nähler noch zurückkämpfen. Aber Helmuth hatte schlicht keine Lust mehr, den fünften Satz noch spannend zu machen. Eiskalt erspielte er sich Punkte für Punkt. Der Fliestedener konnte es nicht fassen, nichts kam mehr von ihm. Und auf einmal stand es 11:5. Helmuth hatte den fünften Satz nicht nur gedreht, sondern dominiert und dem Gegner den Knockout versetzt- zu dessen nicht zu überhörender Unzufriedenheit. 8:0

Markus musste jetzt den neunten Punkt besorgen- eine undankbare Aufgabe, die er aber nichtsdestotrotz annahm und gegen Baumann antrat. Dieser hielt gut mit und konnte mit seiner Vorhand zwischenzeitlich auch punkten. Markus erwies sich aber als zu sicher und im Ergebnis eine Nummer zu groß für seinen Gegner. 11:8, 11:7, 11:7 gingen die Sätze an den Arminen, der mit seinem 3:0 Sieg damit den Erfolg komplettierte. 9:0 Sieg.

Im Ergebnis bleibt also ein in dieser Deutlichkeit nicht zu erwartender Sieg gegen Fliesteden in unter zwei Stunden. Jürgens Doppeltaktik ging im Gegensatz zum Spiel gegen Bachem heute voll auf und auch im Einzel gab sich niemand die Blöße. Highlight war aber Helmuths Turnaround im fünften Satz von 0:5 auf 11:5 gegen Nähler. Weiter so!

Nächste Woche geht es dann im Auswärtsspiel nach Nippes.

Text: Lukas Wrede

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Erwarteter 4:0 Pokalsieg in Efferen

Am heutigen Sonntagmorgen ging es für Jonte (1684 Pkt), Jürgen (1637)  und Carsten (1683) ins benachbarte Hürth-Efferen um in die 1. Pokalrunde einzusteigen. Erwartet wurde eine Efferer Mannschaft aus Spielern der 4. Mannschaft (2. Kreisklasse). Und so geschah es dann auch. Efferen trat mit Jörg Spruth (1331), Roman Clemenz (1335) und Tarak Dridi (1049) an.

Auch wenn sich Gastgeber-Trio nach Möglichkeit wehrte, ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt. Nach knapp 40 Minuten konnten die Platten wieder abgebaut werden und wir standen mit 12:0 Sätzen und 4:0 Punkten als Sieger fest.

30.10.2022
BC Efferen IV - SV Arminia Köln 0 : 4

Die ersten beiden Einzel gingen ein wenig schleppend für uns los. Spruth (früherer Kreisligaspieler) legte gegen Carsten wie die Feuerwehr los. Mit der kurzen Noppe auf der Rückhand spielte er sofort aggressive Rückschläge und konnte sich einen 4:1 und 6:4 Vorsprung ergattern. Carsten fand dann etwas besser ins Spiel und spielte bei 9:9 zwei taktische Aufschläge die dann auch entsprechende Wirkung zeigten. Die beiden Rückschlagfehler des Efferer sorgten dann für den 11:9 Satzsieg für den Arminen. Danach spielte Carsten aggressiv, konzentriert und sicher die Sätze zwei und drei nach Hause.
Gleichzeitig tat sich auch Jonte mit Linkshänder Clemenz schwerer als erwartet. Der frühe Morgen ist wohl nur was für den Vogel. Aber Jonte spielte sich Satz für Satz etwas besser rein und gewann nach drei zähen Sätzen mit 7,8 und 9.

