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Spielberichte - 1. Mannschaft 2021/2022

Toller und unerwarteter 2. Platz bei der Endrunde der Kreispokalsieger im Bezirk Mittelrhein

Ohne wirkliche große Ambitionen fuhren wir mit Jürgen, Hannes und Carsten ohne den privat verhinderten Jonte nach Weilerswist, um uns mit den anderen Kreisliga-Pokalsiegern im Bezirk Mittelrhein zu messen. Als großer Favorit wurde Ausrichter TTC Vernich im Feld ausgemacht. Mit drei Spielern zwischen 1800 und 1900 Punkten sollte für dieses Trio nichts anbrennen.

Wir hofften auf eine gute Auslosung da im KO-System der Mittelrhein-Teilnehmer für das NRW-Endturnier gesucht wurde. Und die Lottofee hatte Mitleid mit uns.

Das Teilnehmerfeld war stark besetzt. Einzig der Dürener Vertreter TTC Mersch-Pattern II ließ sich nicht in der Halle blicken. Die Punkte der einzelnen Mannschaften lasen sich schon beeindruckend:

TTC Vernich (Büttner 1924, Schleert 1838, Schorn 1811 Pkt)
Arminia Köln (Jakob 1680, Klenke 1632, Logemann 1487 Pkt)
SC Fortuna Bonn II (Swierzy 1633, Dohr 1623, Bachis 1514 Pkt)
TTF Schmetz Herzogenrath (Boessen 1811, Lischke 1580, van der Sleen 1514 Pkt)
TuS Meindorf (Dernen 1589, Klein 1539, Hunold 1535 Pkt)
TV Ensen-Westhoven (Boden 1773, Balan 1563, Beyer 1520, Romes 1457 Pkt)
SuS Borussia Brand (Felder 1652, Spelsberg 1651, Hanzen 1591, Enderlin 1573 Pkt)

Wir freuten uns über die Auslosung und durften gegen Ensen-Westhoven ran, die wir ähnlich stark wie uns einschätzten. Und der Spielverlauf gab genau dies wieder. Zwei knappe Niederlagen von Carsten gegen Boden (1773 Pkt) und Hannes gegen Balan (1563 Pkt) standen, trotz jeweiliger 2:1 Satzführung für die Arminen, am Ende zwei 2:3 Niederlagen auf dem Spielbericht. Ein denkbar schlechter Start. 0:2. Jürgen ging in den Ring. Nach seiner Genesung fühlte er sich noch nicht richtig fit und wollte an drei so wenig Spiele wie möglich machen. Ihm gelang ein glatter 3:0 Sieg gegen den überforderten Romes (1457 Pkt). So ging es ins wichtige Doppel.

Bei einer Niederlage dürfte es eng werden. Hannes würde danach gegen Boden spielen und da rechneten wir uns nicht viel aus. Das würde dann eine 1:4 Erstrunden-Niederlage bedeuten. Es kam anders. Hannes und Carsten legten furios vor. Führten mit 2:0 Sätzen und fanden sich dann aber im 5. Satz wieder. Das Westhovener Duo kam besser ins Spiel. Und auch wenn wir jedes Mal 10:8 führten, brachten wir die Sätze nicht nach Hause. Satz fünf musste entscheiden. Hin und her ging es. Wir führten wieder 10:8 und hatten zwei Matchbälle. Erster wieder abgewehrt. Dramatik. Doch der zweite wurde aufgrund von Hannes tollen Rückschlag verwandelt. 2:2

Hannes verlor danach wie erwartet glatt 0:3 gegen Boden. Carsten gewann wie erwartet glatt 3:0 gegen Romes. So lag es an der Nummer eins Jürgen, den Sieg einzufahren. Es wurde kein Selbstläufer aber Jürgen holte am Ende noch einmal taktisch kluge Bälle raus und gewann in drei knappen Sätzen. Minimalziel erreicht und im Halbfinale!

Im Halbfinale wartete mit Schmetz Herzogenrath ein starker Gegner, der zwar einen Topmann mit Boessen (1811 Pkt) an eins führte, an zwei und drei eher unsere Kragenweite aufgestellt hatte.
Aber erstmal stand eine Überraschung im Raum. Hannes lieferte ein phantastisches Spiel gegen deren Nummer eins Boessen. Der agierte mit einem Anti auf der Rückhand und hatte eine enorme Vorhand. Doch Hannes spielte taktisch wahnsinnig effektiv und führte auf einmal mit 2:0 Sätzen und hatte bei 10:8 zwei Matchbälle im dritten Satz. Leider verlor er den Satz noch mit 15:17 und das Spiel drehte sich ein wenig. Im 5. Satz dann wurde es wieder eng aber Hannes konnte nicht ganz sein Spiel durchziehen. Mit 8:11 verlor er den Entscheidungssatz. Tolles Spiel!

Carsten gewann recht ungefährdet gegen van der Sleen (1514 Pkt) und Jürgen nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 3:1 gegen Lischke (1580 Pkt.). Somit gingen wir mit einer 2:1 Führung in das Doppel. Auch hier lieferten Hannes und Carsten wieder ein tolles Doppel ab. Der erste Satz ging noch an die Herzogenrather eins und zwei. Aber danach wurde noch einmal der Schalter umgelegt und wir gewannen mit 3:1. Das war erstmal beruhigend vor der zweiten Einzelrunde. Ein Punkt sollte doch noch kommen.
Carsten verlor recht klar gegen Boessen der immer besser ins Spiel kam. Hannes eher knapp gegen Lischke, der die besseren Antworten hatte. So lag es wieder an Jürgen den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Und er schaffte es wieder. Nur ab und an geriet er ins Wanken gegen den angreifenden van der Sleen. 3:0 und somit war der Einzug ins Endspiel gesichert!

Natürlich war klar, dass wir gegen Büttner 1924, Schleert 1838, Schorn 1811 Pkt am Ende keine Chance haben würden. Aber zumindestens mal nicht mit 0:12 Sätze unterzugehen war ein erklärtes Ziel. Und das dies schon recht schnell erreicht wurde lag am Spiel von Carsten gegen Schleert. Ging der Erste Satz noch knapp mit 11:8 an den Vernicher gelang es Carsten dank taktischer Umstellung auf einmal mit 2:1 in Führung zu gehen. Eine Überraschung lag in der Luft. Leider konnte er die Taktik nicht mehr so effektiv umsetzen und der Vernicher kam immer besser ins Rollen. In Satz vier und fünf zeigte der, warum er in der Favoritenrolle war. Trotz toller Ballwechsel und Rückschläge gelang es den Arminen nicht mehr in die Nähe eines Satzgewinns zu kommen.

