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Spielberichte - 1. Mannschaft 2022/2023

Deutlicher Sieg im zweiten Spiel – 9:2 gegen Berrenrath

Die erste Mannschaft von Arminia setzte sich auch gegen den TTC Berrenrath durch. Sie gewann das Spiel deutlich und verdient mit 9:2. Berrenrath trat an mit: Ullrich (aktueller TTR-Wert 1552), Marschner (1543), Stottmeister (1499), Damerow (1389), Schmaus (1453) und Paeper (1366).

Arminia trat an mit: Carsten (1659), Jürgen (1659), Lukas (1605), Gregor (1496), Oliver (1413) und Michael (1312). Auch ohne allzu große Rechenkünste kann man einen leichten Favoriten ausmachen. Leider fehlten Jonte (hatte frühzeitig wegen seines Geburtstages Sonderurlaub beim Mannschaftsführer beantragt), Markus (normaler Urlaub), Sönke (Aufstieg in die 2. Mannschaft, um dort einen Sieg einzufahren, es wurde ein Unentschieden) und Hannes (kurzfristige Erkrankung).

16.09.2022
SV Arminia Köln - TTC Berrenrath 9:2

Unter dem tosenden Jubel der mit Klaus, Herbert und Kai voll besetzten Südkurve gingen die neu formierten Eingangsdoppel mit Carsten und Oliver sowie Jürgen und Gregor mit 3:0 an uns. Doppel 3 mit Lukas und Michael schwächelte ein wenig bei der 3:1-Niederlage.

Carsten, der Mann mit der ‚Fleischmütze‘ (billige Retourkutsche für den ‚Großvater‘ aus dem letzten Bericht), gewann seine beiden Einzel gegen Ullrich und Marschner sicher jeweils mit 3:0. Jürgen, das Humpelstilzchen, gelangen trotz Knieverletzung auch 2 klare Siege gegen die beiden.

Lukas verlor etwas unerwartet das ‚Duell der Küken‘ gegen Damerow mit 3:1. ‚Doppelnoppe‘ Gregor brachte den Routinier Stottmeister zur Verzweiflung und siegte 3:0.
‚Die Wand‘ Oliver brachte mal wieder fast jeden Ball zurück und das Spiel mit 3:0 nach Hause.

Michael, ‚Der Mann für alle Fälle und Mannschaften‘, überraschte mit einem 3:1-Sieg gegen den deutlich höher eingestuften Schmaus.

Insgesamt war es ein hoch verdienter Sieg und ein netter Abend mit entspannten Berrenrathern und zufriedenen Arminen. Vielen Dank an Fans und Ersatzspieler für den Einsatz.

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9:6 Auftaktsieg gegen den Mitfavoriten - Start nach Maß

Mit einer neuformierten Mannschaft ging es gleich am 1. Spieltag zum direkten Liga-Mitfavoriten Junkersdorf. Vorab: Aus einer starken Mannschaftsleistung (jeder war an mindestens einem Punkt zum Sieg beteiligt) ragte unsere neue "Nachwuchshoffnung" Lukas Wrede ein wenig heraus, holte er bei seinem Debüt für die Arminia doch gleich alle drei Punkte. Im Doppel in der neuen Traum-Links-Rechts-Kombination mit Sönke und nach zwei kämpferischen Großtaten auch im Einzel.

Auch wenn Junkersdorf ohne drei Stammkräfte (2,4 und 5 fehlten) antrat, wir ohne Nummer eins Jonte, darf man diese langjährig Bezirkserfahrene Mannschaft nicht unterschätzen. Es wurde ein, wie vorab schon geahnt, Spiel auf Augenhöhe. Dreieinhalb Stunden voller packender Ballwechsel, glückliche Netzroller und Kantenbälle und vergebener Chancen auf beiden Seiten.

05.09.2022
FC Junkersdorf II - SV Arminia Köln 6 : 9

Nachdem wir zuletzt noch einmal die neuen Doppelkombinationen getestet hatten und Jürgen in den letzten Wochen mit leichten Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, entschieden wir die Doppel umstellen. Das etatmäßige Doppel Eins Jürgen/Carsten wurde an zwei gesetzt, so bräuchte Jürgen keine vier Spiele im Fall der Fälle machen. Die neue Links/Rechts-Kombination Lukas/Sönke überzeugten zuletzt im Training. So wurden sie als Einser-Doppel gesetzt. Hannes/Markus sollten sich an Position drei beweisen.
Diese Taktik erwies sich als Glücksgriff und ging im nachhinein auf. Die Doppel sorgten für einen 3:0 Zwischenstand. Traumstart!

Da Jonte durch Urlaub verhindert war, musste Vater Jürgen dann doch wieder im oberen Paarkreuz antreten. Gegen Junkersdorf's Einser Ansgar Schiffer (1682 Pkt.) war nichts zu holen. Dieser ließ Jürgen überhaupt nicht ins Spiel kommen. Carsten bewies gegen Jochen Frank (1630 Pkt.) Nervenstärke. Im Entscheidungssatz holte er einen 2:6 Rückstand auf und gewann mit 11:7. So stand es 4:1 für uns. Ziel war es jetzt mindestens immer 1:1 in den Paarkreuzen zu spielen. So sollte es dann zum Sieg langen. Es wurde ein langer Weg dorthin.

