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Spielberichte - 2. Mannschaft 2022/2023

Gibt's doch gar nicht - TTC Mödrath III stolpert (26.11.2022)!

Am 26.11.22 stand das letzte Spiel gegen den bis dahin noch ungeschlagenen TTC Mödrath III an.


Die Jungs aus Kerpen hatten bis dahin fast alles 8:0 oder 8:1 gewonnen. Im letzten Spiel in Efferen spielten Sie von 1-4 mit Spielern um die 1600 TTR-Punkte, so dass wir uns realistisch nicht viele Chancen ausrechneten. Dass wir das ein oder andere Spiel den Mödrathern klauen würden, damit konnte man schon rechnen, da wir heute mit Sönke und Gregor ganz starken "Ersatz" hatten.

Arminia II - TTC Mödrath III (26.11.2022) 7:7

Die finale Aufstellung bei der Arminia lautete: 1) Sönke (1454), 2) Gregor (1487) 3) Helmuth (1420) und 4) Christian (1458).


Mödrath spielte mit 1) Esser (1636) 2) Küsters (1598) 3) Assenmacher (1593) und 4) Ströbert (1399).


Wir waren somit von den Punkten deutlicher Außenseiter, aber vom spielerischen Potential sicherlich besser als unsere TTR-Stände auf dem Papier.
So ging es in die Doppel wo Helmuth und ich den dritten Satz gegen das Spitzendoppel Esser/Küsters offen halten konnten, dann aber doch dem Gegner zum verdienten Dreisatz-Sieg gratulieren mussten.
Taktisch ging unsere Doppelaufstellung auf, denn Gregor und Sönke gewannen das wichtige zweite Doppel relativ klar in vier Sätzen.


1:1, ein super Auftakt!


Es ging in die Einzel mit Gregor gegen den Einser Esser. Im ersten Satz noch etwas zu passiv, kam Gregor immer besser ins Spiel und gestaltete die Sätze immer enger, aber es reichte leider nicht mehr und so musste Gregor sich leider geschlagen geben.


1:2


Sönke im zweiten Spiel gegen Routinier Küsters. Sönke, gewohnt stark im offensiven Spiel, gewann den ersten mit 11:7, im Zweiten dann noch alles offen, doch der Satz ging knapp mit 9:11 weg. Jetzt kam die ganze Erfahrung von Küsters zum Tragen, der taktisch umstellte und Sönke nicht mehr so in die dominante Vorhand spielte. Beide Sätze gingen jeweils mit 11:5 an Küsters, der Sönke nicht mehr ins Spiel kommen ließ.


1:3, alles offen


Helmuth parallel gegen den starken Vierer Ströbert. Helmuth´s Taktik funktionierte gut. Sichere und schnittreiche Schupfbälle, gepaart mit eigenen Angriffen und zum Schluss noch mit einigen Aufschlagpunkten, bescherten Helmuth einen knappen aber verdienten Viersatzsieg. Stark!


2:3, wir waren noch dran….


Christian jetzt gegen den ehemaligen Bundesligaschiedsrichter Assenmacher. Ein Spiel was Christian so gar nicht liegt, schnelles und schnittloses Konterspiel. Im ersten Satz spielte Christian das schnelle Spiel einfach mit, was zwei Sätze lang sehr gut funktionierte, jedoch im dritten Satz spielte Assenmacher seine schnellen Bälle sehr platziert, was Christian im vierten Satz zu einer taktischen
Umstellung (mehr schupfen) zwang, die auch funktionierte, dennoch ging der Satz knapp mit 10:12 weg, wie damit auch leider dieses wichtige Spiel mit 1:3. Sehr ärgerlich, denn da war mehr drin…

2:4, nahm es doch den erwarteten Verlauf?


Jetzt kamen die beiden besten Spiele des Abends. Angefangen mit Sönke gegen Einser Esser. Sönke mit voller Offensivpower, wie schon in Pingsdorf, mit einem super Spiel. Der letzte Satz von Sönke war dann der beste den ganzen Abends, Sönke mit einer Galavorstellung in Punkto Offensivpower.
Sensationell gewann Sönke das Spiel nach 1:2 Rückstand noch 11:9 im Fünften. Nachdem Sönke in Pingsdorf schon gegen Heine so gut spielte und unglücklich verlor, holte Er sich diesesmal den Sieg gegen den bis dahin in der Liga ungeschlagenen Esser, eine Wahnsinnsleistung!!

3:4, ging da wirklich mehr?

Gregor gegen Küsters. In diesem Spiel ein auf und ab. Man konnte sehen, das Küsters das Spiel gegen Material nicht so lag, immer wieder wurde Bälle über den Tisch oder ins Netz gezogen. Trotzdem ging Küsters auch aufgrund seiner Spielerfahrung 2:1 nach Sätzen in Führung. Gregor wurde jedoch immer mutiger und setzte sein Material immer offensiver ein, womit Gregor letztendlich das richtige taktische Mittel fand und somit Küsters immer mehr zu Fehlern zwang, und dann auch verdient im Fünften das  kom-plette Spiel gewann. Sehr starker Auftritt von Gregor, ein super Spiel gemacht!!

4:4, wir sind voll im Spiel…


Jetzt Helmuth gegen Assenmacher. Ich habe Helmuth vor dem Spiel prophezeit, das er gewinnt.
Helmuth's Spiel ist Gift für einen Spieler, der seine Stärken im schnellen Konterspiel hat. Geduldig im Schupfspiel und mit eigenen Angriffen ließ er Assenmacher richtig alt aussehen. Keine Chance für den Altmeister, der glatt in drei Sätzen von Helmuth geschlagen wurde. Eine taktische Meisterleistung, ganz stark!

5:4, was ist hier los?

Christian gegen Ströbert, das Spiel war geprägt vom Offensiv-Aktionen und es ging hin und her. Es stand dreimal 9:9, jedes Mal ging der Satz hauchdünn an Ströbert, der das Spiel knapp für sich entscheiden konnte. Heute kippten die engen Spiele mal nicht so wie in der bisherigen Saison auf Christians Seite, so das Christian leider die zweite enge Niederlage trotz guten Spiels kassierte. Bitter!

5:5, trotzdem Wahnsinn und jetzt die Überkreuzspiele!


Angefangen von Helmut gegen den Einser, Esser. Mit zwei Siegen im Rücken und breiter Brust trat Helmuth an die Platte. Esser, die bittere Niederlage gegen Sönke noch im Kopf, spielte im ersten Satz groß auf gegen Helmuth und gewann 11:1. Helmuth ließ sich nicht beirren, beharrte weiter auf seiner bewährten Taktik und Esser bekam immer mehr Probleme. Es hätte nicht viel gefehlt und das Spiel wäre gekippt, doch leider konnte Esser nochmal die Kurve kriegen und erkämpfte sich letztendlich einen verdienten Vier-Satz-Sieg.

5:6, jetzt wird es eng und trotzdem glauben wir an ein Unentschieden.

Sönke gegen Assenmacher, Sönke mit Angriffsfeuerwerk ließ Assenmacher wieder blass aussehen.
Aufschlag Sönke, Return, Vorhandtopspin, Punkt. Am Ende ein lockeres 3:0 für Sönke, unglaublich!


6:6, es geht ins Finale, jetzt wollen wir Minimum das Unentschieden!