Hannes hatte keine Chance gegen den Einser Büttner, der mit 1924 Punkten schon ein anderes Kaliber darstellte. Jürgen holte dann den dritten Satz für die Arminen gegen Schorn. Aber zu mehr reichte es nicht mehr. Im Doppel konnten Hannes und Carsten dann noch ein paar gute Punkte setzen aber insgesamt waren wir chancenlos und das muss man einfach respektieren.
Wir verloren zwar mit 0:4 - verkauften uns aber sehr gut!

Ein toller Turniertag ging zu Ende und wir gratulierten den Vernichern und wünschten viel Erfolg auf NRW-Ebene im April. Wir waren auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Verlauf.
(Text: Carsten Klenke)

Zu den Ergebnissen der Pokal-Endrunde.

9 : 5 Sieg gegen TFG Nippes III

Endlich konnte die Rückrunde begonnen werden, bei der sich Kontrahent Nippes bereit erklärt hatte selbstorganisiert das Spiel stattfinden zu lassen und nicht erst im Februar zu beginnen.
Rückkehrer Kamran durfte sich auf sein Debüt nach erfolgreicher Operation freuen.

Aufstellung Arminia

1. Jürgen
2. Jonte
3. Carsten
4. Sönke
5. Hannes
6. Kamran

Aufstellung Nippes

1. Sandfort
2. Pfafferott
3. Elfgen
4. Nickl
5. Große
6. Klingberg

21. Januar 2022

Stammdoppel Carsten und Jürgen siegten über 5 Sätze, mit einer zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung. Wichtiger Start. Jonte und Hannes, in Pokalspielen bereits bewiesen, dass sie als Doppel funktionieren, holten gegen das gegnerische Doppel 1 in 3 knappen Sätzen das Spiel und untermauerten damit Ihre Kompatibilität. Mit Sönke und Kamran startete ein gänzlich neues Doppel und überzeugte mit einem deutlichen Sieg über 3 Sätze.

Mit 3:0 war es der bestmögliche Start, das sollte sich fortsetzen.

Jürgen ohne größere Schwierigkeiten gegen die offensiv-freudige Pfafferott über 3 Sätze und auch Jonte am Nebentisch hatte mit dem Noppenspieler Sandfort keine Probleme, ebenfalls über die kürzest mögliche Distanz von 3 Sätzen.

5:0 - wir waren im Begriff den Abend schnell zu beenden.

Carsten durfte dann gegen den unermüdlich blockenden Nickl an die Platte und spielte eine ansehnliche und umkämpfte Partie mit tollen Ballwechseln. Nach Abwehr von 4 Matchbällen bei 6:10 im 4. Satz konnte er letztlich aber im 5. Satz eintüten. Sönke machte es gleich und ging über die volle Distanz. Man konnte ihm ansehen, dass er inzwischen sicherer an der Platte agiert und der Sieg wäre ihm vergönnt gewesen bei dem Einsatz. Leider zog er den Kürzeren.

6:1 - Weiterhin auf Siegkurs!

Hannes entschied nervenstark die ersten beiden Sätze in der Verlängerung für sich, verlor dann aber den Faden gegen Klingberg und hatte das Nachsehen in den drei folgenden Sätzen. Kamran am Nebentisch hatte mit der druck- und spinlosen Spielweise von Große seine Mühe und Not, konnte aber mit taktischer Disziplin den Stiefel durchziehen zum 3:1.

7:2 - Stramme Schritte Richtung Ziellinie.

Überraschend trumpften Pfafferott und Sandfort nun plötzlich auf, nachdem sie beide in der ersten Runde noch große Schwierigkeiten mit den Jakobs hatten. Jürgen fand kein Rezept gegen die starke Vorhand und die sichere Rückhandnoppe von Sandfort und Jonte hatte Schwierigkeiten mit der Angabe und dem konsequenten Angriffsspiel von Pfafferott. Trotz großem Einsatz gingen beide Partien mit 1:3 an die Gegner.

7:4 - Nippes kommt.

Carsten durfte nun gegen Elfgen ran in einem wieder engen und sehenswerten Spiel. Am Ende wurde es dann aber doch ein eher ungefährdeter 3:0 Sieg. Sönke gegen Nickl war auf dem Papier bereits eine unterhaltsame Partie. Beide sorgten mit offenem Angriffstischtennis für tolle Ballwechsel, unser Mann verlor aber denkbar unglücklich 1:3, mit zwei Sätzen die zu 10 in der Verlängerung endeten. Das hätte auch definitiv andersherum laufen können.

8:5 - Endphase.

Hannes startete furios gegen Große mit einem überdeutlichen ersten Satz zu 3, der erahnen ließ, in welche Rchtung diese Reise geht. Der bereits mit den Hufen scharrende Kamran kam nicht mehr zum Einsatz - Hannes ließ gar nichts anbrennen und gewann das an diesem Abend deutlichste Einzel, das Spiel und damit den Gesamtsieg für uns.

9:5 Sieg!

Wir bedanken uns auch heute wieder bei den Zuschauern, die uns anfeuerten, unterstützten und für eine gute Stimmung in der Halle sorgten. Auch die Gäste aus Nippes waren der guten Laune zuträglich.
Gerne mehr, gerne wieder! (Text: Kamran Babazadeh)

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POKALSIEGER 2021! Favoritenrolle gerecht geworden.

An einem trüben Samstagnachmittag sollte die Sonne dann doch noch, wenn auch nur in der TT-Halle des TSV Immendorf, zum Vorschein gebracht werden.
Mit Jürgen, Jonte, Hannes und Carsten fuhren wir zur Pokalendrunde bei der uns die ebenfalls qualifizierten Mannschaften von Ausrichter TSV Immendorf (1. Kreisklasse), SV RW Zollstock (Kreisliga) und SC Fliesteden (Kreisliga) erwarteten. Geht man von den TTR-Punkten der ersten drei jeder Mannschaft aus, konnte wir uns die Rolle des Favoriten nicht ausreden.
Und wir sollten dieser gerecht werden.

