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Spielberichte - 3. Mannschaft 2019/2020

Salsa und Tai-Chi - stören uns nie!

Aufstellung SC Fliesteden IV:

1+2: Auer (1075), Hamann (1108),

3+4: Menzel (1069) und Baum D. (998)

 

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Helmuth (1205), Andreas (1206), 

3+4: Thomas (1124), Hubert (1100)

SC Fliesteden IV - SV Arminia Köln III   0:8   (11.10.2019)

Der sechste Spieltag führte uns mal wieder in die Randbezirke des Kreises. Wir waren zu Gast bei der vierten Mannschaft des SC Fliesteden, welcher seine Heimspiele in der Mehrzweckhalle der Rochusschule in Bergheim-Glessen austrägt. Wir wurden im Vorfeld darauf hingewiesen, dass eine Ankunft vor 19:45 zwecklos sei, da sich vorher die Tai-Chi-Damen in der Halle austoben. Nun denn, an einem Freitagabend ist eine solche Ansetzung auswärts ja noch zu verkraften.


Beim Einspielen in der schicken Halle zu feurigen Salsa-Klängen der Tanzgruppe nebenan störte ich mich extrem an den Lichtverhältnissen; sehr, sehr hell, und das bei recht hellem und entsprechend reflektierendem Boden. Am Liebsten hätte ich mit Sonnenbrille gespielt. Zudem fiel mir auf, dass an Tisch 3 ein derart merkwürdiges Licht in der Luft lag, dass der Ball im Flug gestreift aussah, aber auf eine verstörende, flackernde Weise. Zum Glück spielten wir nur an Tisch 1 & 2. Dort war es etwas besser.
Ich kann mich hier so ausführlich mit den Zuständen im Vorfeld beschäftigen, weil das Spiel selbst nicht sehr viele erzählenswerte Geschichten hergibt.

Kurz gesagt gaben wir nur sieben Sätze und kein Spiel ab, gewannen also laut und deutlich mit 8:0. Fliesteden musste nach eigenen Angaben ihre Nummer 2 ersetzen, aber das hatte letztlich nicht viel geändert. Wir gewannen die Doppel auf dem Papier klar mit jeweils 3:1. Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass Helmuth und ich den ersten Satz glatt mit 3:11 verloren und uns schon fragten, ob wir überhaupt ein Mittel finden werden. Den zweiten holten wir knapp mit 11:9. Im dritten führten wir bereits 9:2, doch dann gelang es uns, den Gegner durch vermeidbare Fehler und Überheblichkeit wieder heranzuführen, und Zack, stand es 10:11. Wir rissen uns aber zusammen, gewannen mit 13:11 und holten auch den 4. Satz. Thomas und Hubert hatten parallel insgesamt wenig Mühe und siegten nach knapp in der Verlängerung verlorenem ersten Satz sehr klar.