Gregor gegen Ströbert. Es war ein schwerer Start, Ströbert ist ein richtig guter Offensiv-Spieler, der mit Gregors Noppenspiel wenig Probleme hatte und seine Topspins in den ersten zwei Sätzen gut platzierte und Gregor vor große Probleme stellte. Doch Gregor kämpfte sich zurück, setzte immer mehr offensive Akzente und holte sich die nächsten zwei Sätze zurück. Der Show-Down ging in den fünften Satz, in dem Gregors Kampfes-Lust nicht mehr zu bremsen war. Gregor drehte tatsächlich den 0:2 Rückstand in ein 11:9 und holte somit den ganz wichtigen 7. Punkt zum Unentschieden.


Wahnsinn!!

7:6, bitte mal die Augen reiben …..

Jetzt ging es doch tatsächlich in das nie geglaubte 14. Spiel und Christian musste gegen den starken Küsters das Finale spielen. Mit zwei unglücklichen Niederlagen im Rücken gegen so einen routinierten Spieler war es eine schwierige Aufgabe. Doch der Start gelang und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Eine 10:8 Führung konnte Christian nicht eintüten und der Satz ging denkbar knapp in
die Verlängerung und mit 16:14 an den Gegner. Christian ließ sich immer noch nicht beirren, kämpfte für unseren Gesamtsieg, spielte weiterhin stark und gewann den zweiten Satz mit 11:6. Der dritte Satz verlief dann etwas unglücklich mit einigen Nassen für den Gegner und ging mit 5:11 weg.
Christian versuchte nochmal alles, aber kam leider nicht mehr zurück in die Spur und das Spiel ging mit 1:3 verloren.

7:7 das Endresultat, was eine für eine tolle Mannschaftsleistung!!!

Fazit: Eine Wahnsinns-Mannschaftsleistung, mit der wir im Vorfeld nicht rechnen konnten. Wenn bei Christian das Spielglück ein wenig mehr auf seiner Seite gewesen wäre, hätten wir sogar das Spiel gewinnen können. Alle Arminen-Spieler haben wirklich alles gegeben und den Jungs aus Kerpen einen richtigen Kampf geboten. Zum ersten Mal in dieser Saison kamen die Mödrather richtig ins Straucheln und gaben den ersten Punkt ab.

Was für ein schöner Saisonabschluss, in der wir eine trotz einiger interner Umstellungen eine Super-Hinserie gespielt haben. Wenn wir für die Rückrunde klug aufstellen, dann können wir den zweiten Platz in der Endabrechnung schaffen, erst recht mit so einer Mannschaftsleistung.

Danke auch an Herbert, der uns super unterstützt hat und bis zum "Finale Grande" in der Halle geblieben ist. Danke ebenfalls auch noch an Hannes und Carsten, die extra noch nach Ihrem Spiel noch in die Halle gekommen sind und den Erfolg mit uns ein wenig gefeiert haben.


gez. Christian Vieler

 

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Bittere Niederlage in Pingsdorf/Badorf (18.11.2022)

 

Am Freitag, den 18.11., stand das schwere Auswärtsspiel in Pingsdorf/Badorf an. Wir wussten, das es eine ganz schwere Aufgabe wird, da Pingsdorf zweimal mit +1500 vorne extrem gut aufgestellt ist. Als vierten Spieler haben wir Werner mit ins Team geholt, der ja in letzter Zeit wieder gut performed hat und auch in der Vergangenheit schon viele Spieler mit deutlich höherer Punktzahl geschlagen hat.

Pingsdorf/Badorf - SV Arminia Köln II 8:4 (18.11.2022)


Unser Gegner spielte mit folgender Aufstellung:

1. Heine (1532) 2. Pausacker(1505) 3. Wagener (1306) und an Position 4. Thelen(1290). Wir spielten mit 1. Sönke (1463) 2. Helmuth (1420) 3. Christian (1460) und an Position 4. Werner (1399).
Auf dem Papier waren wir im unteren Paarkreuz favorisiert, im oberen Paarkreuz die Brühler Mannschaft, so dass für uns eigentlich alles offen war.
Die Doppel stellten wir taktisch auf, Helmuth & Christian an Doppel zwei in der Hoffnung die beiden Einser Heine&Pausacker spielten, wie die Spiele davor, zusammen das Doppel eins. Leider war der Gegner auch taktisch orientiert, so dass die Pingsdorfer zum ersten Mal Ihre Doppel mischten.
Sönke&Werner harmonierten ausgesprochen gut miteinander (trotz zweimal links), so dass ein wichtiger 4.Satz-Sieg dabei heraussprang. Helmuth&Christian spielten ein solides Doppel, verloren nur im entscheidenden vierten Satz ein wenig den Faden, was sofort vom Gegner mit Gewinn des Spiels bestraft wurde.


1:1 - ein guter Auftakt.

Im vorderen Paarkreuz ging es mit Helmuth gegen den Einser Heine weiter. Helmuth versuchte taktisch mit starken Schnittspiel Heine die Offensivoptionen zu nehmen, doch Heine ließ sich nicht beirren und ein Rückhandtopspin nach dem anderen schlug bei Helmuth ein, der letztendlich leider chancenlos war. Heine, mit Abstand der stärkste Spieler der bis jetzt in der Staffel gegen uns gespielt hat.


1:2
Sönke parallel gegen Pausacker, der schnell 0:2 hinten lag und ein wenig brauchte, um wieder in den Wettbewerbsmodus zu kommen. Danach machte Sönke ein super Spiel, wurde im vierten Satz leider nicht belohnt, den Sönke dann knapp mit 12:14 verlor. Schade, bin mir sicher, der Fünfte hätte Pausacker nochmal am sicher geglaubten Sieg zweifeln lassen.

1:3
Im unteren Paarkreuz musste Werner gegen Thelen ran. Thelen, der wegen Inaktivität "nur" noch 1290Punkte auf dem Konto hat, spielte deutlich stärker. Ein unangenehmer Gegner mit langer Noppe auf der Rückhand, der sicher spielt und auf die Fehler der Gegner wartet. Werner, normalerweise ein sehr guter Spieler gegen Noppen hatte leider heute nicht seinen besten Tag erwischt. Nach gewonnenem ersten Satz kippte das Spiel und Werner verlor knapp in vier Sätzen.

1:4, die Luft wurde dünner
Jetzt Christian gegen Wagene,r gegen den Christian schon ein paar Mal vor ein paar Jahren in diversen Trainings gespielt hat. Das war auch gut so, denn Wagener als Linkshänder verfügt über eine sehr starke Vorhand und in den Trainingsspielen damals holte sich Christian regelmäßig eine Klatsche ab. Mit den Vorkenntnissen vom Gegner spielte Christian hochkonzentriert und ließ Wagener gar
nicht ins Spiel kommen. Taktisch zog Christian das Spiel auf Gegners Rückhandseite auf. Die Sätze waren eng, aber ein klares 3:0 sprang dabei heraus.

2:4
Es ging weiter mit Sönke gegen Heine. Ein Spiel zum Zunge schnalzen. Von beiden Seiten ein Offensivfeuerwerk par exellence. Es ging hin und her ein schöner Punkt nach dem anderen, es gab ständig Applaus für beide Kontrahenten für die tollen Ballwechsel. Die Sätze vier und fünf gingen jeweils mit 16:14 an Heine, aber mehrmals hatte Sönke den Sieg auf dem Schläger. Schade, für die
Leistung hätte Sönke jetzt endlich mal belohnt werden müssen, ein super Spiel von unserm
"Ersatzspieler".