11. Dezember 2021

Hans-Josef Fischenich, Spielleiter der Pokalrunde, ließ es sich nicht nehmen vor Ort zu sein. Nach der Begrüßung folgte die Halbfinalauslosung durch die beiden Glücksfeen, Tochter und Sohn von Zollstock-Spieler Söhnke Leupolt. Diese ergab folgende Paarungen:

TSV Immendorf - SV RW Zollstock
SC Fliesteden - Arminia Köln

So kam es für uns zum nächsten Aufeinandertreffen gegen unsere Liga-Mitbestreiter Fliesteden. Erst am 27.11.2021 konnten wir uns im Heimspiel mit 9:1 durchsetzen. Vorteil für uns: Spitzenspieler Simon Hockwin konnte leider aufgrund einer verpassten Impfung nicht antreten. Aber der Pokal schreibt ja nicht nur im Fußball oftmals seine eigenen Geschichten. Das diese aber nicht geschrieben wurde lag an der sehr engagierten Mannschaftsleistung der Arminen.

Den Beginn legte die Jakob-Connection hin. Während Vater Jürgen (1678 Pkt)  wie schon im Ligaspiel überhaupt keine Probleme mit Antispieler Jürgen Jenak (1507 Pkt) hatte - wobei die ersten beiden Ballwechsel durch das passive Spiel beider gefühlt ca. 10 Minuten dauerte - und klar 3:0 gewann hatte Sohnemann Jonte (1664 Pkt) wesentlich mehr Probleme mit Wilhelm Tils (1566 Pkt). Im Ligaspiel konnte Jonte sich noch relativ sicher mit 3:0 druchsetzen sollte es heute zu einem spannenden Schlagabtausch kommen.
In der Zwischenstand war auch Klaus Liebenow als Unterstützung in der Halle eingetroffen. Und er sollte sich über ein spannendes Spiel freuen.

Nach einem sehr konzentrierten 1. Satz schien es, als sollte Jonte an den Verlauf des Ligaspiels anschließen. Doch Tils hatte da heute mehr gegen zu setzen. Es entwickelte sich ein sehenswertes Spiel mit vielen Topspins und Blockbällen von Jonte die Tils aber mit längerem Spielverlauf immer besser zurück brachte und gefühlt jeden Ball bekam. Jonte brachte dann einige Endschläge nicht ins Ziel und so gingen Satz 2 und 3 an den Fliestedener. Das am Ende Jonte das Spiel aber noch auf unsere Seite brachte, lag an seiner präziseren Spielweise auf den richtigen Ball zu warten. So gelangen mehr Endschläge und zwei knappe Sätze mit 14:12 und 11:8 sorgten für unsere 2:0 Führung. Wichtiger Punkt!
Carsten (1645 Pkt) trat dann gegen Christian Nähler (1404 Pkt) an. Im Ligaspiel musste er sich strecken. Nach 0:2 Satzrückstand konnte er das Spiel noch drehen. Das sich das so heute nicht wiederholte, lag vor allem am fehlenden Mut Nähler`s, der noch anders als vor 2 Wochen, heute seine Angriffsschläge nur am Anfang gut platzieren konnte. Carsten änderte seine Taktik und setzte schnittlose Konterangaben ein. Diese setzte Nähler reihenweise ins Netz oder neben die Platte. Ein, gerade im 3. Satz, sicherer 3:0 Sieg für die Arminia.
Im Doppel hatten wir uns eine neue Konstellation einfallen lassen. Damit Hannes auch zu seinen Einsätzen kam, spielten er und Jonte gegen Tils/Jenak. Dies sollte sich als gute Entscheidung erweisen. Es folgte ein sehenswertes Spiel in den ersten beiden Sätzen. Zwischenzeitliche Rückstände konnte das Arminia-Duo immer wieder aufholen. Im 2. Satz nach 1:5 und 4:8 noch wiederzukommen, zeugte von einer tollen Moral. Hannes fügte sich nathlos in die starke Mannschaftsleistung ein. Er zeigte heute wieder seine Vorhand-Topspins und Rückhand-Blockhälle par excellent. Im 3. Satz überrollten Jonte und Hannes dann das Fliestedener Doppel mit 11:2. Damit war das Endspiel mit 12:2 Sätzen und 4:0 Punkteendstand erreicht und wir sahen uns noch die letzten Bälle des anderen Halbfinales an.

Das 2. Halbfinale wurde zu einer spannenderen Partie, in der letztendlich Zollstock mit 4:2 die Oberhand behielt. Und so sollten wir gegen den nächsten Liga-Konkurrenten antreten. Am 1. Spieltag konnte wir uns hier mit 9:2 durchsetzen.

Final time:
Eine kleine taktische Änderung zum Halbfinalspiel - Carsten an eins und Jonte an drei sollte Jonte ein wenig Zeit nach dem Doppel geben und im Notfall das entscheidende Spiel machen.

Jürgen machte relativ kurzen Prozess mit Söhnke Leupolt (1504 Pkt). Das 3:0 war in keinster Weise gefährdet und zeigt, wie wirkungsvoll die manchmal unattraktive Spielweise von Jürgen ist.
Carsten trat zum ersten Mal gegen Robert Frohnhoven (1597 Pkt) an und erwartete ein ähnlich gelagertes Spiel wie gegen seinen Mannschaftkollegen Jürgen. Doch Robert Frohnhoven hat weit weniger Schnittvariationen im Spiel und so konnte sich Carsten gut darauf einstellen. 0:3 (Satz 1) und 0:4 /6:10 (Satz 2) Rückstände holte er konzentriert wieder auf. Während Satz 1 mit 11:9 an Carsten ging sollte Satz 2 der Zollstocker mit 12:10 für sich einheimsen. Danach konnte Carsten aber sein gewohnt druckvolles Spiel auspacken. Frohnhoven gelangen nicht mehr so platzierte Rückschläge. Und auch die Änderung, den Aufschlag auf die schwächere Vorhand zu setzen, konnte Carsten mit druckvollen Topspins parieren. Danach schlugen einige temporeiche Rückhandbälle von Carsten auf der anderen Seite ein und es sprang ein recht sicherer 3:1 Sieg raus.