Helmuth und ich hatten es im oberen Paarkreuz mit eher unangenehm zu bespielenden Gegnern zu tun. Beider Herren Spezialität war die schnelle Rollangabe im Wojtek-Stil, also komplett aus der Hand geschlagen. Ich habe sicher ein gutes halbes Dutzend davon versemmelt. Da ich gegen den immer frustrierter werdenden Auer aber sonst keine Probleme hatte, beließ ich es dabei. Den Protest habe ich mir für den Fall eines knapperen Spielverlaufs vorbehalten. Helmuth machte es gegen den sehr freundlichen Ü70-Spieler Hamann außerordentlich spannend und kostete die ganze Tiefe und Breite eines Fünfsatzspieles aus. Übrigens: Erst nach diesen vier Spielen wurde es gegen 21 Uhr etwas stiller, weil die Salsa-Gruppe nebenan endete; ein nicht zu unterschätzendes Handicap, dass dieses Mal aufgrund der Kräfteverteilung zum Glück nicht ins Gewicht fiel.
Hubert ahnte vielleicht schon, dass er an diesem Abend nur ein Einzel spielen würde, und gönnte sich 5 Sätze gegen den sich tapfer wehrenden Menzel. Nachdem Hubert im vierten Satz nach zwei gewonnen Sätzen hintereinander den Gegner wieder ins Spiel brachte und sich selbst mit Ungeduld aus dem Spiel nahm, erinnerte ich ihn in der Satzpause an das taktische Mittel der Auszeit, um sich im fünften Satz bei gegebenenfalls ungünstigem Spielverlauf kurz wieder zu sammeln und den Gegner in seinem Lauf zu stören...und tatsächlich stand es nach ordentlichem Beginn plötzlich 6:8 bei Aufschlag Menzel. Das war der Moment für Time-Out. Einmal das Gesicht abtrocknen und einen Schluck trinken, durchatmen, weiter. Siehe da: Menzel gelang kein einziger Punkt mehr. Hubert gewann tatsächlich mit 11:8.
Thomas lieferte sich am Nachbartisch ein Schmetterduell mit Sportkamerad Baum. Immer, wenn ich kurz hinsah (ich zählte Huberts Spiel und musste ja aufpassen), flogen Thomas die Bälle um die Ohren und die Punkte gingen weg. Um so überraschter war ich, als ich von seinem glatten Dreisatzsieg erfuhr. Da flogen dann offensichtlich noch mehr Thomas-typische Schmetterbälle in die Gegenrichtung, wenn ich nicht hinsah...um so besser.


Helmuth schlug danach Auer glatt in drei Sätzen, so dass ich mit meinem zweiten Einzel den Deckel aufschrauben konnte. Ich führte auch ruckzuck 6:2 gegen den völlig überforderten Hamann, der mit meinem Tempo überhaupt nicht zurecht kam...bis genau zum 6:2. Dann drehte Hamann gegen den völlig überforderten Küchenmeister das Spiel und holte sich den ersten Satz mit 11:8. Ich ahnte Böses. Das könnte eine Niederlage gegen einen nominell deutlich schwächeren Gegner werden, dessen Spiel mir einfach nicht lag und der seine vermutlich knapp siebzigjährige Tischtenniserfahrung in die Waagschale warf. So kam es dann aber doch nicht. Nachdem ich mich etwas besser auf die Wojtek-Aufschläge eingestellt hatte und auch meine Fehlerquote senken konnte, gingen die nächsten drei Sätze an mich und das Spiel an uns.


Ich glaube, das war mein erster "Zu Null"-Erfolg, und das bei diesem komischen Licht und einer knappen Stunde Salsa-Musik. Die freundlichen Fliestedener taten mir auch ein bisschen leid, aber sie nahmen es insgesamt sportlich.
Nun folgt eine Pause aufgrund der Herbstferien, bevor es dann am 31.10. mit dem Heimspiel gegen Nippes weitergeht.

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Kämpferische Arminia unterliegt Favoriten

Aufstellung TTC RW Esch II:

1+2: Schlang (1374), Begon (1305),

3+4: Brückner (1276) und Odenthal (1269)

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Helmuth (1214), Andreas (1193), 

3+4: Thomas (1128), Bruno (1165)

TTC RW Esch II - SV Arminia Köln III   8:4   (02.10.2019)

Frisch erholt von meinem Aufenthalt auf Lanzarote stand am Dienstagabend das Auswärtsspiel am Rande des Braunkohletagebaus in Elsdorf-Esch auf dem Spielplan. 

Der Vergleich der TTR-Werte machte auch hier wieder deutlich, dass der Absteiger aus der 2. Kreisklasse als klarer Favorit in sein Heimspiel ging. Da Michael erkältungs- und Sebastian geburtstagsbedingt fehlten, rückten Helmuth und ich ins obere Paarkreuz, Thomas spielte an 3, und die 4 besetzten wir mit der Arminia-Nachwuchshoffnung Bruno. Während Helmuth mit seinem C3 Aircross direkt von Schicht (so sacht man das in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet) zur Halle fuhr, lud ich auf dem Weg Bruno und Thomas ein. So ging es also Richtung Esch. Nach Insiderinformationen liegt die Halle nur wenige Meter von der Geburtsstätte der Tischtennislegende Frank Dinslaken entfernt. Vergeblich suchten wir im Umfeld nach Ehrentafeln oder Bronzestatuen.