2:5
Jetzt Helmuth gegen die Zwei. Helmuth wieder mit gleicher Taktik, die bei Pausacker deutlich besser aufging. Pausacker war nicht so sicher wie Heine im Offensivspiel, so das Helmuth ein paar Mal am Satzgewinn dran war. Zweimal 10:12 war sehr ärgerlich, ein Satz hätte Helmuth mehr als verdient gehabt. Letztendlich musste Helmuth seinen Gegner zum verdienten Sieg gratulieren.

2:6
Dar Dreierduell stand an und Christian spielte gegen Thelen wieder sehr sicher. Es kamen viele unangenehme und leere "Noppenbälle" zurück, doch ein kontrolliertes Offensivspiel mit vielen Winnern brachte den zweiten 3:0 Sieg. Eine deutliche Steigerung von Christian gegen das Materialspiel im Vergleich zu früher, in dem Christian zu oft mit dem Kopf durch die Wand wollte.

3:6, es kam wieder etwas Hoffnung auf.

Jetzt Werner gegen Wagener. Wie schon oben erwähnt, hatte Werner nicht seinen besten Tag und wenn man Wagener spielen lässt, kann der richtig stark aufspielen. So hieß am Ende 0:3, jetzt musste schon ein Wunder her um noch wenigstens ein Unentschieden zu erreichen.

3:7
Sönke jetzt gegen Noppenspieler Thelen. Es war fast eine Kopie von Christians Spiel gegen Thelen, mit ebenfalls sicher gezogen Topspins und ruhigen Spiels gewann Sönke verdient mit 3:0.

4:7
Jetzt Christian gegen Einser Heine, wo nur noch ein Sieg half, uns am Leben zu halten. Heine spielte direkt voll offensiv und dominierte den ersten Satz. Im zweiten Satz spielte Christian mehr in die etwas "schwächere" Vorhandseite und kam immer besser ins Spiel. Christian spielte jetzt sein bestes Tischtennis, eigene Offensivaktionen, gepaart mit brachialen Rückhandkontern, brachten Heine in Bedrängnis. Ein sehr starker Satz, in dem Heine stellenweise "alt" aussah. Christian war jetzt im Spiel und hatte im vierten Satz beim Stand von 10:8 bereits zwei Satzbälle für den Fünften, die leider vergeben wurden, auch weil Heine wieder seine besten Bälle auspackte. Der Satz ging dann leider 11:13 denkbar knapp an Heine, aber Christian zeigte deutlich seine spielerische Verbesserung der letzten Monate auf und ist jetzt nah dran an der „Region 1500“. Final war die Niederlage leider auch der entscheidende Punkt zum verdienten 8:4 Erfolg unserer sympathischen Gegner aus Pingsdorf.

4:8 Endstand.

Fazit: Leider in der Summe eine verdiente Niederlage. Trotzdem waren die Spiele teilweise sehr eng und mit ein wenig mehr Spielglück wäre auch die Niederlage nicht so deutlich ausgefallen. Jetzt geht es zum großen Finale am nächsten Samstag gegen Klassenprimus Mödrath. Noch sind wir Erster, aber mal sehen an welchem Tabellenplatz wir am Ende der Hinrunde dann tatsächlich stehen.


Natürlich noch vielen Dank an Sönke und Werner für die Bereitschaft uns auszuhelfen.

Autor: Christian Vieler

 

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Durchmarsch gegen Tabellenletzten TFG Nippes IV (14.11.2022)

Am Montag den 14.11., ging es "Schlag auf Schlag" gegen die TFG Nippes IV im Nachholspiel weiter. Für Frank spielte diesmal Micha und Nippes trat wie folgt an: 1. Mönning (1327) 2. von Goscinski (1279) 3. Kesseler (1233) und an Position 4. Munzel (1202)
Wir spielten mit 1. Bernd (1524) 2. Helmuth (1415) 3. Christian (1460) und an Position 4. Micha
(1314).
 

SV Arminia Köln II - TFG Nippes IV 8:0 (14.11.2022)

Auf dem Papier waren wir klarer Favorit, aber jedes Spiel muss erst einmal nach Hause gebracht werden. Wir waren im Vorfeld hochkonzentriert und wollten die Mannschaft aus Nippes auf keinen Fall unterschätzen. Alle waren zudem gut in Form, so dass wir unserer Favoritenrolle dann doch klar
gerecht wurden. Mit 8:0 Spielen und 24:1 Sätzen haben wir uns dann final durchgesetzt.

Die einzelnen Matches waren zudem auch so klar für uns, so dass ich jetzt nicht mehr auf einzelne Spiele eingehen möchte. Das Ergebnis zeigt aber auch, das alle Spieler der 2. Mannschaft sich weiterentwickelt haben, ansonsten wäre die Angelegenheit nicht so klar ausgegangen.
Positiv möchte ich noch die Spieler aus Nippes erwähnen, die Ihre Niederlage sehr fair aufgenommen und uns gratuliert haben. Bedanken möchte ich mich speziell bei Micha für den Einsatz und natürlich an alle in der Halle, die uns während des Trainings unterstützt haben.


Jetzt kommt der Schlusssport mit einem sehr schweren Auswärtsspiel in Pingsdorf/Badorf (Brühl) und das abschließende Heimspiel gegen die beste Mannschaft der Liga (Mödrath).


Autor: Christian Vieler

 

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Harter Kampf gegen Tabellenführer BC Efferen III (11.11.2022)

Am 11.11. ging die Meisterschaft in die nächste Runde. Zum Feiern war uns heute zunächst nicht zumute, wussten wir doch im Vorfeld, das unser Gegner aus Efferen mit 10:0 Punkten noch kein Spiel verloren hatte und wir ein schweres Los zum  Karnevals-auftakt hatten.

-Efferen spielte mit Gregert (1501), Janßen (1439), Multhaupt (1364), Binnberg (1331)
-Wir hielten dagegen mit Bernd (1529), Helmuth (1404), Christian (1461) und Frank (1326)
 

Das beide Seiten Respekt voreinander hatten, zeigte sich bei der Bekanntgabe der Doppelaufstellung.


Ich habe noch nie erlebt das die Doppel verdeckt aufgeschrieben wurden, da keiner seine Doppeltaktik vorher offenlegen wollte. Wir stellten taktisch Bernd & Frank an Doppel 1 und Helmuth & Christian an Doppel 2.


Bernd und Frank hatten ein schweres Los gezogen. Mit Gregert und Multhaupt spielten Sie gegen ganz sichere Gegner, die kaum eigne Fehler produzierten und auch in der Liga noch ungeschlagen waren.
Das sollte sich auch nicht ändern, denn Bernd und Frank verloren glatt in drei Sätzen. Helmuth und Christian mussten alle taktischen Mittel einsetzen, um sich nach verlorenen 1. Satz dann doch in 4 engen Sätzen den Sieg zu erarbeiten. Hier machte sich das Doppeltraining an den Trainingstagen bemerkbar, es war bereits der dritte Doppelerfolg in der Saison.

Ein super Auftakt mit 1:1, unsere Taktik ging auf.