Damit konnte Jonte mit einer 2:0 Führung im Rücken recht entspannt in sein 3er-Einzel gegen Hitzbleck (1404 Pkt) gehen. Seiner Favoritenrolle wurde er im 1. Satz direkt gerecht. 11:1!
Im 2. Satz fand der Zollstocker besser ins Spiel, setzte einige druckvolle Vorhandbälle ein und Jonte wurde etwas unkonzentriert. So gewann Hitzbleck den 2. Satz. Danach dreht Jonte aber wieder auf. Packte sichere Bälle aus und gewann klar mit 3:1.

Vorweg genommen: Unser neues Star-Doppel Hannes und Jonte zeigte auch gegen Frohnhoven/Leupolt seine Klasse. Von Anfang an schlugen Vor- und vor allem die Rückhandspins von Jonte auf Zollstocker Seite ein. Mit zunehmendem Verlauf wurde beide frustrierter aufgrund des einseitigen Spielverlaufs. Und auch Hannes zeigte trotz der längeren Pause nach dem letzten Doppel, beeindruckende Rückhand-Druckblocks und vor allem ein schnittreiches Schupfspiel, das Jonte den Weg bereitete. Und wenn es läuft, kommen auch Netzroller in Phasen, wo das Spiel vielleicht noch kippen könnte. Ein starker Auftritt der beiden, was uns dann den Kreispokal-Titel bescherte. Ein schönes Vor-Weihnachtsgeschenk!
Das wurde dann auch noch mit einem vom Veranstalter TSV Immendorf gesponsorten Bier gebührend begossen. Zudem fanden wir dann auch endlich Zeit uns in aller Ruhe mit den anwesenden Immendorfern Sportkameraden und Zuschauern sowie den teilnehmenden Mannschaften zu unterhalten.

Wir möchten uns für die schöne Ausrichtung in einer warmen Immendorfer Halle und den sehr fairen Spiele bedanken!

Damit dürfen wir den Kreis Köln-Erft im nächsten Jahr auf Bezirksebene gegen die anderen Kreispokalsieger des Bezirkes Mittelrhein vertreten. Laut Rahmenterminplan soll dies am 26. Februar 2022 stattfinden. Ein Ort steht noch nicht fest. Ob, wo und wann dies dann tatsächlich stattfindet, wird auch die Entwicklung der Corona-Situation entscheiden. Hoffen wir das beste.

Vielen Dank für die treue Unterstützung an Klaus Liebenow!

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Ungefährdeter 9:2 Sieg in Nippes

In der Aufstellung Jürgen, Jonte, Carsten, Sönke, Hannes und Helmuth ging es zum letzten Kreisliga-Hinrundenspiel nach Nippes. Diese traten ersatzgeschwächt ohne eins und zwei an. Daher war die Favoritenrolle schon bei uns.

Am Ende sprang ein ungefährdeter 9:2 Sieg nach einigen spannenden Spielen heraus. Ein gelungener fairer Abend.

Die Punkte holten Jürgen/Carsten, Hannes/Helmuth, Jürgen (2), Jonte (2), Carsten, Hannes und Helmuth.

4. Dezember 2021

TFG Nippes III trat mit Nickl (1473), Elfgen (1488), Große (1451), Walcher (1610), Wirtz (1440) und Schilling (1111) an.

Los ging es mit den Doppeln. Jürgen und Carsten taten sich anfangs schwer gegen Nickl/Große. Sie kamen gar nicht ins Spiel und das Doppel aus Nippes suchte sein Glück im kompromisslosen Angriffsspiel. Das klappte wunderbar und so ging der erste Satz an das Heimdoppel. Erst ab Mitte des zweiten Satzes fand das Arminia-Doppel zum gewohnt sicheren Spiel. Der vierte Satz ging dann klar aus und so gewannen die Arminen mit 3:1 Sätzen.
Jonte und Sönke durften gegen Walcher/Elfgen ran. Es wurde ein Wechselbad der Gefühle. Hin und her gingen die Satzführungen. Nach 0:2 Satzrückstand und knapp gewonnenem dritten Satz sowie einer starke Aufholjagd im Entscheidungssatz waren aber nicht von Erfolg gekrönt. Leider mussten sich die Arminen mit 2:3 geschlagen geben.
Doppel drei war dann heute eine Bank. Hannes und Helmuth machten keine Kompromisse. Stabil und durchgängig mit gutem Angriffspiel sorgten sie für ein sicheres 3:0 und somit für den 2:1 Zwischenstand nach den Doppeln.

Oben ging es dann weiter. Jürgen hatte überhaupt kein Problem mit Elfgen bzw. Elfgen kam überhaupt nicht mit den Schnittvariationen und dem passiven Spiel von Jürgen zurecht. Klarer 3:0 Erfolg. Gerade mal acht Punkte überließ Jürgen seinem Gegner.
Dafür machte es Jonte gegen Nickl spannender. Der erste Satz ging an Nickl. Jonte fehlte die Spannung. Das machte er dann ab Satz zwei besser. Er steigerte sich und siegte am Ende mit 3:1.
4:1 für uns.

In der Mitte musste sich Sönke leider auch geschlagen geben. Nach einer 2:1 Satzführung verlor er den vierten Satz mit 9:11 und musste Große dann am Ende ziehen lassen. Sehr schade, da er sich von Spiel zu Spiel steigert und sich eine Belohnung verdient hätte.
Zum Showdown kam es dann zwischen Can Walcher und Carsten. Walcher noch ungeschlagen in dieser Kreisliga-Saison hatte sich nach seiner Auszeit in dieser Saison von 1430 auf 1610 Punkte steigern können. Im Oktober gewann er die 1650er Konkurrenz beim Turnier in St. Augustin. Carsten nahm sich aber viel vor. Vor allem taktisch sollte seine Rechnung aufgehen. Wenig Druck, mehr Spin, variables Schnitt- und Platzierungsspiel und alle Chancen zum Angriff nutzen waren die Devise. Das klappte ganz hervorragend. Walcher kam damit nicht ganz ins Spiel und ließ einige Punkte liegen, weil ihm nicht genau in den Schlag gespielt wurde. Satz eins ging an Carsten und auch Satz zwei dominierte er ein wenig mehr von Anfang an. Ein 5:0 reichte aber tatsächlich nicht. Etwas zu viel Distanzsspiel ließ Walcher stärker werden. Am Ende ging der Satz mit 12:10 an Walcher. Doch Carsten ging nicht von seiner eigentlichen Taktik ab. Stellte sich immer besser ein und parierte die Angriffsbemühungen mit sehenswerten Antworten. 11:9 und 11:8 gingen Satz drei und vier und damit der Sieg an den Arminen. Wohlverdient. 5:2 für uns.