Esch erwartete uns mit voller Kapelle. Während der Begrüßung versuchte ich, dem Gegner durch Hinweis auf den Ausfall unserer Nummer 1&2 Sand in die Augen zu streuen und ein latentes Unterschätzen zu suggerieren. Vielleicht hat es auch ein wenig geklappt, denn direkt im ersten Doppel bezwangen Helmuth und ich das bis dahin ungeschlagene Paradedoppel Schlang/Brückner und behielten dadurch unsererseits eine weiße Weste...und gingen zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend in Führung. Thomas und Bruno verloren ihr gutes Doppel in vier Sätzen; aller Ehren wert, haben sie doch zum ersten Mal zusammengespielt. 

Ich lieferte mir im Anschluss ein sehr langes und spannendes Fünfsatzspiel mit Schlang, der sich im Nachgang sichtlich überrascht zeigte, dass ich seine komische Eier-Rückhand einfach immer mit meiner Rückhand anflippte. Letztlich setze sich Spielstärke und Erfahrung durch. Er brachte unendlich viele Bälle zurück, was einen Wankelmut wie mich immer wieder zu Fehlern zwingt. Ich spürte wie schon so oft die mangelnde Sicherheit, resultierend aus meiner fast zwanzigjährigen Spielpause vor meinem Wiedereinstieg im Sommer 2017.

Helmuth ging parallel gegen Begon recht flott mit 2 Sätzen in Führung. Leider stellte sich Begon immer besser ein und/oder Helmuth verlor den Faden. Jedenfalls konnte er trotz tapferen Kampfes die Niederlage nicht abwenden. Es folgte Brunos erstes Einzel gegen "Noppe" Brückner. Letzterer rief nach der Hälfte des Spiels und 0:2 Rückstand "Ach der spielt auch eine Noppe!" und versicherte den Umstehenden in der Satzpause, dass er nun ganz genau wisse, wie er zu spielen habe. Er gewann dann tatsächlich Satz 3, aber Bruno konterte in Satz 4 mit einem klaren 11:3 und stellte auf 2:3 aus unserer Sicht. Ich hatte Bruno bisher noch nicht unter Wettkampfbedingungen spielen sehen und war beeindruckt, was unser Junior da auf den Tisch zauberte. Thomas war gegen Odenthal klar in 3 Sätzen unterlegen, wobei die ersten beiden Sätze in die Verlängerung gingen und Thomas teilweise Schläge herausgehauen hat, welche aus meiner Sicht physikalisch gar nicht darstellbar sind.

Mit 4:2 für Esch ging es also in die nächste Runde. Helmuth lieferte sich mit Schlang ein nicht minder spektakuläres Spiel. So viele Bälle so super platziert, welche normalerweise in der 3.KK klare Punkte bedeuten, hat Schlang einfach irgendwie zurückgehext, so dass Helmuth sich nach 5 aufreibenden Sätzen sehr knapp geschlagen geben musste. Angesichts der großen Punktedifferenz zwischen den Spielern wahrlich keine Schande! Nun musste ich gegen Begon ran. Ich hatte mir Teile seines Spiels gegen Helmuth angesehen und war überzeugt, keine Chance zu haben. So ging dann auch direkt der erste Satz weg, zwar in der Verlängerung, aber weg ist weg. Die Verlängerung des zweiten Satzes ging trotz zwischenzeitlichen Rückstands an mich, und es war zu spüren, dass Begon damit haderte. Er verlor die vorherige Sicherheit beim Topspin und Blocken, so dass ich die folgenden Sätze zu 8 und zu 5 gewann und mich selbst mit einem Sieg und uns mit dem dritten Punkt überraschte.