Weiter ging es mit den Einzeln. Helmuth musste gegen Gregert ran und Bernd gegen den jungen Janßen. Helmuth spielte gegen Gregert ein gutes Match. Gregert, ein sehr sicherer Topspinspieler, der Vor-und Rückhand sicher aufspielt, wurde im ersten Satz durch Helmuths druckvolles Schupfspiel ein wenig in die Defensive gedrängt. Im ersten Satz war Helmuth noch etwas zu passiv im eigenen Angriffsspiel, den zweiten holte Er sich aus einer guten Kombination von Schupf-und Angriffsspiel. Die letzten zwei Sätze spielte Gergert dann offensiver und holte sich Punkt für Punkt und ließ Helmuth am Ende keine Chance mehr - trotzdem ein gutes Spiel von Helmuth, der lange durch taktisches Spiel mithalten konnte. Bernd spielte parallel gegen den jungen Janßen. Es war ein wenig das zu erwartende Spiel. Janßen, ein junger Spieler mit guten Angaben und sicheren Vorhandtospins, tat sich gegen das Noppenspiel von Bernd schwer, erst im letzten Satz kam er besser ins Spiel, aber Bernd behielt die Ruhe und setzte sich dann doch in drei Sätzen durch - Spielstand 2:2.


Im unteren Paarkreuz startete Christian gegen Binneberg. Das Spiel ist schnell erzählt. Die vielen Stunden Aufschlagtraining im eigenen Kellerraum machen sich so langsam bezahlt. Christians Rückhandaufschlag in verschieden Schnittkombinationen zogen dem Gegner den Zahn und am Ende stand ein klares 3:0 zu buche. Frank hatte ein schweres Los gegen Multhaupt,  der mit seinem etwas unkonventionellen Spiel viele Punkte machte. Ein sehr unangenehmer Gegner, dazu noch mit viel
Spielerfahrung, gegen den Frank leider in 3 sehr knappen Sätzen verlor - Spielstand 3:3.


Jetzt kam es zum Spitzenspiel Brinkhaus gegen Gregert. Beide Spieler mit den besten Einzelbilanzen in der Liga. Hier zeigte Gregert seine ganze Erfahrung beim Spiel gegen lange Noppen. Unbeeindruckt von den Störschlägen von Bernd spielte Gregert die Bälle sauber wieder zurück. Die letzten zwei Sätze waren zwar eng, aber letztendlich ein verdienter Sieg für Efferens Nummer 1.

Jetzt kam die Stunde von Helmuth. Wie schon gegen Gregert spielte Helmuth ein taktisch gesehen sehr gutes Spiel. Immer wieder clevere Wechsel zwischen Schupf-und Angriffsspiel zwangen den angriffsstarken Janßen in den fünften Satz, den Helmuth dann sogar deutlich mit 11:5 gewann. Ein sehr starkes Spiel von Helmuth - Spielstand 4:4.

Die zweite Runde im unteren Paarkreuz startete mit Christian gegen Multhaupt. Auch für Christian ein unangenehmer Gegner. Ein paar Aufschläge von Multhaupt wurden in den Sand gesetzt, der letzte Satz dann noch nach 6:10 gedreht, so dass schlussendlich ein sicherer 3:0 Sieg dabei raussprang. Jetzt Frank gegen Binnberg, der nach dem Spiel gegen Christian ein ganz anderes Gesicht zeigte und weniger Probleme mit Franks Aufschläge hatte und ein gutes Spiel machte. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit sehr knappen Sätzen, das letztendlich im Fünften an Efferen ging. Schade, denn Frank war ganz nah am Sieg dran - Spielstand 5:5.


Es kam wie es kommen musste, der Showdown der Überkreuzpaarungen musste die Entscheidung des Abends bringen. Christian im Auftakt gegen Gregert. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit längeren Ballwechseln, in dem Gregert aber final immer noch einen Tick sicherer war. Christian hoffte drei Sätze lang immer wieder auf einen turnaround, aber Gregert gab sich nicht
die Blöße mal ein paar Fehler zu produzieren und spielte fehlerfrei, so dass Christian letztendlich zum verdienten Sieg gratulieren musste. Spielstand 5:6, jetzt wurde es eng…wenn da nicht unsere Bank Bernd Brinkhaus wäre, 3:0 gegen Multhaupt, der nur im ersten Satz Bernd vor Probleme stellte, aber dann klar den Kürzeren ziehen musste.


Spielstand 6:6, es geht nicht spannender. Jetzt Helmuth gegen Binnberg, die Nummer 4, die wieder ein gutes Spiel machte und Helmuth vor Probleme stellte. Doch Helmuth mit der Erfahrung von unzähligen Andro Cups, biß sich bis in den fünften Satz durch, den Helmuth wie gegen Janßen dann aber wieder klar und deutlich 11:2 gewann.


Spielstand 7:6, nur noch ein Sieg…Wieder lastete alles auf Franks Schulter, der mit Janßen einen sehr starken Gegner hatte. Den zweiten Satz verlor Frank äußerst knapp mit  10:12, bei Satzgewinn hätte das Spiel vielleicht nochmal eine Wendung genommen, so aber war Janßen einfach zu stark und siegte schlussendlich mit 3:0 und so endete das gesamte Spiel leistungsgerecht mit 7:7.

Spieler des Spiels war Norbert Gregert mit 3 Siegen und ist damit jetzt auch bester Spieler der Liga mit 15:1
Siegen - Gratulation!


Fazit: Nach den Dingen im Vorfeld eine super Mannschaftsleistung, die uns als Dritter weiter im Meisterschaftsrennen hält. Bernd trotz Niederlage gegen Gregert mit einer fantastischen Bilanz von 15:3 ganz vorne im Paarkreuz 1+2 und Christian an Platz 1 mit jetzt 10:3 Siegen im Paarkreuz 3+4.


Jetzt geht es gleich am Montag (14.11.) weiter mit dem Nachholspiel gegen  Nippes und dann noch gegen Pingsdorf-Badorf (18.11.) und zum Abschluss zuhause gegen den Aufstiegsfavoriten Mödrath(26.11.).


Autor Christian Vieler

 

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Arminia Olé Olé (04.11.2022)

SV Arminia II - SG Worringen II

Am Freitag gab es mal wieder einen schönen Doppel Heimspieltag zusammen mit der dritten Mannschaft. Während die dritte stark ersatzgeschwächt gegen relativ starke Gegner eine herbe Niederlage erlitt, überraschte Worringen uns mit starker Leistung. Scout Christian hatte es kommen gesehen. Ein turbulenter Abend!

Ohne den erkälteten Kamran aber dafür mit Frank spielten wir also mit Bernd, Helmuth, Christian und Frank. Wir freuten uns über Herbert, der trotz Klatsche bis zuletzt in der Halle blieb und uns anfeuerte und Kamran der trotz Erkältung durchgehend mit Maske tatkräftig anfeuerte und mitzählte.

 

In den Doppeln gab es bereits die erste Überraschung. Die beiden jungen Spieler Wallaschek und Blankenstein siegten in knappen drei Sätzen über Stammdoppel Helmuth und Christian, während parallel das neuformierte Doppel Bernd und Christian gegen Andro Cup Veteran Matzerath und Routinier Decker über 5 Sätze gingen und das Spiel auch knapp verloren.
0:2 Start, bereits der erste Dämpfer.