Im unteren Paarkreuz machte Hannes kurzen Prozess mit Debütant Schilling. Ohne Probleme gewann er nach sicherem Spiel mit 3:0. Helmuth belohnte sich endlich einmal für seine aufsteigende Form. Gegen Wirtz blieb er größtenteils bei seiner Taktik mit stark unterschnittenen Schupfbällen, variablen Aufschlagplatzierungen und Angriffsbällen im richtigen Moment. Dazu behielt er auch in kritischen Phasen die Ruhe und gewann am Ende mit 3:2. Sehr stark! Wir freuten uns für ihn! 7:2 - es sollte jetzt nichts mehr schiefgehen.

Den Sack zumachen wollten jetzt Jürgen und Jonte. Während Jürgen sein Spiel gegen den ebenfalls ein klein wenig überforderten Nickl nach knappem ersten Satz souverän mit 3:0 gewann, wollte sich Jonte heute nicht mit einem einfachen Spielverlauf zufrieden geben. Nach zwei gewonnen Sätzen mit 11:9 und 13:11 musste er Elfgen dann die nächsten zwei Sätze überlassen. Elfgen hielt gut gegen und Jonte schaffte es erst zum Ende des fünften Satzes sich abzusetzen und mit 11:8 doch noch den Siegpunkt einzufahren. Nicht so gewohnt durchschlagskräftig, dafür mit starken Kampfgeist und richtigen Entscheidungen in den Drucksituationen.

Somit belegen wir vermutlich am Ende in der Tabelle Platz vier, wenn TTC nicht noch gegen Zollstock patzt. Gegen Glesch/Pfaffendorf und TTC Köln mit unglücklichen Niederlagen dafür mit einem hart erkämpften knappen Sieg beim FC sorgte nicht für Unzufriedenheit aber es hätte auch ein Platz höher sein können.


Wir hoffen, in der Rückrunde noch einmal im Kampf um einen der Aufstiegsplätze/Relegationsplätze mit eingreifen zu können. Sofern eine Rückrunde aufgrund der aktuellen Corona-Lage noch gespielt wird. Schauen wir mal.

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9:1 Sieg gegen SC Fliesteden: Ein Bericht – als Gedicht.

Der nächste Debütant stand in der Mannschaft. Neuzugang Markus fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgeschehen ein und belohnte sich auch mit einem Einzelsieg.
Fliesteden musste aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung ersatzgeschwächt ohne Hockwin (1) und Gesche (6) antreten. Und so kam es zu folgenden Aufstellungen:

Arminia: Jürgen 1671, Jonte 1658, Carsten 1639, Sönke 1534, Hannes 1490, Markus 1412.
Fliesteden: Tils 1572, Jenak 1508, Nähler 1410, Baumann 1411, Fröhlich 1403, Stüpp 1283.

27. November 2021

Zu Beginn erst einmal eine Warnung,
von Tischtennis habe ich nicht so viel Ahnung,
ich spiele ja auch in der Kreisliga nur,
bin also Hobbyspieler pur.

Wer schon seit der Schulzeit keine Gedichte mag,
der liest einfach den Bericht vom letzten Spieltag,
genug der langen Vorreden,
es geht heute um das Spiel gegen Fliesteden.

Von den TTR-Punkten waren wir klar favorisiert,
aber es ist schon manchmal eine Überraschung passiert,
Doppel 1 mit Jürgen und Carsten waren wieder unbesiegbar,
und auch Doppel 2 mit Jonte und Sönke siegten klar.

Aber Doppel 3 mit Hannes und Markus taten sich schwer,
es reichte zum Gewinn eines Satzes, aber nicht mehr.
Das erste Einzel, Jürgen gegen Jürgen, 1 gegen 2,
war nach 3 Sätzen ziemlich schnell vorbei.

Und auch am anderen Tisch zeigte Jonte,
dass er an dem Tag richtig gut Tischtennis spielen konnte.
Carsten tat sich gegen Nähler ziemlich schwer,
ihn störte das druckvolle Spiel sehr.

Die Zuschauer waren etwas verwundert,
kommt die Rückhand sonst mit Tempo 200,
benötigte er heute auch ein wenig Glück
und kam nach einem 0:2-Rückstand noch zurück.

Sönke spielte heute richtig gut,
mit Geduld und viel Mut,
Baumann hatte große Schwierigkeiten mit dem Aufschlag
Sönkes Vorhand kam zu fast 100% an diesem Tag.

Den 7. Punkt holte dann Hannes,
er hat mal wieder gezeigt, er kann es.
Markus machte sein 1. Meisterschaftsspiel nach 4 Jahren,
man konnte gleich sehen, er ist ziemlich erfahren.

Er spielte sicher, mit einer schönen Vorhand,
ein aufmunternder Sieg zum Einstand.
Danach spielte noch Jürgen gegen Tils, das Topspiel,
die Zuschauer versprachen sich davon sehr viel.

Ein Offensivspektakel auf höchstem Niveau,
und dann kam es auch so.
Beide zeigten beste Angriffsschläge,
es glühten die Beläge.

So etwas sieht man selten in der Kreisliga,
am Ende war Jürgen der verdiente Sieger.
Und wer sich jetzt wundert, daran stimmte nur eines,
Jürgen hat gewonnen, ein Topspiel war es keines.

Minutenlanges Herumgeschupfe kam dabei heraus,
es gab eher Buhrufe als Applaus,
dieses Mal von Herbert, Klaus und auch 2 Spielerfrauen,
es wäre schön, wenn sie sich noch öfter in die Halle trauen.
(von Jürgen Jakob)

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4:9 Niederlage gegen bärenstarke Bachemer

In der Besetzung Jürgen, Jonte, Carsten, Sönke, Hannes und Werner traten wir bei TTC Bachem an. Diese hatten eine fulminante Serie hingelegt und standen mit 10:2 Punkten vor uns in der Tabelle. Wie sich rausstellte nahmen sie uns ernst und traten in Bestbesetzung an. Von daher war Bachem favorisiert und es müsste schon alles bei uns laufen damit wir das Spiel spannend halten können.
Es sollte heute nicht so sein!