Thomas unterlag in 4 Sätzen gegen Brückner und lieferte dabei trotz angeblicher Chancenlosigkeit gegen Noppenspieler erneut spektakuläre Ballwechsel ab. Brückner setzte sich aber mit aller Erfahrung an der Noppe durch. Es folgte Brunos Schlacht gegen Odenthal, welcher mit der Original-Christian-Möller-Körpersprache und sehr starken Topspins auf Vor- und Rückhand unbezwingbar erschien. Bruno zeigte jedoch eine bis dato unbekannte Variabilität in seinem Spiel und rang den Gegner im 5. Satz mit 14:12 nieder. Das war gut und führte zum neuen Zwischenstand von nur noch 6:4.

Helmuth fand allerdings wenig Mittel gegen Brückner und Thomas gar keines gegen Schlang, so dass der Gastgeber mit 8:4 den Deckel auf dieses Spiel schraubte.

Wir haderten kurz mit einigen knappen Sätzen und Spielen, fanden aber rasch eine gewisse Zufriedenheit darüber, uns in knapp drei Stunden (!) Spielzeit sehr teuer verkauft zu haben. Die Sportkameraden aus Esch zeigten sich als ausgesprochen faire und gastfreundliche Gegner, welche uns sogar Zugang zum gut gefüllten Kühlschrank anboten; tolle Sache!

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"Kleines Ausrufezeichen"

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Michael (1257), Sebastian (1197), 

3+4: Helmuth (1211), Thomas (1118)

 

Aufstellung TTG Vogelsang IV:

1+2: Spahn (1224), Schiebel (1256),

3+4: Gather (1065) und Merzbach (1070)

SV Arminia Köln III - TTG Vogelsang IV  8:2   (26.09.2019)

Gegen Vogelsang hatten wir uns einiges vorgenommen um den Punktverlust in Hürth wieder zu vergessen. Dazu holten wir uns mit Michael und Sebastian die maximale Verstärkung.

Vogelsang spielte an 1 mit Michael Spahn (1224) an 2 mit Tim Schiebel (1256) an 3 mit Thorsten Gather (1065) und an  4 mit Franz Merzbach (1070) Punkten.

Wir traten an mit Michael an 1 (1255) an 2  mit Sebastian (1197) an 3 mit Helmuth (1211) und an 4 mit Thomas (1118 ) Punkten. 

Das ließ auf dem Papier eine spannende Partie erwarten.

Wir starteten wie gewohnt mit unserem Doppel 1 Micha und Helmuth gegen Schiebel und Spahn. In  glasklaren drei Sätzen war der erste Punkt eingefahren. Zu schlecht waren die Rückschläge von Spahn auf den fiesen Schnitt von Helmuth so das Michael keine Mühe  hatte die Treffer zu setzen. Genauso leichtes Spiel hatten Sebastian und Thomas im Doppel 2 so das wir mit 2: 0 in Führung gingen. Das ging schon fast zu leicht und im ersten Einzel musste sich Michael dem starken Schiebel dann auch  in 4 Sätzen geschlagen geben. Er war im geraden Spiel einfach einen Tick schneller. Sebastian spielte zeitgleich gegen Spahn und hatte den Bogen schnell raus - starker Seitschnitt war der Gewinner, damit konnte Spahn nicht viel anfangen, ein ums andere Mal flogen die Rückschläge auf die super Aufschläge von Sebastian deutlich an der Platte vorbei. Das 3:1 war im Kasten. Im unteren Paarkreuz hatten Helmuth und Thomas ebenfalls keine Probleme  und so stand es schon 5:1. Aber wie wir ja auch schon gesehen haben kann man auch  mit 5: 1 noch verlieren. Also volle Konzentration und weitermachen.  Michael musste gegen Spahn ran und das war für Michael schon ein Brocken denn im Gegensatz zu Sebastian spielt Michael eher gerade und ohne viel Schnitt.  