Wie so häufig stabilisierte Bernd unseren Punktestand schnell und sicher gegen Matzerath, der schnell die Nerven gegen Bernds Störspiel mit der Rückhand und der wuchtigen Vorhand verlor. Flink und klar machte Bernd die Kiste in 3 Sätzen zu und setzte seine eindrucksvolle Einzelbilanz fort.
Helmuth hatte mit Wallaschek einen ungewöhnlichen Spielstil für einen jüngeren Spieler vor der Flinte bzw. Kelle. Der gegnerische 1er lädt seine Kontrahenten förmlich zu Topspins und Schüssen ein und fühlt sich in der Ballonabwehr pudelwohl, wo er dann entweder irgendwann einen Fehler provoziert oder sogar brachial aus der tiefen Abwehr schießt. Es kam gefühlt jeder Ball von Helmuth zurück, der ein sehr gutes Spiel machte. Leider war Wallaschek besser in Form. 1:3 Sätze.
1:3 Weiterhin ungünstig.

Christian wurde in seinem ersten Einzel gegen Routinier Decker vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Das ältere Semester spielte ausgerechnet auch Ballonabwehr und rannte wie ein junges Reh durch die Gegend. Christian behielt dabei aber die Oberhand und griff unermüdlich an. Respekt an den älteren Decker, der sehr viele Schmetterbälle zurückbrachte und teilweise auch aus der Defensive angriff. Sieg in 4 Sätzen für uns.
Frank’s Konterpart Timo Blankenstein war heute in einer überragenden Form, die im unteren Parkkreuz in der 2. Kreisklasse nichts zu suchen haben sollte, aber so ist es eben momentan im stärksten Verband WTTV. 0:3, da war nichts zu machen.
2:4 Es wird nicht besser.


Bernd “Die Bank” Brinkhaus rollte in überraschenden 3 Sätzen über den sehr gut aufgelegten Wallaschek. Die Ballonabwehr störte unsere 1 gar nicht, da wurde alles was zurück kam gnadenlos weggeklatscht. Eine bärenstarke Vorstellung.
Helmuth und Jörg kennen sich aus vielen Begegnungen bei Andro Cups. Matzerath hatte durchgängig Schwierigkeiten mit Helmuths Schupfspiel und Helmuth seinerseits mit dem Aufschlagspiel. Es wurde ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Im letzten Satz war Helmuth bereits 10:6 vorne und Matzerath hatte das Spiel bereits abgehakt. Er machte eine Angabe und ging bereits weg von der Platte, Helmuth zog die Angabe komplett durch und im Vorbeigehen, zur Seite schauend hielt er noch den Schläger rein und blockte ihn perfekt zurück. Auch er war überrascht. Plötzlich stand wieder die Möglichkeit eines Sieges im Raum. Und überraschend kam es auch dazu. Mit 11:13 ging der letzte Satz aus. Ein tiefer Stich ins Arminenherz.
3:5 Und weiter Richtung Niederlage.


Christian mit einer leidenschaftlichen Vorstellung gegen den starken Blankenstein. Balwechsel zum Zunge schnalzen. Angabe, Return, Topspin, Block, Konter, Schuss. Da ging es zur Sache, da gab es Tempo, da gab es tolle Ballwechsel. Nach 0:2 Rückstand spielte Christian die letzten 3 Sätze zu 9 zu 9 und zu 3.
Frank durfte nun gegen den gut gelaunten Decker ran. Dieses Spiel machte keinem Arminen Spaß. Unser Ersatz war zwischenzeitlich bedient und wusste nichts mit dem drucklosen Spiel von Decker anzufangen. Er brachte einfach alles zurück und zwang Frank so zu Fehlern.
4:6 Langsam wird es sehr eng.


In den Überkreuzpartien startete Christian gegen Ballonabwehrspezialist Wallaschek. Christian kann schießen, das wissen wir alle. Dennoch überraschte er uns mit einem Sieg in 3 Sätzen. Mit letzter Energie wurde da noch mal alles reingeworfen. Der Punkt hielt uns erstmal weiter am leben. Nun lag es an Bernd uns weiter Hoffnung zu geben. Der klassische Offensivspieler Blankenstein hatte anfangs noch größere Schwierigkeiten mit der Noppe, fand sich aber immer besser ein. Ein offener Schlagabtausch, der so oder so hätte ausgehen können. Doch auch hier bewies unsere Berliner Mauer Ruhe am Ball und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Denkbar knapp zu 9 im letzten Satz.
6:6 Wir sind wieder zurück im Spiel!

Nun Helmuth gegen den viel zu stark aufspielenden Decker. Für seine Preisklasse hatte Decker bisher enorm überperformt. Dazu hatte unsere 2 noch diese bittere Niederlage im Nacken. Im Wesentlichen spielte Decker auch ein bisschen wie Wallaschek, nämlich aus der tiefen Abwehr heraus. Fischte ebenso viel, und schoß auch viel zurück. Dieses mal behielt unser Mann aber die Oberhand und wechselte gut ab zwischen Schüssen und Stoppbällen. Mit 7:6 stand nun die Bühne offen für Frank, der eigentlich schon die Lust verloren aber nun auch den Sieg auf der Kelle hatte. Und was für ein Krimi es wurde. Wer dachte hier würde eine der beiden Parteien die Nerven verlieren und überfahren werden, der lag daneben. Der erste Satz zu 9 an Matzerath. Der zweite Satz zu 10 an Frank. Im dritten Satz hatte man fast die 21 erreicht: 18:16 für uns. Es war ein offener Schlagabtausch mit gelegentlichen Schupfduellen. Frank umlief viele Vorhandtopspins sehenswert und wenn Jörg den Ball mal richtig trifft, dann gibt es da auch nichts mehr zu blocken. Der vierte Satz ging wieder zu 7 an den Gast aus Worringen.
Frank war sichtlich angespannt und die Halle war aufgeladen mit Spannung. Als ich aber sehen konnte dass Frank im letzten Satz noch viel lächelte und die Augen funkelten, da wusste ich: Das holt er. Und so war es dann auch: zu 7 im letzten Satz. 8:6 Endstand.


In einem Spiel in dem wir lange Zeit hinterher hinkten und ein Sieg nicht realistisch schien, packten wir hinten raus noch mal richtig an und gewannen die letzten 4 Spiele in Folge. Bernd führt aktuell die Einzelrangliste der Liga im oberen Parkkreuz an, genau wie Christian im unteren Parkkreuz. Bernd brachte wie immer die Punkte sicher und souverän nach Hause und Christian spielte wie entfesselt. Matchwinner ist dann aber doch Frank, der nach der Niederlage gegen Decker eigentlich gar keine Lust mehr hatte, uns dann aber Sieg brachte.

Freudentaumel - Arminia Olé Olé!

Pokalaus für Arminia II (06.11.2022)

Knappe Niederlage – Zweite fliegt aus dem Pokal

Wir sind am Sonntag gegen den TTC Sindorf mit der Aufstellung Runge, Pennig, Brinkhaus im Pokal angetreten. Nach knapp zwei Stunden stand eine 3:4 Niederlage auf dem Spielbogen.

In der ersten Einzelrunde hab ich (Sönke) locker 20 Elfmeter verschossen und dadurch im fünften Satz knapp verloren. Gregor hat am Nebentisch auch seine Chancen gehabt, konnte das spiel aber auch nicht nach Hause bringen. Schlechter konnte man eigentlich nicht starten.