Die Punkte holten Jürgen/Carsten im Doppel und Jürgen mit einem Einzel gegen Heilmann sowie Carsten mit zwei Fünfsatz-Einzelsiegen gegen Fester und Hielscher.

20.11.2021

Der Doppelstart gelang noch mit dem Sieg von Jürgen und Carsten gegen das ebenfalls ungeschlagene Doppel Bohnen/Hielscher. Satz eins nach 1:6 Rückstand und immens schlechtem Start noch umgebogen und mit 14:12 gewonnen. Starke kämpferische Leistung. Satz zwei lief wie am Schnürchen. Mit 6:2 in Führung um dann noch mit 11:9 knapp das Ding nach Hause zu holen. Die Nerven lagen beim Bachemer Duo etwas blank. Eine sehr unbeherrschte Reaktion von Hielscher ließen wir einfach mal abprallen. Dazu nervten beide eine große Anzahl an Arminia-Netz- und Kantenbällen aufgrund einer risikoreichen Spielweise und Antworten. Muss man halt mit klarkommen. Passiert auf beiden Seiten wie man dann später auch feststellte. Am Ende sprang ein 3:1 Sieg für das Arminia-Duo heraus. Verdient aufgrund der durchgängig konstanten Spielweise nach der Mitte des 1. Satzes.
Auf der anderen Platte verloren leider Jonte und Sönke gegen das ebenfalls ungeschlagene eingespielte Doppel Fester/Karbig. Irgendwie fanden Sie kein stabiles Mittel gegen die routiniert spielenden Bachemer. Auch verdient. 1:1
Doppel drei mit Hannes und Werner fand leider nur selten gegen Heilmann/Borgmann ins Spiel. Selten setzten sie dem Spiel ihren Stempel auf. Das langt gegen so ein unangenehmes Doppel einfach nicht. 1:2

Beide Einzel oben gingen mit 2:3 verloren. Jonte gegen Heilmann und Jürgen gegen Bohnen konnten sich nie groß absetzen. Am Ende siegten die Bachemer mit sicheren Angriffsbällen, gerade Bohnen zeigte im letzten Satz seine ganze Klasse mit druckvollem und sicheren Spiel gegen Jürgen. Die schwer zurückzuspielenden Angaben taten ihr übriges. Heilmann setzte seine Noppe gekonnt ein, ehe er mit seiner Vorhandgranate abschloss. Jonte passierten im Angriff zu viele Fehler. Beide nie aufgegeben und gut gekämpft. Beide Spiele hatten großartige Ballwechsel auf den Tischen und sorgten bei den Zuschauern beider Seiten für Verzückung. 1:4

Carsten legte in der Mitte wie die Feuerwehr los und überrollte Fester bis Mitte des 2. Satzes mit perfekten Spiel. Danach fand der Bachemer aber immer besser ins Spiel, führte dann mit 2:1 Sätzen, ehe Carsten noch einmal mit aggressiveren und platzierten Bällen das Spiel drehte und den 5. Satz recht klar gewann.
Sönke konnte zwar einen Satz gegen Hielscher gewinnen, aber aufgrund der langen Pause sind noch einige Unsicherheiten gerade gegen die Top-Mannschaften im Spiel des Neuzugangs. So ging das Spiel mit 3:1 zugunsten von Hielscher aus. 2:5

Unten war heute nichts zu holen. Weder Hannes noch Werner konnten in ihren Spielen überzeugen. Keine Sicherheit, weder im Schupf- noch im Angriffspiel sorgten für zwei 0:3 Niederlagen. Hannes legte leider erst ab 4:10 im 3. Satz gegen Borgmann los und verlor dann doch noch 9:11. Zu spät die Schranke abgelegt. Werner konnte gegen das sichere Spiel von Karbig gar nichts bewirken. 2:7

Eine Verlängerung bekamen wir dann oben durch Jürgen. Gegen Spitzenspieler Heilmann gelang Jürgen ein gut rausgespielter 3:1 Sieg. Heilmann kam überhaupt nicht mit den Schnittvariationen von Jürgen zurecht. Versuchte immer wieder seine harte Vorhand durchzuziehen. Die meisten landeten im Netz.
Jonte musste sich leider auch gegen Bohnen mit einer 2:3 Niederlage zufrieden geben. Leider fand er nie eine Konstante in seinem Spiel. Man muss allerdings auch sagen, das Bohnen richtig gut in Form ist und dann wird es durch die schnittreichen Angaben echt schwierig, ein sicherer Angriffspiel aufzubauen. Tolle Ballwechsel wieder im oberen Paarkreuz. 3:8 - jetzt musste schon ein kleines Wunder her, um da noch ein Remis zu holen.

Carsten startete mit einem hart umkämpften 3:2 Sieg gegen Hielscher. Nach einer 2:0 Satzführung kämpfte sich Hielscher mit toller Beinarbeit, intelligenten Angaben und platzierten Vorhandangriffen ins Spiel zurück. Da fragt man sich immer wieder,  warum in manchem TT-Spieler zwei Charaktere stecken. Auf der Seite Dr. Jekyll mit fairen Gesten bei guten Bällen des Gegners, auf der anderen Seite Mr. Hyde wenn es nicht so läuft, wie man es sich vorstellt und einem unrühmlichen Verhalten und arroganten Aussagen. Hat ein Spieler seines Formats doch gar nicht nötig. Am Ende stand ein packendes Spiel zu Buche. Carsten führte 6:3 im 5. Satz. Hielscher nahm eine Auszeit. Auf einmal völlig verdient 8:6 für den Bachemer. Danach mehrere wechselnde taktische Platzierungen von Carsten und der Satz ging 11:8 an den Arminen. Noch einmal hat die mentale Stärke den Ausschlag für diesen Sieg gegeben. Eine freundschaftliche gegenseitige Respektbekundung aufgrund des starken Spiels des Gegners sorgten dann für einen entspannten Abschluss. 4:8
Leider konnte Sönke gegen Karbig auch keine Sicherheit entwickeln. Da fehlt einfach noch Wettkampfpraxis und Training für diese Klasse in Köln. "Mir hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht", erzählte dann Sönke im Anschluss. Und wir haben ja hoffentlich noch einige Spiele in dieser Saison. Da kann Erfahrung gesammelt werden.