Man konnte deutlich merken das Spahn mit diesem Spiel viel weniger Probleme hatte - nach 2:0 Satz- Führung von Michael kämpfte sich Michael Spahn super in die Partie zurück, tolle Ballwechsel und ein 11:13 im vierten Satz waren der Lohn. Es ging also über die volle Distanz  und es wurde nochmal mächtig spannend bevor Michael (ERBSLÖHER  NATÜRLICH) dann im fünften Satz mit 12: 10 den Deckel draufmachte. 6:1- Respekt.  Sebastian war an diesem Abend in beeindruckender Form und hatte in seinem 5 Satz-Spiel gegen den starken Schiebel ein ums andere mal die Chance zum Sieg: nach toller 2:0 Satzführung  ging es auch bei Sebastian über fünf Sätze mit dem glücklicheren Ende für Schiebel - 6:2.

Im Anschluss an diese schönen Partien ging es für Helmuth gegen Merzbach - klares 3:0 und das Unentschieden war im Kasten.  7:2 - Nun konnte Thomas den Schlusspunkt gegen Gather setzen. Auch dieses Spiel war ein hin und her - mal führte Thomas mal  der Thorsten. Zeitgleich begann Helmuth den Sieg abzusichern und spielte schon mal gegen Spahn und da dieser so anfällig gegen Schnitt ist, war es ein lockeres 3:0. Aber Thomas ließ sich seinen 5- Satz-Sieg nicht nehmen und so stand es am Ende 8:2. Das hätte so keiner erwartet, das letzte Spiel zählte also nicht mehr. Eine tolle Mannschafts-leistung mit Unterstützung von Kai, Hannes und Wojtek.  

 

Neuer Punktestand  Michael -2 (1255) Sebastian +5 (1202) Helmuth  +3 (1214) und Thomas + 10 (1128)

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Ein Unentschieden zum Nachdenken

Aufstellung TTV DJK Hürth VIII:

1+2: Lankes (1080), Taylan, S. (1122),

3+4: Yeh (1166) und Schockert (1059)

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Michael (1250), Helmuth (1235), 

3+4: Sven (1170), Thomas (1147)

TTV DJK Hürth VIII - SV Arminia Köln III   7:7   (22.09.2019)

Am Sonntag hieß es für Arminia 09  gegen die TTV DJK Hürth 2 Punkte einzufahren.

 

Hürth  spielte mit drei Noppenspielern: an 1 Wolfgang Lankes (1080) an 2 mit Serkan Taylan (1122) an der 3 mit Paul Yeh (1166 ) und an 4 mit Wilhelm Schockert (1059)

 

Arminia 09 lll  spielte an 1 mit Michael Erbslöher  (1250), an 2 mit Helmuth Spanke (1235), an 3 mit Sven Ihnken (1170) und an 4 mit Thomas  Tillmann (1147) Punkten.

 

Von den reinen Werten eine klare Sache doch wer die Hürther kennt weiß es ist nie eine klare Sach.

Wir  starteten mit den Doppeln Michael und Helmuth gegen Serkan  und Wolfgang. Das war eine klare Sache und der erste Punkt. Im zweiten Doppel Unterlagen Sven und Thomas dem kampfstarken Doppel  von Wilhelm und Paul trotz einer Zwei-Satz Führung dann doch deutlich im fünften Satz mit 3:11. Ausgleich und Start In die Einzel.

Für Helmuth ging es gegen Noppen und "Erzählmonster" Wolfgang - beim 3:1 war der Sieg nie in Gefahr und auch Michael  gewann sein erstes Einzel gegen Serkan mit 3:1. Neuer Spielstand 3:1.

So hätte es für uns weitergehen können. In einem äußerst unterhaltsamen Spiel kämpfte Thomas gegen den jungen Paul Yeh, den wohl besten Hürther an diesem Tag, was die Spielanlage angeht. So gut Thomas auch versuchte die Bälle zu platzieren, Yeh brachte sehr viel zurück und war im geraden Spiel am Ende der Sieger. Im zeitgleichen Duell standen sich Wilhelm Schockert und Sven gegenüber.  Noppe gegen Techniker - in diesem Vergleich gewann die Noppe. Ganz im Gegensatz zu Herrn Lankes drehte Schockert geschickt  den Schläger und produzierte so gefährliche Schnittwechsel mit denen Sven einfach nicht zurecht kam. Tja und nun stand es schon 3:3.