Jürgen sorgte dann gegen den jungen Dridi für Punkt Nummer drei. Der Efferer war noch etwas überfordert mit Jürgen's Spielweise und konnte erst im dritten Satz ein paar Akzente setzen. Klarer 3:0 Sieg für den Arminen.
Am Nebentisch wollte Efferen schon das Doppel spielen. Es wurde trotz nur dreier Sätze ein spannender Kampf. Kurze Noppe Spruth und Linkshänder-Vorhand Clemenz sind durch die Liga ein eingespieltes Doppel und harmonieren sehr gut. Und daher lagen Jonte und Carsten schnell mit 1:5 zurück. Die gut platzierten Rückschläge der Efferer sorgten dafür, dass die Arminen nicht ins Spiel kamen. Erst ab Mitte des Satzes spielten beide wieder kontrollierte Vorbereitungsbälle und effektivere Angriffe. Sie kamen ins Spiel zurück und gewannen glücklich mit 11:9 den ersten Satz. Ähnliches Bild in den Sätzen zwei und drei. Die Vorsprünge der Efferer konnten eins ums andere mal ausgeglichen werden und am Ende sorgte das Arminen-Duo mit kontrollierten Vorbereitungsbällen und effektiven Angriffen für Fehler auf der anderen Seite. 13:11 stand dann auf den Papier und auf der myTischtennis-Seite.

Mit 4:0 ein erwarteter Sieg der aber auf Efferer Seite mit mindestens ein paar Sätzen belohnt hätte werden können. War eine sehr angenehme Stimmung auch beim Abbau der Platten. Ein gelungener Einstieg in den Sonntag.

Text: Carsten Klenke

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9:6 Sieg gegen den 1. FC Köln

In einem packenden 3:40 Stunden langem Spiel mit sieben 5-Satz-Spielen gewann die Arminia mit 9:6 gegen den 1. FC Köln.

Wir spielten mit Jonte Jakob (1677), Carsten Klenke (1678), Jürgen Jakob (1666), Lukas Wrede (1590), Markus Archinger (1551) und Sönke Runge (1488) in den Einzeln. Im Doppel ersetzte Gregor Pennig (1506) den noch leicht angeschlagenen Jürgen.
Der FC hielt dagegen mit Jörn Schneider (1585), Thomas Mertens (1564), Stefan Grundmann (1518), Tobias Vinherm (1503), Alex Cavucci (1408) und Vito Valentini (1256).

Auf dem Papier gingen wir also als Favorit in das Spiel. Dies sollte aber trotzdem sehr eng werden. Besonders wegen der hervorragend spielenden Mitte des FC's.

28.10.2022
SV Arminia Köln - 1.FC Köln VII 9 : 6

Es geht los mit den Doppel Jonte/Carsten gegen Jörn/Tobias. Nach einem verlorenen ersten Satz, wo die beiden Arminen erstmal ein bisschen reinkommen mussten, spielten sie 2 fantastische Sätze. Auch der 4. Satz war bis 9:6 sehr gut, ging dann allerdings noch an den FC. Anschließend ließen Carsten und Jonte aber nichts mehr anbrennen und gewannen mit vielen starken Rückhandtopspins 11:3. Erstes aber noch lange nicht das letzte 5-Satz-Spiel.

Im zweiten Doppel spielten Lukas und Markus gegen Thomas und Stefan. Dies gewannen die Arminen nach verlorenem zweiten Satz sicher mit 3:1.

Sönke und Gregor spielten Doppel 3 gegen Alex und Vito. Dort zog unser Doppel leider den Kürzeren und verlor mit 3:1. 2:1 nach Doppeln für uns. Guter Start!

Nun ging es mit den Einzeln weiter. Jonte gegen Thomas. Carsten gegen Jörn.
Jonte verlor den ersten Satz nach 10:7 Führung leider noch 10:12. Konnte dann aber den zweiten Satz mit 11:9 gewinnen. Im dritten Satz machten sich die starken Aufschläge von Thomas bemerkbar und Jonte machte 7 Rückschlagfehler und verlor 11:3. Nach diesem Satz kam ein wenig Nervosität auf, da Thomas ein sehr starkes Spiel machte. Gute Aufschläge, sehr viel Unterschnitt, sicherer Vorhandtopspin und er schaffte es fast komplett Jontes Rückhand aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings schaffte dieser es noch nach 2 sehr starken Sätzen (11:6,11:5) das Spiel zu drehen. 3:2 für Jonte!
Carsten machte währenddessen ein sehr starkes Spiel und zeigte wieder einmal warum er diese Saison oben spielt und gewann sicher mit 3:0 gegen Jörn.