Damit gewann Bachem verdient mit 9:4. Etwas knapper hätte es ausgehen können aufgrund der beiden knappen Niederlagen von Jonte; aber insgesamt gibt es am Sieg des Aufstiegsaspiranten keinen Zweifel.

Wir bekommen es jetzt noch mit Fliesteden und Nippes zu tun. Beide in der 2. Hälfte der Tabelle angesiedelt, sind sie aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hoffen wir auf vier Punkte um einfach an den oberen Plätzen dranzubleiben.

Vielen Dank an unsere Fanbase Klaus, Herbert, Kamran und Lothar, die uns aktiv unterstützt haben. Danke für Eure Zeit, die ihr uns gewidmet habt.
Danke für's einspringen Werner!
(Carsten Klenke)

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9:2 Sieg gegen den Außenseiter aus Lövenich

Vor Beginn des Spiels waren wir uns nicht wirklich einig, was uns erwartet. Die einen glaubten an einen hohen Sieg, während die anderen eher vorsichtig waren. Zwar waren die Gäste aus Lövenich laut der Tabelle als Außenseiter angereist, dafür hatte Jonte zwei Wochen lang keinen Schläger mehr in der Hand. Zusätzlich klang Helmuth wie ein Höhlentroll aus Mordor (ich lese grade Herr der Ringe). Vermutlich hatte er am 11.11. einfach zu viel Gas gegeben. Zum Glück sollten am Ende die Optimisten Recht behalten.

12. November 2021

In den Doppeln gab es zuerst zwei Siege über jeweils vier Sätze. Ich kann zu unserem Einserdoppel leider nicht wirklich etwas sagen. Vermutlich lag es an der ca. 200-jährigen Tischtenniserfahrung, dass hier grade in den späteren Sätzen nicht viel angebrannt ist. "Im ersten Satz haben die Lövenicher sehr sicher gespielt und Bernd Hartmann hatte kaum Problem mit Jürgen's Rückschlägen. Seine Angriffsbälle waren sehr gut platziert und wir kamen schwer ins Spiel", meinte Carsten dazu. "In den drei folgenden Sätzen änderten wir ein wenig die Taktik und wurden sicherer."
Jonte und ich gingen als Doppel 2 an den Start. In Satz zwei und vier haben wir gefühlt mit gebrochener Hand gespielt, hier lag uns die Konstellation einfach nicht und viele einfache Bälle gingen weg. Die anderen Sätze waren dafür umso angenehmer und am Ende stand ein 3:1 Sieg. Beim Doppel 3 war eigentlich mehr drin, am Ende aber leider eine 1:3 Niederlage. Nachdem der erste Satz noch knapp gewonnen wurde, ging der zweite genauso knapp weg. Wenn wir den geholt hätten, wäre hier sicherlich auch eine 3:0 Führung nach den Doppeln realistisch gewesen. So gingen wir dann „nur“ mit 2:1 in die Einzelrunden.

In der ersten Einzelrunde startet Jürgen dann eigentlich souverän und treibt seinen Gegner regelrecht in den Wahnsinn. Ab Satz 3 entscheidet er sich dann aber lieber seine Mannschaftskameraden in den Wahnsinn zu treiben und verliert unnötig die Sätze drei und vier. Trotz kleinen Rückstand zum Seitenwechsel konnte er sich am Ende zum Glück wieder fangen und - auch mit ein paar glücklichen Bällen - relativ sicher den fünften Satz holen. An der anderen Platte wandelte Jonte immer zwischen Genie und Wahnsinn hin und her. Zum Glück im Laufe des Spiels mit immer mehr Genie und einem dann sicheren 3:1 Sieg.

In der Mitte konnte ich von Carstens Spiel leider auch nicht so viel sehen. Das Ergebnis spricht aber für sich und seine Rückhand-Peitsche ist einfach eine Waffe, die extrem schwer abzuwehren ist. Mein Spiel ging am anderen Tisch genauso los, wie das letzte aufgehört hatte. Nach ca. 3,6 Sekunden lag ich 0:8 zurück und nach weiteren 15 Sekunden auch schon 3:7 im folgenden Satz. Ich habe einfach den Start in jedem einzelnen Satz verpennt, sodass ich mich jedes Mal zurückkämpfen musste. Hat zum Glück 3x geklappt und am Ende ein knapper 3:2 Sieg.

Die unteren Paarkreuze waren dann mit vielen Ersatzspielern gespickt. Dabei kann man den Gegner von Gregor eigentlich gar nicht als Ersatzspieler ansehen, schließlich hatte der bis dahin eine 5:1 Bilanz in der Kreisliga vorzuweisen. Da Gregor, wenn er mal in der Halle ist, auch ordentlich Tischtennis spielen will, ging er wieder über fünf Sätze. Alle Sätze waren heiß umkämpft und am Ende hat es dann der tödliche Netzroller (wie bei der Begrüßung gewünscht) gerichtet. 14:12 im fünften Satz war das durchaus verdiente Ergebnis. Im zweiten Spiel traf dann Höhlen….ich meine Helmuth auf einen weiteren Ersatzspieler, der eigentlich auch keiner ist. Auch Kasperek hat schon diverse Spiele in der Kreisliga vorzuweisen. Die ersten beiden Sätze waren leider zu schnell weg. Wenn wir bis 4 Gewinnsätze gespielt hätten, glaube ich, wäre hier ein Sieg gekommen. So war das Match aber leider schon bei 1:3 zu Ende.

Jetzt musste also wieder das obere Paarkreuz ran. Mir wurde dringendst davon abgeraten das Spiel von Jürgen zu zählen. Ich hätte hier einige Seiten meines „Herr der Ringe“ Buches schaffen können, während die beiden sich die Bälle hin und her schieben. Schätzungen der Spieldauer kannten hier keine Obergrenze. Glücklicherweise kam alles anders. Der erste Satz war noch relativ knapp aber im Anschluss schlichen sich beim Gegner doch einige Fehler ein und ein recht zügiger 3:0 Sieg stand zu Buche. Jonte spielte wieder einen eher schlechten ersten Satz. Im Anschluss war er aber besser auf den Gegner eingestellt und ließ hier nichts anbrennen.