Jetzt waren wieder Michael und Helmuth an der Reihe. So sicher Michael gegen Lankes gewann so unkonzentriert verlor Helmuth gegen  Serkan. Ärgerlicher Punktverlust - egal 4:4.

Es blieb also spannend und ich erinnerte mich an meine Worte als ich sagte das wird keine leichte Nummer. Im nächsten  Spiel für Sven ging's gegen Yeh um die Krone bester Techniker - die gewann Sven eindrucksvoll  in einem ungefährdeten 3 Satz-Spiel mit den schönsten Ballwechseln an diesem Sonntag. Ein sehr schönes Spiel. Thomas konnte den Schnittwechsel von Schockert im zeitgleichen Spiel leider nicht ausschalten und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Es wurde immer enger  und als Michael gegen Yeh mit 0: 2 hinten lag sahen wir unsere Felle so langsam davon schwimmen. Aber wer Michael kennt weiß das er bis zuletzt kämpft und er schaffte es auch diesmal trotz Erkältung im fünften Satz zu gewinnen. Neuer Spielstand 6:5. Auf in die Schlussphase es war also noch nichts verloren. In einem 5 Satz-Krimi unterlag im Anschluss Sven gegen Lankes und auch Thomas unterlag in einem schönen Spiel mit tollen Ballwechseln unglücklich gegen Serkan und schon stand es 6:7. Im lezten Spiel des Tages durfte Helmuth noch mal zeigen ob die Nerven halten - Gott sei Dank gab Michael zwischen durch noch den einen oder anderen Arschtritt und so gab's das 7:7. So schwer kann einfach gedacht sein.

Unterm Strich ein verdientes Unentschieden bei sehr sympathischen Hürthern. 

 

Beim nächsten Mal wird Alles besser, oder?

Neuer Punktestand Michael  +7 (1257) Helmuth -11 (1224) Sven -19 (1151) Thomas -29 (1118)

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Die Klatsche!

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Michael (1254), Sebastian (1198),

3+4: Helmuth (1231), Andreas (1186) 

 

Aufstellung TTC Bachem III:

1+2: Raube, Ralf (1443), Berger, Stephan (1440),

3+4: Reger (1376) und Raube, Rene (1179)

SV Arminia Köln III   -   TTC Bachem III   3:8   (05.09.2019)

Spielbericht 3. Mannschaft, 2. Spieltag: SV Arminia Köln III – TTC Bachem III

Klatsche, die (Substantiv, feminin)

- in übertragener Bedeutung: (umgangssprachlich; Sportjargon) eine Klatsche bekommen, kriegen, kassieren (eine Niederlage einstecken müssen)


Nichts weniger als das haben wir beim Anblick der TTR-Werte des Gegners erwartet; und wir reden hier von der 3. (in Worten: DRITTEN!) Kreisklasse. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, nicht zu Null aus der eigenen Halle geschossen zu werden, entfachte sich angesichts der Information, dass die gemeldete Nummer 4 von Bachem ausfiel und durch Raube jr. ersetzt wurde; der einzige Spieler, der mit knapp 1200 Punkten schon eher für uns in Schlagdistanz war.


Wer hätte gedacht, dass unser Votum für Vierermannschaften in der 1. Kreisklasse bei der letzten Kreisversammlung im Mai Auswirkung auf dieses Spiel haben würde? Ich jedenfalls nicht, aber noch vor Spielbeginn erläuterte mir Sportkamerad Reger vom TTC Bachem, dass durch ebendiese Entscheidung ihre beiden ersten (Sechser-) Mannschaften der ersten Kreisklasse auf je vier Spieler gekürzt und somit hochwertiges Spielermaterial in die unteren Spielklassen durchgereicht wurde.