Jetzt hing eigentlich schon alles an Bernd. Der lag im Entscheidungssatz auch schon mit 4:10 hinten bevor er das Ruder nochmal herumreißen konnte.

 

 

Im Doppel haben wir dann Gregor und Bernd aufgestellt. Die ersten beiden Sätze wirkten ziemlich easy für die beiden. Als dann aber der dritte Satz verloren ging, schien es so als hätten die Gegner jetzt ein Mittel gefunden. Im Endeffekt war das aber nur ein kleiner Schönheitsfehler und das Spiel ging 3:1 an uns.

Damit war der Ausgleich hergestellt und alles wieder offen. Ich musste dann gegen Rösler im Einzel leider alle drei Sätze mit zwei Punkten Unterschied abgeben. Damit war ich nicht wirklich zufrieden, hätte an guten Tagen sicherlich zwei Einzelsiege holen können.

Bernd hat währenddessen unseren dritten Punkt geholt. Ähnlich wie im Doppel hat er nur einen kleinen Hänger im dritten Satz, ansonsten souverän.

Gregor musste sich dann im Finale ebenfalls geschlagen geben. Den ersten Satz gewinnt er noch mit spektakulären Angriffsbällen, anschließend war aber irgendwie der Wurm drin. Zusätzlich hat der Gegner einige unglaublich glückliche Bälle dabei gehabt.

Im Endeffekt wären wir mit drei Bernds besser dran gewesen. Er war der Einzige der in Form war und im Prinzip auch der einzige Punktelieferant. Hat trotzdem Spaß gemacht!

 

Sönke

 

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Wichtige Punkte liegen gelassen (28.10.2022)

FC Junkersdorf III - SV Arminia II 8:5

Am späten Freitagabend in Junkersdorf stand eines der wichtigsten Saisonspiele an. Der Gastgeber ist zusammen mit Mödrath, Efferen und uns Anwärter auf den Aufstieg und noch ist unklar wie viele aufsteigen würden am Ende der Saison.

Kurzfristig fiel dann der im Stau stehende Christian aus und der Mann für alle Fälle sprang ein. So spielten wir mit Bernd, Helmuth, Kamran und Michael.
Der Gastgeber mit Mades, Fromme, Mahmoodi und Buchartz. Auf dem Papier zwei gleich starke Truppen. Mit Verspätung ging es dann erst um 20:30 Uhr los.

 

 

Bernd und Kamran fanden kaum ins Spiel, und machten das bisher schwächste Doppel dieser Saison. Mahmoodi und Fromme überraschten beide mit kompromissloser Offensive. Jeder Ball auf Vor- und Rückhand wurde sofort durchgezogen. Bevor unser Doppel 1 richtig im Spiel war, war es auch schon wieder vorbei.
Helmuth und Michael konnten von den unzähligen Doppeln, die sie im Training schon gespielt haben, profitieren und gewannen klar in 3 Sätzen.
1:1

Helmuth machte im ersten Satz eine sehr gute Figur gegen den vorhandstarken Mades. In einem umkämpften und sehr engen Spiel behielt unsere 2 die Oberhand und Ruhe. 3:1 in sehr knappen Sätzen.
Wo Bernd noch Anlaufschwierigkeiten im Doppel hatte, saß er im Einzel wieder sehr fest im Sattel und hatte wenig Probleme mit dem starken Fromme. Ein klarer Punkt für uns über 3 Sätze.
3:1

Unten wurde es turbulent. Kamran konnte sich nicht auf das schnittlose, drucklose Spiel von Linkshänder Buchartz einstellen. Dieser hielt Kamran mit kurzen schwach geschupften Bällen auf der Rückhand. Auch wenn die Sätze eng waren, war es ein verdienter Sieg für Buchartz.
Schlimmer noch erwischte es Michael, der förmlich überrollt wurde von dem jungen Mahmoodi. Der 14 Jahre alte Youngster ließ ihm keine Chance, alles wurde angegriffen, auch der zweite und der dritte Ball kam.
3:3

Fromme hatte nun im zweiten Einzel gegen Helmuth viel Ruhe und Übersicht am Tisch. Es wurde geduldig mitgeschupft und irgendwann platziert angegriffen. Helmuth fand darauf keine Antwort und musste sich 3:1 geschlagen geben.
Bernd machte eines der stärksten Spiele des Abends gegen die Nummer 1. Was zunächst nach einem Durchmarsch für Mades aussah, wurde zu einem Krimi über 5 Sätze mit tollen Ballwechseln. Zu 8 im fünften Satz für uns. Big point.
4:4

Unten wurde es heute aber nicht besser. Mahmoodi machte dort weiter, wo er aufgehört hatte und schmetterte Kamran förmlich von der Platte. Beide mit der gleichen Spielphilosophie des offenen, angriffsorientierten und möglichst technisch sauberem Tischtennis. Jedoch war der 14 Jährige in jedem Aspekt dieser Philosophie überlegen. Schneller, technisch besser, druckvoller. Bälle, die in dieser Klasse nicht zurückkommen sollten, kamen in großer Qualität zurück. Ein sehr ansehnliches und schönes Spiel, aber ohne Chance für Kamran.
Die gegnerische 4 machte auch gegen Michael eine überraschend gute Figur. Eigentlich war davon auszugehen, dass Michael mehr mit dem Spiel von Buchartz anfangen kann als Kamran, aber der Linkshänder spielte an diesem Abend mit Köpfchen und Geduld. 1:3 Niederlage.
4:6


Nun das Duell der beiden stärksten Spieler des Abends: Bernd, die Bank, gegen das hoffnungsvolle Talent Mahmoodi. Wo er Kamran und Michael noch an die Wand gespielt hatte, erwartete ihn mit Routinier Bernd eine ganz andere Herausforderung. Kein offenes Spiel, sondern viel mehr Taktik. Es wurde ein tolles Spiel mit starken Punkten das dann letztlich im fünften Satz verloren ging. Es fehlte dann am Ende etwas an Kraft und Konzentration.
Nun Mades gegen Kamran. Der erste Satz wurde zum schönsten und attraktivsten Satz des Abends. Ballonabwehr und erfolgreiche Angriffe und Gegentopspins aus der tiefen Abwehr boten dem Publikum gute Unterhaltung. Mit 16:14 ging der erste Satz an uns. Danach merkte man Mades seine Verletzung am Arm an, und er konnte leider nicht mehr die gleiche Qualität spielen. Gut für uns, schade für das Spiel. 3:0 Sätze für Kamran.
5:7

Die letzten beiden Spiele fanden parallel statt. Helmuth mit einer ganz abgezockten Vorstellung gegen Buchartz. Er ließ sich da überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und holte das Spiel in 3 Sätzen nach Hause. Michaels Spiel zählte aber zuerst. Und das sah lange Zeit sehr gut aus. Unser Mann für alle Fälle machte ein sehr gutes Spiel gegen den sicheren Angreifer Fromme und spielte die ganze Zeit auf Augenhöhe. Ein 12:14 im zweiten Satz tat dann natürlich weh. In 4 sehr knappen Sätzen siegte Fromme und holte damit den Sieg für Junkersdorf. Helmuths Spiel zählte nicht mehr.
5:8 Endstand.


Faire Gegner, eine gute Halle, ein gewohnt starker Bernd und ein berauschend spielender und sehr talentierter Yazdan Mahmoodi waren die Highlights dieses Abends. Das wichtige Unentschieden war uns leider nicht vergönnt.
Aus Sicht des Autors hätte das 1er Doppel besser spielen können und das untere Parkkreuz hätte mindestens ein Spiel gegen den 4er Buchartz gewinnen können.
Schwamm drüber, nach vorne schauen.