Nun ging es in die Mitte, wo die beiden FC-Spieler sehr stark spielten. Jürgen und Lukas waren auf dem Papier favorisiert allerdings, konnten allerdings beide nicht gewinnen.
Jürgen verliert nach starkem ersten Satz leider noch 3:2. Er hatte vor dem Spiel auch schon angekündigt, dass Tobias immer stark gegen ihn spielt und dies hat sich leider bewahrheitet. Im 5. Satz hätte es fast noch ein Deja-Vu gegeben. Letztes Jahr hatte Jürgen nach 10:6 Rückstand noch gewonnen. Diesmal kam er von 6:10 leider nur auf 9:10 heran. Dann beendete Tobias mit einem gut platzierten Topspin und einem schwierigen Schuss das Spiel.

Lukas lag schnell 0:2 zurück, kämpfte sich dann noch sehr stark heran, aber verliert leider zu 10 im 5. Besonders hervorheben möchte ich hier das starke Spiel von Stefan, der Vorhand- wir Rückhandtopspin aus allen Lagen und Läufen getroffen hat. Lukas hat ab dem 3. Satz stark dagegen gehalten, aber leider hat es nicht mehr gereicht. 4:3 für uns!

Unten spielen nun Markus gegen Vito und Sönke gegen Alex.
Markus gewann sein Spiel sicher mit 3:0 und überzeugte hier mit einem sicheren Angriffsspiel und ließ Vito dabei überhaupt nicht zum Zug kommen

Sönke machte ein starkes Spiel gegen den ebenso starken Alex, verlor allerdings leider mit 3:1 und Satz 3 und 4 jeweils mit 12:10. In diesem Spiel wurde meiner Meinung nach der Ball des Tages gespielt. Alex will einen Topspin ziehen, trifft den Ball mit der Kante und er landet in hohem Bogen mit viel Backspin knapp hinter dem Netz und titscht zurück in Richtung von Alex. Sönke kann allerdings schnell genug um den Tisch rennen, haut den Ball kompromisslos in Richtung seiner eigenen Hälfte. Das Kuriose ist, dass es im späteren Spiel Lukas gegen Tobias fast den gleichen Ball nochmal gibt. Diesmal trifft Lukas den Ball mit der Kante, auch hier verwandelt Tobias nachdem er um den Tisch gelaufen ist. Hier ist allerdings nicht so viel Backspin drin, daher war der Ball in Sönkes Spiel noch etwas schöner anzusehen.
5:4 für uns. Jeder in der Halle weiß und sieht, dass das hier noch ein knapper Abend wird.

Weiter geht es wieder mit Jonte und Carsten.
Jonte spielt gegen Jörn. Nach einem wackligen ersten Satz mit vielen Unsicherheiten, kämpft Jonte sich in das Spiel rein und gewinnt die nächsten 3 Sätze zu 5,9 und 15. Im letzten Satz trifft Jonte eigentlich bis 10:8 jeden Rückhandtopspin, sodass Jörn sich nach jedem Ball in die Rückhand wieder ermahnt nicht dorthin zu spielen. Ab dann lässt die Rückhand Jonte allerdings etwas im Stich und er vergibt 5 Rückhandtopspins in Matchbällen, wehrt selber einen Satzball ab und kann das Spiel mit einem sehr schönen Rückhandtopspin aus der Vorhand parallel zu machen.

Carsten tut sich währenddessen auch schwer im ersten Satz. Kann danach allerdings mit taktisch guten leeren Aufschlägen und fantastischen Vorhand wie Rückhandtopspins das Spiel sichern. Auch hier hat Thomas ein starkes Spiel gemacht, aber Carsten sichert den Punkt. 7:4 für die Arminia

Nun geht es wieder in die Mitte. Wir hofften natürlich darauf, dass Jürgen und Lukas den Sack zu machen, doch so sollte es nicht kommen.
Jürgen kann den ersten Satz etwas glücklich mit 11:9 gewinnen. Danach hält Stefan aber seine Form aus dem ersten Spiel und gewinnt die nächsten drei Sätze mit starkem und sicheren Angriffsspiel.