 

Solche Luxusprobleme können wir nicht aufweisen, sondern müssen unter dieser Nebenwirkung leiden….aber was heißt „Leiden“? Helmuth und ich waren uns im Vorfeld relativ sicher, dass „nach oben“ spielen immer etwas leichter ist. Uns liegt eine offene Spielweise viel mehr als typisches 3.KK-Gehacke. Kommen wir also zum Spiel:


Bereits in den Doppeln gelang es uns, den Bachemern erste Perlen des Angstschweißes auf die Stirn zu schmettern. Michael und Sebastian als Doppel 1 gewannen nach knapp verlorenem ersten Satz die Sätze 2 und 3 und hielten auch danach sehr gut mit, konnten jedoch eine äußerst knappe 5-Satz-Niederlage nicht verhindern.


Helmuth und ich verloren den ersten Satz gegen das Vater-Sohn-Doppel Raube/Raube ebenso knapp zu 9, gewöhnten uns dann aber an die guten Aufschläge von Raube sr. und kamen somit immer wieder in spektakuläre Ballwechsel. Uns gelang einfach fast alles, was Familie Raube sichtlich beeindruckte und aus dem Konzept brachte. So gingen die Sätze 2 und 3 recht schnell zu 4 an uns. Im vierten Satz stellten sie sich etwas besser auf uns ein, aber wir behielten zu unserer eigenen Überraschung unser sicheres, variables Spiel bei und gewannen zu 8 im Vierten. Das Minimalziel, nicht zu Null zu verlieren, war also schon nach Spiel 2 erreicht.

 

Im oberen Paarkreuz verlor Michael in drei extrem knappen Sätzen, im dritten sogar 10:12 nach 10:8 Führung. Haste manchmal, machste nix.

Sebastian konnte Raube sr. sogar einen Satz abringen. Es blieb allerdings der Eindruck, dass der Gegner, wenn es eng wurde, immer noch ein Schippchen drauflegen konnte.


Helmuth gewann dann wie erhofft ziemlich klar gegen Raube jr., während für mich gegen Reger bis auf ein paar schöne Ballwechsel nichts zu holen war. Die Sätze klingen knapper, als sie sich anfühlten.


Die zweite Runde im oberen Paarkreuz ging dann recht deutlich an Bachem. Helmuth hatte gegen Reger bis auf ein paar tolle Bälle auch nichts ausrichten können, während ich gegen Raube jr. den dritten Punkt einfahren konnte.
Helmuth lieferte sich dann noch ein sehr schönes Duell mit Raube sr. und verlor den ersten Satz nur knapp mit 11:13, aber auch hier stellte sich der Gegner immer besser ein, gewann am Ende deutlich und fuhr den entscheidenden Punkt zum Gesamtsieg ein.


Fazit: Gegen einen übermächtigen, erneut sehr sympathischen Gegner konnten wir die befürchtete Klatsche verhindern und uns möglichst teuer verkaufen; mehr war nicht drin.

 

Im nächsten Spiel geht es dann am 22.09. sonntagmorgens um 11 nach Hürth; Ein Spieltermin aus der Hölle, was mich dazu veranlasst hat, einen Spontanurlaub auf Lanzarote zu buchen, um dem Aufstehen an einem Sonntag kurz nach Mitternacht zu entgehen, Prost!

 

Neue TTR-Werte: Michael 1252 (-2),  Sebastian 1197 (-1), Helmuth 1234 (+3), Andreas 1193 (+7)

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Klarer 8:2-Auswärtssieg zum Saisonauftakt

Aufstellung S.C. Fortuna Köln II:

1+2: Thoma (1060), Bartesch (1052),

3+4: Wenge (1069) und Hentrich (1009)

Aufstellung SV Arminia III:

1+2: Helmuth (1229), Andreas (1182),

3+4: Thomas (1147), Hubert (1035) 

S. C. Fortuna Köln II - SV Arminia Köln III   2:8   (30.08.2019)

Das erste Mal...


Der erste Spieltag der dritten Mannschaft stand größtenteils im Zeichen des Mottos "Das erste Mal":


Das erste Mal gegen die zweite Mannschaft der noch recht frisch gegründeten Fortuna...