Vielen herzlichen Dank an Michael, auf den immer Verlass ist, der auch bei diesem Spiel wieder alles gegeben hat.

Bis nächste Woche!

 

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Tabellenführer (21.10.2022)

SV Arminia II - FC Quadrath-Ichendorf 8:1

 

Am Freitagabend hieß es Doppelspieltag zu Hause mit der dritten Mannschaft, an dem wir Quadrath-Ichendorf in Stammbesetzung empfingen.
Quadrath musste auf das obere Parkkreuz verzichten, unter anderem rückte mit Franz Peperle ein entfernt Bekannter nach. Es ist der Onkel vom ehemaligen Arminia Mitglied Dennis Peperle.
Wir also mit Bernd, Helmuth, Christian und Kamran gegen Herrmann, Birwe, Klotzbach und Peperle.

 

Quadrath wählte bei den Doppeln eine taktische Aufstellung und ließ das untere Parkkreuz als Doppel 1 antreten. Wir blieben trotzdem bei unserem Standard mit Bernd/Kamran als Doppel 1 und Helmuth/Christian Doppel 2. Das sollte sich auch als gute Wahl herausstellen, denn beide Doppel gingen relativ mühelos an uns in jeweils 3 glatten Sätzen.

2:0

Bernd schien zunächst Schwierigkeiten mit Birwe zu haben und gab den ersten Satz ab, holte aber alle 3 Sätze danach. Helmuth hatte mit Herrmann viel zutun, einem sehr sicheren und vielseitigen Spieler. So neutralisierten sich beide weitestgehend mit langen Ballwechseln ohne zwingende Endbälle. Im fünften Satz zog unsere 2. den Kürzeren.

3:1

Christian und Kamran huschten schnell in 3 Sätzen durch ihre beiden Einzel gegen Peperle und Klotzbach. Der junge Klotzbach konnte viele von Kamran’s Topspins blocken, es reichte dennoch nicht für einen Satzgewinn.
Was vermeintlich einfach aussah ist ein Fortschritt. Auf das untere Parkkreuz ist Verlass wenn es darum geht sichere Punkte nach Hause zu bringen.

5:1

Bernd rauschte in gleicher Manier durch sein zweites Einzel. Gegen Helmuth noch sicher aufspielend konnte Herrmann gegen unseren Routinier kaum etwas ausrichten und verlor klar über 3 Sätze. Helmuth wollte es sich wieder nicht nehmen lassen 5 Sätze zu spielen gegen Birwe. Wieder nervenaufreibend, wieder lange Ballwechsel. Doch dieses mal machte Helmuth den Sack im letzten Satz zu 3 konsequent zu.
Da Christian parallel bereits sein zweites Einzel gegen Youngster Klotzbach 3:1 gewonnen hatte, war damit der Sieg perfekt. Kamran brauchte gar nicht mehr gegen Peperle zu spielen, und war damit auch glücklich, denn müde.

8:1 Endstand.

Danach konnten wir noch der 3. Mannschaft zuschauen und Tipps geben, und noch ein bisschen spielen. Hannes war auch da und packte dann auch den Schläger aus. Großen Dank für die Anfeuerungen und Unterstützung!

Dank einer erneut geschlossen starken Mannschaftsleistung stehen wir momentan an der Tabellenspitze! Mal sehen wie lange das noch so bleibt, denn mit Junkersdorf, Efferen und besonders Mödrath gibt es da noch andere Interessenten.

 

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Erster Heimsieg! (15.10.2022)

SV Arminia II - ESV Horrem 8:1

 

Samstag Abend 18:30 zum ersten Mal mit dieser neuen Mannschaft diese Saison zu Hause und die Halle ist schon seit 17:00 Uhr offen. Micha und Helmuth spielten sich bereits warm bzw. trainierten.

Das Spiel gegen Horrem hätte eigentlich das erste Saisonspiel sein sollen, doch die Horremer sind aktuell nur noch zu fünft im gesamten Verein. Dass Sie überhaupten noch antreten ist verwunderlich. Und heute fehlte dazu dann noch die 1. Sie traten an mit Nellessen, Krüger, Kreutner und Schetting.

Bei uns war Christian noch im Urlaub, um genau zu sein saß er gerade im Flieger auf dem Weg zurück nach Deutschland. Olli ersetzte ihn. Zusammen mit Bernd, Helmuth und Kamran stand so eine kampfstarke Truppe zur Verfügung.

Das Stammdoppel Bernd und Kamran marschierte in 3 Sätzen gegen Kreutner und Schetting durch. Helmuth und Olli brachten die erste positive Überraschung des Abends. Sie setzten sich nach Rückstand gegen das taktisch aufgestellte Doppel Nellessen und Krüger in 5 Sätzen durch.

3 bzw. 5 Sätze wurden es erneut im oberen Paarkreuz. Bernd mühelos in 3 schnellen Sätzen gegen Krüger. Helmuth mit einem Spiel auf Messer's Schneide gegen Nellessen. Lange Ballwechsel, beide relativ sicher aber ohne zwingende Bälle. Alle Sätze waren eng, der letzte ging dann zu 10 an Horrem.

Kamran und Olli machten dann im unteren Paarkreuz keine Gefangenen. Beide mit einer humorlosen und durchsetzungsstarken Partie gegen Kreutner bzw. Schetting in 3 Sätzen.

Im zweiten Durchgang der oberen Spieler sah es zwischenzeitlich aus als würde Horrem das Spiel nun drehen. Helmuth fand sich erneut in der Verlängerung des 5ten Satzes, blieb dieses mal aber cool und tütete das Spiel mit 13:11 ein und belohnte sich selbst. Bernd schien zunächst keine guten Antworten gegen Nellessen zu haben, drehte nach 0:2 Rückstand dann aber den Spieß um und spielte von da an überlegen. Hinten raus dann doch ein klarer Sieg für Bernd.

Kamran und Olli wiederholten ihre starken Leistungen im zweiten Durchgang wieder. Kompromisslos in 3 Sätzen. Aufgrund des Ergebnisses, zählte dann nur noch Kamran's Sieg.

8:1 Endstand, hochverdient gewonnen.

Man of the Match? Die gesamte Mannschaft. Olli und Helmuth in 5 Sätzen gegen das starke Doppel 1 der Horremer. Helmuth mit zwei 5-Satz Spielen und einem Sieg daraus. Bernd mit einem Umbiegen eines 0:2 Rückstands. Kamran und Olli mit dominanter weißer Weste ohne Satzverlust.

Weiter so, weiter so.

 

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Bernd, warum hast du so viele Schläger? (29.09.2022)

TTG Langenich IV vs. SV Arminia Köln II (29.09.2022)

Donnerstagabends auswärts spielen - es gibt Schöneres. Aber immerhin konnten wir unser erstes Spiel in Stammbesetzung bestreiten. Mit Bernd, Helmuth, Christian und Kamran ging es also nach Langenich, in die Halle in der schon viele Kreismeisterschaften gespielt wurden.

Langenich spielte mit Hufermann, Routinier und Gruftimeister Willi Roth, Eling und dem jungen Nill.