Lukas gewinnt die ersten zwei Sätze sicher, profitierte dabei aber laut eigener Aussage eher von Tobias Fehlern und war nicht ganz zufrieden mit seinen eigenen Topspins. Tobias bekam von Jörn auch anscheinend den Rat ein wenig sicherer zu spielen. Dies funktionierte auch und er gewann den nächsten Satz 11:5. Lukas brauchte immer noch nur einen Satz, verlor aber leider die nächsten beiden Sätze 12:10. Sehr ärgerlich. In der Mitte gehen 3 Spiele mit 2 Punkten Abstand im 5. Satz weg. Lukas verliert 2 Mal im 5. Zu 10.

Statt des gehofften Sieges steht es 7:6 für uns und es ist wieder sehr eng und alles drin. Können Markus und Sönke den Sack zu machen?
Spoileralarm: JA! Sie können es.

Markus verliert die ersten beiden Sätze gegen Alex zu 10 und zu 9. Carsten und Jonte bereiteten sich mental schon auf ein Abschlussdoppel vor. Markus kämpfte sich allerdings wieder zurück ins Spiel, zog die Topspins etwas kontrollierter, traf teilweise 6/7 Topspins am Stück um sich den Punkt zu sicher und drehte das Spiel noch zu seinen Gunsten und gewann die nächsten Sätze zu 5,7 und 7. 8:6 für die Arminia, der Jubel war groß!

Sönke tat sich gleichzeitig ebenso schwer. Er führte zwar 1:0 allerdings gingen die nächsten beiden Sätze recht klar an Vito. Im 4. Satz gibt es nun sogar Matchbälle, die Sönke zum Glück abwehren kann. Daher geht der Krimi in die letzte Runde. Wieder 5. Satz. Bisher gewannen beide Teams je 3 5. Sätze. Sönke startet gut und führte, ließ Vito allerdings noch einmal herankommen. Konnte dann aber den Satz mit 11:8 gewinnen.

Das Spiel ist aus. Die Arminia gewinnt mit 9:6 nach 3 Stunden und 40 Minuten. Zeitgleich hatte schon das Abschlussdoppel gestartet, in dem Jonte und Carsten 0:2 zurücklagen (9:11 und 11:13), daher war der Sieg von Sönke sehr wichtig. Außerdem wären auch in einer Viertelstunde die Lichter ausgegangen, also wurde auch die Zeit sehr knapp.

Einen herzlichen Dank auch an die Zuschauenden und Fans von der Arminia als auch die Mitgereisten vom FC. Es war eine fantastische Stimmung in der Halle für ein Kreisligaspiel und die Spannung und Klasse der einzelnen Spieler und der Ballwechsel sind dem auf jeden Fall gerecht geworden.
Danke an Klaus, Dirk und Herbert für die Unterstützung.

Text: Jonte Jakob

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8 : 8 Remis in Bachem II

Aufgrund von Urlaub und gesundheitlichen Problemen traten wir in Bachem mit Jonte, Jürgen, Hannes, Sönke, Dirk und Michael an. Grundsätzlich sollte ein Sieg herausspringen gegen eine Bachemer Mannschaft, die sich aber stark wehrte und verdientermaßen einen Punkt holte. Eine 8:5 Führung reichte leider nicht für uns am Ende aus.

Die Punkte holten für uns:
Jonte (2), Jürgen (2), Sönke (2), Michael und das Doppel Jürgen/Michael.

23.10.2022
TTC Bachem II - SV Arminia Köln 8 : 8

Nach den Doppeln lagen wir mit 1:2 hinten. Jonte und Sönke holten ein 0:2 auf, mussten aber im Entscheidungssatz Bauer und Bartz gratulieren. Hannes und Dirk hatten ebenfalls ihre Chancen. Aber auch sie verloren ihr Doppel mit 1:3 sehr knapp. Das Altersdopppel Jürgen und Michael holten den einzigen Doppelpunkt mit dem 3:2 gegen Raube und Heeg.