Das erste Mal in dieser Formation gespielt...


Das erste Mal für mich als Mannschaftsführer...


...und natürlich auch das erste Mal die Aufgabe, einen Spielbericht zu schreiben...bitteschön:


Es ging also zur Fortuna, deren Spielstätte nicht etwa im Schatten des Südstadions liegt, sondern offenbar mangels Alternativen rechtsrheinisch in Deutz.


Im direkten Punktevergleich der Spieler gingen wir als klarer Favorit ins Spiel, und tatsächlich gaben wir uns keine Blöße und ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger zurück auf die richtige Rheinseite fahren wird. Helmuth und ich hatten keine Probleme, unser Doppel ungefährdet mit 3:0 einzufahren. Wir erlaubten uns im zweiten und dritten Satz sogar einige Experimente und riskante Schläge, weshalb diese beiden etwas knapper ausgingen.
Thomas und Hubert gewannen den ersten Satz ihres Doppels ebenso klar, verloren dann aber den Faden und fanden ihn nicht mehr rechtzeitig wieder, so dass dieses Spiel verloren ging.


Helmuth und ich hatten in unseren Einzeln wenig Schwierigkeiten, wobei ich im dritten Satz leichtes Spiel hatte, da sich Sportkamerad Thoma gegen Ende des zweiten Satzes eine leichte Oberschenkelblessur zuzog, welche ihn merklich behinderte.
Hubert verlor das Spiel gegen Wenge und vor allem gegen seine eigene Ungeduld, indem er mehrere leichte Punktgewinne des Gegners durch voreilig ausgeführte Schläge ermöglichte. Thomas verlor den ersten Satz seines ersten Einzels in der Verlängerung und auch dies bei allem Respekt für den Gegner größtenteils selbstverschuldet. Erst die Androhung von Disziplinarmaßnahmen führte in der Folge zu erhöhter Körperspannung, so dass er die Sätze mit steigender Konstanz zu 8, zu 7 und zu 5 einfuhr...geht doch!


Im oberen Paarkreuz machte Helmuth dann relativ kurzen Prozess im zweiten Einzel, während ich mir zwischenzeitlich ein Vorbild an Hubert nahm und den zweiten Satz im Zeichen der eigenen Ungeduld leichtfertig abgab. Ich kam zwar nach 4:8 und 6:10 noch auf 9 zu 10 heran, musste dann aber ausgerechnet und viel zu ungestüm den schwierigsten Ball anziehen. Tja, selbst Schuld. Es war Thomas, der mich erfolgreich zu Ruhe und Geduld gemahnte.
Dieser wiederum gewann sein zweites Einzel klar und deutlich, so dass es an Hubert war, beim Stand von 7:2 für uns den entscheidenden Punkt zu holen. Es entwickelte sich ein spannendes Viersatzspiel mit größtenteils knappem Satzausgang, und es war genau die zuvor fehlende Geduld, mit der es Hubert gelang, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und uns den ersten Saisonsieg zu sichern. Helmuth hatte in der Zwischenzeit nur zur Sicherheit parallel sein drittes Einzel gewonnen, welches dann aber nicht mehr in die Wertung einfloss.


Alles in allem ein ungefährdeter Auswärtssieg bei sehr netten Gastgebern, welche uns sogar noch zum Absacker ins Brauhaus um die Ecke einluden.


Ein Gradmesser war dieses Spiel für uns aufgrund der unterschiedlichen Spielstärke noch nicht. Am nächsten Spieltag erwartet uns beim ersten Heimspiel mit dem TTC Bachem III das genaue Gegenteil: zwei der vier gemeldeten Spieler über 1400 Punkte, einer über und einer knapp unter 1300. Da wird jeder von uns über sich hinauswachsen müssen, wenn wir den einen oder anderen Punkt in der Halle behalten wollen.

Neue TTR-Werte: Helmuth 1231 (+2), Andreas 1186 (+4), Thomas 1152 (+5), Hubert 1036 (+1)

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