Markus fand gegen Stefan Falk (1538 Pkt.) nicht richtig ins Spiel. 0:3 Satz-Niederlage. Lukas kämpfte dann Alt-Junkersdorfer Klaus Voss (Noppe auf der Rückhand, 1544 Pkt.) mit 13:11 im Entscheidungssatz nieder. Dabei wehrte er drei Matchbälle ab. Nervenstark! 5:2 für uns.
Unten sorgte dann Hannes bei einem kaum gefährdeten 3:0 Satzsieg gegen Gregor Fromme (1444 Pkt.) für den sechsten Punkt. Sönke nutzte auch die volle Distanz. Ein auf und ab im Spiel der beiden Kontrahenten war prägend in den fünf Sätzen. Joachim Möller (1525 Pkt.) ließ nicht locker und holte sich am Ende den Sieg mit einem 13:11. Alles in der Reihe. 6:3 für uns.

Macht man sich ein wenig die Mühe und setzt die einzelnen aktuellen Punkte in den jeweiligen Spielen gegenüber, würde ein 9:4 Sieg für uns rauskommen. Mit 106 Punkten mehr waren wir ein wenig favorisiert. Verteilt man das auf die sechs Spieler kommt da gerade mal ein hauchdünner Vorsprung von 17 Punkten im Schnitt heraus. Also eigentlich nichts beim Tischtennis. Daher war auch das vorab vorgeahnte knappe Ergebnis nicht weit hergeholt.

Im oberen Paarkreuz konnten leider Jürgen und Carsten keine Siege einfahren. Jürgen war eigentlich schon "mausetot", lag im vierten Satz mit 2:7 zurück und holte sich den Satz noch gegen Jochen Frank. Und auch im Entscheidungssatz holte er wieder Punkt um Punkt auf, wehrte zwei Matchbälle ab und verlor am Ende doch noch mit 11:13. Schade. Starker Kampf von unserem "Großvater". Carsten musste im Einserduell gegen Ansgar Schiffer ran. Der erste Satz ging leider knapp mit 10:12 weg ehe der Junkersdorfer die volle Spielkontrolle übernahm. Satz zwei war ein  klarer Fall. In Satz drei erhöhte Carsten dann das Risiko und spielte taktisch cleverer. Schiffer kam etwas aus dem Tritt. Heraus kam ein 11:6 Satzgewinn. Dies sollte es aber auch dann sein. Schiffer spielte wieder sicher auf. Seine Grundsicherheit war entscheidend aufgrund der langjährigen Erfahrung in den Bezirksklassen. Verdienter Sieg und somit nur noch 6:5 für uns. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar: Der Doppel-Traumstart wurde spielentscheidend.

Lukas und Markus in der Mitte sorgten dann aber für den 8:5 Vorsprung. Beide spielten stark auf. Markus ließ Klaus Voss selten ins Spiel kommen und konnte seine Stärken ausspielen. Lukas ließ mehrere Vorsprünge gegen Stefan Falk liegen. Am Ende drehte er aber immer wieder auf und sorgte in vier knappen Sätzen für seinen dritten Punkt heute. Das Remis war geschafft und nur noch ein Sieg aus drei Spielen würde für den Gesamtsieg reichen.

Unter den Augen der mitfiebernden Klaus Liebenow und Bernd Brinkhaus (danke für's zählen), die es sich nicht nehmen ließen hier unterstützend tätig zu sein, ging es weiter.

Hannes musste gegen Joachim Möller ran. Hier entwickelte ein hin und her an verpassten Chancen, zu passiven Spiel und einigen Netzrollern auf unserer Seite in entscheidenden Momenten. Das Hannes noch in den fünften Satz kam, lag u.a. daran, dass er bei drei Punkten ein glücklichen Netzroller hinbekam. Dies brachte Möller ein wenig aus dem Konzept und so sollte Hannes diesen Satz noch mit 12:10 gewinnen. Den Entscheidungssatz sollte aber der Junkersdorfer mit 11:9 gewinnen. Hannes haderte mit seiner zu passiven Spielweise. Nichts verloren. 8:6.
Sönke machte dann mit seiner norddeutschen Gelassenheit den Satz zu. Die ungeraden Sätze (1,3,5) waren seine. Starker Angriff. Sehr variable und schwer unter Kontrolle zu bekommende Aufschläge für Fromme, sorgten in diesen drei Sätzen für einen knappen 3:2 Satzsieg. Somit ersparte er uns allen das Entscheidungsdoppel. Danke!

Insgesamt ein toller packender dreieinhalb-Stunden-Kampf an einem Montagabend. Spielende war 23.45 Uhr!

Am Ende sorgten wir noch für Ungläubigkeit und Respekt, dass wir alles mit dem Rad nach Junkersdorf gekommen waren. "Bei uns fahren selbst einige die 500m zur Halle mit dem Auto," bemerkte Ansgar Schiffer lachend. Die Rückfahrt entwickelte dann auch ein wenig Klassenfahrt-Charakter. Das war mal wieder ein sehr schöner Mannschaftsabend. Und das nicht nur durch den Sieg, sondern dass sich alle in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Aufgaben wie zählen, anfeuern und beraten wurden eigenständig übernommen. Lukas und Markus integrierten sich ohne Probleme und passen sehr gut ins Mannschaftsgefüge. Zudem schließen sie die Lücke zwischen oben und unten, wie Hannes treffend bemerkte. Somit können auch Ausfälle sofort kompensiert werden. Vielen Dank für dieses schöne Mannschaftsgefühl nach der langen Abstinenz.

Text: Carsten Klenke

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