Danach dreht sich der Wind etwas und wir zogen auf 4:2 davon. Jonte, Jürgen und Sönke siegten recht eindeutig. Hannes erwischte einen gebrauchten wie man mir mitteilte. Verlor genauso wie Dirk während Michael ein starkes 3:2 gegen den unbequemen Raube holte. 5:4 zur Halbzeit für uns.

Jonte und Jürgen gewannen wieder ohne in Not zu geraten. 7:4. Es sah nach dem erwarteten Sieg aus. Hannes verliert gegen Bartz 1:3 aber Sönke machte auch im zweiten Einzel den Deckel drauf. 8:5. Das Remis schon mal im Sack. Aber mehr wurde es leider nicht. Dirk mit 1:3, Michael mit 2:3 und das Abschlussdoppel Hannes und Dirk konnten leider den erhofften letzten Siegpunkt nicht mehr holen. So stand es am Ende 8:8.

Nächste Woche steht das nächste Spiel gegen den FC an. Weiter geht's.

Text: Carsten Klenke

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Deutlicher Sieg im zweiten Spiel – 9:2 gegen Berrenrath

Die erste Mannschaft von Arminia setzte sich auch gegen den TTC Berrenrath durch. Sie gewann das Spiel deutlich und verdient mit 9:2. Berrenrath trat an mit: Ullrich (aktueller TTR-Wert 1552), Marschner (1543), Stottmeister (1499), Damerow (1389), Schmaus (1453) und Paeper (1366).

Arminia trat an mit: Carsten (1659), Jürgen (1659), Lukas (1605), Gregor (1496), Oliver (1413) und Michael (1312). Auch ohne allzu große Rechenkünste kann man einen leichten Favoriten ausmachen. Leider fehlten Jonte (hatte frühzeitig wegen seines Geburtstages Sonderurlaub beim Mannschaftsführer beantragt), Markus (normaler Urlaub), Sönke (Aufstieg in die 2. Mannschaft, um dort einen Sieg einzufahren, es wurde ein Unentschieden) und Hannes (kurzfristige Erkrankung).

16.09.2022
SV Arminia Köln - TTC Berrenrath 9:2

Unter dem tosenden Jubel der mit Klaus, Herbert und Kai voll besetzten Südkurve gingen die neu formierten Eingangsdoppel mit Carsten und Oliver sowie Jürgen und Gregor mit 3:0 an uns. Doppel 3 mit Lukas und Michael schwächelte ein wenig bei der 3:1-Niederlage.

Carsten, der Mann mit der ‚Fleischmütze‘ (billige Retourkutsche für den ‚Großvater‘ aus dem letzten Bericht), gewann seine beiden Einzel gegen Ullrich und Marschner sicher jeweils mit 3:0. Jürgen, das Humpelstilzchen, gelangen trotz Knieverletzung auch 2 klare Siege gegen die beiden.

Lukas verlor etwas unerwartet das ‚Duell der Küken‘ gegen Damerow mit 3:1. ‚Doppelnoppe‘ Gregor brachte den Routinier Stottmeister zur Verzweiflung und siegte 3:0.
‚Die Wand‘ Oliver brachte mal wieder fast jeden Ball zurück und das Spiel mit 3:0 nach Hause.

Michael, ‚Der Mann für alle Fälle und Mannschaften‘, überraschte mit einem 3:1-Sieg gegen den deutlich höher eingestuften Schmaus.

Insgesamt war es ein hoch verdienter Sieg und ein netter Abend mit entspannten Berrenrathern und zufriedenen Arminen. Vielen Dank an Fans und Ersatzspieler für den Einsatz.