Die beiden Stammdoppel Bernd & Kamran und Helmuth & Christian erweisen sich weiterhin als gute Wahl. Beide Spiele wurden in 4 Sätzen gewonnen.

Helmuth hatte mit Hufermann einen Spieler mit ähnlichen Spieleigenschaften gegenüber. Es ergaben sich entsprechend lange Ballwechsel, mit vielen Schupfduellen aber auch offenen Ballwechseln ohne zwingende Attacken, sodass es sehr spannend wurde. In knappen 5 Sätzen gewann der Langenicher das Spiel.

Bernd war zunächst 2:0 gegen Roth vorne und beantwortete dann implizit die Frage des Autors nach den vielen Schlägern, die Bernd stets bei sich hat. Der eingesetzte Schläger zerbrach nämlich am Griff, und Bernd durfte dann regelkonform den Schläger wechseln. Dies führte zunächst zu Umstellungsschwierigkeiten und zwei verlorenen Sätzen in Folge. Im letzten Satz saß unsere 1 dann aber wieder im Sattel und gewann zu 6.

3:1 für uns.

Kamran hatte einen Blackout und konnte sich körperlich gegen Eling nicht aktivieren, der seinerseits so gut spielte, dass es selbst in bester körperlicher Verfassung schwer geworden wäre. Sicheres Schupfen, sicheres Anziehen auf beiden Seiten und solides Blockspiel führten zu einem 3:0 für den Gegner.

Christian durfte gegen den Schüler Julius Nill ran, und hatte keine Probleme mit dem für Jugendliche üblichen offenen Spiel und machte in 3 Sätzen Nägel mit Köpfen.

Bernd hatte sich schon wieder an sein neues Material gewöhnt und der grundsätzlich sehr sichere Hufermann konnte schlussendlich nicht immer den Schnitt von Bernds Noppe korrekt lesen und machte entsprechend viele Fehler. In 3:1 Sätzen war das Spiel dann auch gewonnen für uns.

Helmuth gelang ein schöner Lichtblick gegen den immer noch kämpferischen Willi Roth über 5 Sätze. Ein anstrengendes Spiel in dem Helmuths Noppe auf Roths Anti traf und allerlei kuriose Bälle durch die Gegend flogen. Helmuth brachte das Spiel dann nervenstark in 5 Sätzen nach Hause.

Das nächste Highlight bot Christian gegen den stark aufspielenden Eling an. In einem umkämpften und sehr engen Spiel behielt Christian die Oberhand und spielte konsequent und stabil seinen Stiefel runter. Eling glänzte mit unzähligen Blocks und Ballonabwehr die Christian immer wieder unter Druck setzten. 13:11, 11:7 und 13:11 nach verlorenem ersten Satz hieß es dann für uns. Eine tolle Leistung.

Zuletzt musste Kamran dann noch gegen Nill ran, der keine Schnitte sah. Der Autor war durchaus froh ein vergleichsweise leichtes Spiel zu erwischen und gewann klar in 3 Sätzen.

 

So hieß es also 8:2 in einem dann letztlich doch relativ klaren Spiel für uns. Hervorzuheben sind die beiden letzten Einzel von Christian und Helmuth, die aus Sicht des Autors einen Qualitätssprung der beiden Arminen beispielhaft darstellen. Beide Spiele hätten sehr gut auch an Langenich gehen können, aber durch mentale Ruhe, konzentriertes und wohldosiertes Spiel sackten beide die 2 Punkte ein.

Gut gelaunt gingen ein paar von uns noch mal an die Platte um ein bisschen zu daddeln, wurden dann aber unsanft des Platzes verwiesen. Das konnte die Stimmung aber nicht trüben, es war ein gelungener Abend mit einer gut zusammengestellten neuen 2. Mannschaft, die Lust auf mehr macht.

 

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Schwache Nerven und starker Kampfgeist (17.09.2022)

TSV Kenten II - SV Arminia Köln II 7:7

Zum verspäteten Saisonstart der neuformierten 2. Mannschaft in Kenten half der lädierte Sönke für Helmuth aus, sodass wir mit ihm, Bernd, Christian und Kamran eine kampfstarke Truppe zusammen hatten.

In den Doppeln konnten die über Jahre eingespielten Bernd und Kamran gegen Laßmann und Op Het Veld insgesamt sicher einen Punkt holen, während Christian und Sönke nach 2:1 Führung das Spiel leider noch verloren.

Gegen den starken 1er fand Bernd kein Mittel, Pechvogel Sönke vergab eine 2:0 Führung. Dieses Schicksal sollte später Kamran auch ereilen.

Kamran trotzte dem talentierten Pfennighaus in einem sehr sehenswerten Spiel über 5 Sätzen einen Punkt ab, Christian sicher gegen die einzige Rückhandnoppe Faulhaber.

Damit wieder Gleichstand 3:3.

Dann kamen große Qualitäten zutage. Bernd mit enormen Startschwierigkeiten gegen Laßmann, drehte das Spiel routiniert zu seinen Gunsten. Sönke war über die ersten 2 Sätze komplett indisponiert, fand dann aber genau den richtigen Kniff gegen Ophetveld indem er ihn zu Topspins einlud, und dann hart auskonterte. Eine beherzte Leistung.

5:3 Vorsprung.

Christian traf ein hartes Los gegen Pfennighaus, denn dieser brachte einfach zu viele starke Schüsse und Topspins zurück. In Sachen Schulbuchtischtennis war der Junge einfach sehr stark. Das sind Momente, da wünscht sich selbst der Autor dieses Textes einen Noppenspieler ;-)
Kamran mühelos in 3 Sätzen gegen Faulhaber.

6:4

In seinem dritten Spiel merkte man Sönke dann doch an, dass er mit einer Verletzung spielte. Hatte er vorher noch alles aus sich rausgeholt und trotz starker Schmerzen im Rippenbereich leidenschaftlich gespielt, war die Luft ein bisschen raus gegen den Youngster Pfennighaus.
Christian deutete eine Überraschung gegen den erfahrensten Spieler Ophetveld an, zog letzlich aber doch den kürzeren.

6:6 Ausgleich.

Materialschamane Bernd konnte die lange Noppe Faulhabers auf der Rückhand nichts antun, klares 3:0.
So spielte Kamran gegen Laßmann das letzte Spiel vor versammelter Kulisse, und stapfte mit großen Schritten 2:0 Richtung Gesamtsieg. 10:6 hieß es bereits im 3ten - es schien sicher dass er mit 3 Siegen und die Mannschaft mit einem starken Auftakt nach Hause fährt.
Späte Auszeit bei 10:10. Laßmann gewinnt den Satz mit 16:14. Danach spielt der Kontrahent wie ausgewechselt. Kamran zwar nicht mehr mit dem gleichen Verve wie zu Beginn, aber nach wie vor solide. Aber der erfahrene Gegner trifft nun jeden Ball optimal. Auch der 4te Satz geht in Verlängerung 10:12 verloren. Im letzten Satz führt Kamran wieder 6:1, vergibt aber den Satz, das Einzel und damit den Sieg der Mannschaft.

Man of the Match mit berauschendem Tischtennis bleibt er trotzdem, kann sich davon aber kein Eis backen und hätte lieber den Mannschaftssieg mitgenommen.

Es war ein schöner Abend mit gutem Teamgeist, kämpferischem Tischtennis, hochklassigen Ballwechseln - und einem Punkt.

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