Text: Jürgen Jakob

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9:6 Auftaktsieg gegen den Mitfavoriten - Start nach Maß

Mit einer neuformierten Mannschaft ging es gleich am 1. Spieltag zum direkten Liga-Mitfavoriten Junkersdorf. Vorab: Aus einer starken Mannschaftsleistung (jeder war an mindestens einem Punkt zum Sieg beteiligt) ragte unsere neue "Nachwuchshoffnung" Lukas Wrede ein wenig heraus, holte er bei seinem Debüt für die Arminia doch gleich alle drei Punkte. Im Doppel in der neuen Traum-Links-Rechts-Kombination mit Sönke und nach zwei kämpferischen Großtaten auch im Einzel.

Auch wenn Junkersdorf ohne drei Stammkräfte (2,4 und 5 fehlten) antrat, wir ohne Nummer eins Jonte, darf man diese langjährig Bezirkserfahrene Mannschaft nicht unterschätzen. Es wurde ein, wie vorab schon geahnt, Spiel auf Augenhöhe. Dreieinhalb Stunden voller packender Ballwechsel, glückliche Netzroller und Kantenbälle und vergebener Chancen auf beiden Seiten.

05.09.2022
FC Junkersdorf II - SV Arminia Köln 6 : 9

Nachdem wir zuletzt noch einmal die neuen Doppelkombinationen getestet hatten und Jürgen in den letzten Wochen mit leichten Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, entschieden wir die Doppel umstellen. Das etatmäßige Doppel Eins Jürgen/Carsten wurde an zwei gesetzt, so bräuchte Jürgen keine vier Spiele im Fall der Fälle machen. Die neue Links/Rechts-Kombination Lukas/Sönke überzeugten zuletzt im Training. So wurden sie als Einser-Doppel gesetzt. Hannes/Markus sollten sich an Position drei beweisen.
Diese Taktik erwies sich als Glücksgriff und ging im nachhinein auf. Die Doppel sorgten für einen 3:0 Zwischenstand. Traumstart!

Da Jonte durch Urlaub verhindert war, musste Vater Jürgen dann doch wieder im oberen Paarkreuz antreten. Gegen Junkersdorf's Einser Ansgar Schiffer (1682 Pkt.) war nichts zu holen. Dieser ließ Jürgen überhaupt nicht ins Spiel kommen. Carsten bewies gegen Jochen Frank (1630 Pkt.) Nervenstärke. Im Entscheidungssatz holte er einen 2:6 Rückstand auf und gewann mit 11:7. So stand es 4:1 für uns. Ziel war es jetzt mindestens immer 1:1 in den Paarkreuzen zu spielen. So sollte es dann zum Sieg langen. Es wurde ein langer Weg dorthin.

Markus fand gegen Stefan Falk (1538 Pkt.) nicht richtig ins Spiel. 0:3 Satz-Niederlage. Lukas kämpfte dann Alt-Junkersdorfer Klaus Voss (Noppe auf der Rückhand, 1544 Pkt.) mit 13:11 im Entscheidungssatz nieder. Dabei wehrte er drei Matchbälle ab. Nervenstark! 5:2 für uns.
Unten sorgte dann Hannes bei einem kaum gefährdeten 3:0 Satzsieg gegen Gregor Fromme (1444 Pkt.) für den sechsten Punkt. Sönke nutzte auch die volle Distanz. Ein auf und ab im Spiel der beiden Kontrahenten war prägend in den fünf Sätzen. Joachim Möller (1525 Pkt.) ließ nicht locker und holte sich am Ende den Sieg mit einem 13:11. Alles in der Reihe. 6:3 für uns.

Macht man sich ein wenig die Mühe und setzt die einzelnen aktuellen Punkte in den jeweiligen Spielen gegenüber, würde ein 9:4 Sieg für uns rauskommen. Mit 106 Punkten mehr waren wir ein wenig favorisiert. Verteilt man das auf die sechs Spieler kommt da gerade mal ein hauchdünner Vorsprung von 17 Punkten im Schnitt heraus. Also eigentlich nichts beim Tischtennis. Daher war auch das vorab vorgeahnte knappe Ergebnis nicht weit hergeholt.

Im oberen Paarkreuz konnten leider Jürgen und Carsten keine Siege einfahren. Jürgen war eigentlich schon "mausetot", lag im vierten Satz mit 2:7 zurück und holte sich den Satz noch gegen Jochen Frank. Und auch im Entscheidungssatz holte er wieder Punkt um Punkt auf, wehrte zwei Matchbälle ab und verlor am Ende doch noch mit 11:13. Schade. Starker Kampf von unserem "Großvater". Carsten musste im Einserduell gegen Ansgar Schiffer ran. Der erste Satz ging leider knapp mit 10:12 weg ehe der Junkersdorfer die volle Spielkontrolle übernahm. Satz zwei war ein  klarer Fall. In Satz drei erhöhte Carsten dann das Risiko und spielte taktisch cleverer. Schiffer kam etwas aus dem Tritt. Heraus kam ein 11:6 Satzgewinn. Dies sollte es aber auch dann sein. Schiffer spielte wieder sicher auf. Seine Grundsicherheit war entscheidend aufgrund der langjährigen Erfahrung in den Bezirksklassen. Verdienter Sieg und somit nur noch 6:5 für uns. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar: Der Doppel-Traumstart wurde spielentscheidend.

Lukas und Markus in der Mitte sorgten dann aber für den 8:5 Vorsprung. Beide spielten stark auf. Markus ließ Klaus Voss selten ins Spiel kommen und konnte seine Stärken ausspielen. Lukas ließ mehrere Vorsprünge gegen Stefan Falk liegen. Am Ende drehte er aber immer wieder auf und sorgte in vier knappen Sätzen für seinen dritten Punkt heute. Das Remis war geschafft und nur noch ein Sieg aus drei Spielen würde für den Gesamtsieg reichen.

Unter den Augen der mitfiebernden Klaus Liebenow und Bernd Brinkhaus (danke für's zählen), die es sich nicht nehmen ließen hier unterstützend tätig zu sein, ging es weiter.

Hannes musste gegen Joachim Möller ran. Hier entwickelte ein hin und her an verpassten Chancen, zu passiven Spiel und einigen Netzrollern auf unserer Seite in entscheidenden Momenten. Das Hannes noch in den fünften Satz kam, lag u.a. daran, dass er bei drei Punkten ein glücklichen Netzroller hinbekam. Dies brachte Möller ein wenig aus dem Konzept und so sollte Hannes diesen Satz noch mit 12:10 gewinnen. Den Entscheidungssatz sollte aber der Junkersdorfer mit 11:9 gewinnen. Hannes haderte mit seiner zu passiven Spielweise. Nichts verloren. 8:6.
Sönke machte dann mit seiner norddeutschen Gelassenheit den Satz zu. Die ungeraden Sätze (1,3,5) waren seine. Starker Angriff. Sehr variable und schwer unter Kontrolle zu bekommende Aufschläge für Fromme, sorgten in diesen drei Sätzen für einen knappen 3:2 Satzsieg. Somit ersparte er uns allen das Entscheidungsdoppel. Danke!

Insgesamt ein toller packender dreieinhalb-Stunden-Kampf an einem Montagabend. Spielende war 23.45 Uhr!

Am Ende sorgten wir noch für Ungläubigkeit und Respekt, dass wir alles mit dem Rad nach Junkersdorf gekommen waren. "Bei uns fahren selbst einige die 500m zur Halle mit dem Auto," bemerkte Ansgar Schiffer lachend. Die Rückfahrt entwickelte dann auch ein wenig Klassenfahrt-Charakter. Das war mal wieder ein sehr schöner Mannschaftsabend. Und das nicht nur durch den Sieg, sondern dass sich alle in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Aufgaben wie zählen, anfeuern und beraten wurden eigenständig übernommen. Lukas und Markus integrierten sich ohne Probleme und passen sehr gut ins Mannschaftsgefüge. Zudem schließen sie die Lücke zwischen oben und unten, wie Hannes treffend bemerkte. Somit können auch Ausfälle sofort kompensiert werden. Vielen Dank für dieses schöne Mannschaftsgefühl nach der langen Abstinenz.

Text: Carsten Klenke

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