Am Nebentisch lag Carsten bereits 2:0 (?) in Führung und somit war der Sieg zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wirklich in Gefahr. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass wir diesmal alle Spiele über fünf Sätze (3) gewonnen haben.

"Schön, dass auch Gregor und Sönke sich mit ihren ersten Siegen belohnt haben. Es war eine Freude zu sehen, wie sich damit frei geschwommen haben. Schade das Helmuth seine Trainingsleistungen noch nicht umsetzten konnte im Einzel. Es macht Spaß ihm zuzusehen, wie er sich rein hängt und nie aufgibt!" (Carsten Klenke)

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an Helmuth, der trotz nicht vorhandener Stimme für Hannes eingesprungen ist. Und an Herbert für die Unterstützung neben den Spieltischen.

Nächste Woche geht’s dann zum Auswärtsspiel nach Bachem.
(Sönke Runge)

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Fiiinaaale – bzw. Final Four erreicht!

Die 1. Pokalmannschaft hat die Finalveranstaltung des Kreispokals erreicht, an dem 4 Mannschaften erst das Halbfinale und dann das Finale ausspielen.

Nachdem Hannes aus beruflichen Gründen und Jonte aus gesundheitlichen Gründen (Vorbereitung auf den 11.11.?) nicht mitspielen konnten, sind Frank (1342), Carsten (1625) und Jürgen (1671) angetreten. Efferen spielte mit Kushtrim Sadiku (1552), Giacomo Janßen (1454) und Roman Clemenz (1295). Auch Nichtmathematiker können eine leichte Favoritenrolle ausmachen.

10. November 2021

Aber es kam dann doch anfangs etwas anders. Frank verlor sein Spiel trotz guter Chancen 3:1 gegen Giacomo und auch Carsten verlor im Spiel gegen Kushtrim den ersten Satz. Und auch den dritten und vierten Satz gewann er erst in der Verlängerung zum 3:1-Sieg. Kushtrim spielte fulminant auf und griff jeden möglichen Ball an, ohne das Carsten sein Spiel aufziehen konnte. "Ich hätte mich nicht beschweren können, wenn ich 0:3 verloren hätte. Er hat vollkommen kompromisslos gespielt und mir keine Luft zum atmen gegeben", meinte dann Carsten nach dem packenden Duell. Den dritten Satz schnappte er sich trotz 5:9 Rückstand noch und im 4. Satz brachten erst zwei/drei taktische Raffinessen den erhofften Sieg.

Jürgen gewann dann sein Einzel gegen Roman deutlich. Da wir dann das Gefühl hatten, das es doch eng werden könnte, stellten wir das eingespielte Doppel Carsten und Jürgen auf, die auch gewohnt sicher gegen Giacomo und Kushtrim gewannen. Dann musste nur noch ein Punkt her, den Carsten dann auch sicher gegen Roman holte. Zeitgleich spielte noch Frank gegen Kushtrim, hielt auch gut mit, verlor aber alle 3 Sätze knapp. So konnte Frank wieder ein wenig Wettkampfluft schnuppern und gegen gute Leute sich weiter verbessern.

Am Ende eines angenehmen Abends stand es dann 4:2 für die Arminia, unter dem lautstarken Jubel der mitgereisten Fans Klaus und Herbert. Die Efferener, ääh Efferer, ääh Spieler aus Efferen hofften, dass sie gegen den zukünftigen Pokalsieger ausgeschieden sind. Wir hätten nichts dagegen.

Wir drücken unserer 2. Pokalmannschaft am nächsten Donnerstag im Spiel gegen Zollstock die Daumen. Da geht was.
(Jürgen Jakob)

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Lichter aus (von Kamran Babazadeh)

Zum Spitzenspiel am Freitagabend empfingen wir die nominell und tabellarisch stärkste Mannschaft aus Glesch-Paffendorf in der Annastraße.

Im letzten Duell der Vorsaison unterlagen wir knapp mit 5:7. Doch beide Mannschaften waren inzwischen besser besetzt.

Für uns starteten direkt zwei Neueinsteiger mit Offensivmann Sönke und Doppelnoppe Gregor die die verletzten Dirk und Kamran ersetzten. Beide hatten schon viele Jahre keine Mannschaftsspiele mehr gemacht, sind aber erfahrene und starke Spieler.

Somit spielten wir mit:
1. Jürgen, 2. Jonte
, 3. Carsten, 4. Sönke, 5. Hannes, 6. Gregor

und Glesch mit:
1. Weiß, 2. Fischer, 3. Hermann, 4. Schillberg, 5. Radke, 6. Kadenic

29. Oktober 2021

Es gelang mit beiden Doppeln ein Sprintstart. Die Routiniers Carsten/Jürgen hatten in 3 Sätzen keine Schwierigkeiten mit Weiß/Fischer .
Jonte/Sönke machten es über 5 Sätze spannend. Eine klare Steigerung von Satz zu Satz mit immer klugerem Ausplatzieren war letztlich das Rezept für den Sieg.
Gregor/Hannes gingen auch über die volle Distanz gegen Schillberg/Kadenic, zogen aber letztlich den Kürzeren.
2:1 Zwischenstand.

Aufgrund der Verlegung auf 20:00 Uhr entschieden wir uns im Anschluss für 3 Platten und damit ebenjene Anzahl gleichzeitiger Spiele.
Jürgen fand zunächst kein Rezept gegen seinen Kontrahenten, konnte nach 0:2 Rückstand aber aufdrehen und Weiß zermürben. Im letzten Satz setzte sich dieser dann aber doch durch.
Sohn Jonte wusste in seinem Einzel durch sicheres Spiel zu überzeugen. Mit einer Tirade von Topspins war er in 3 Sätzen durch. Dabei war der Schlüssel die Sicherheit und Platzierung der Schläge und weniger die Power. Ein Rezept für die Zukunft.
3:2 Zwischenstand. Es erschien klar, dass wir hier mindestens mitspielen. Ein Kreisligaspiel der ansehnlicheren Sorte.

Auf die grippal noch leicht angeschlagene Landesligarückhand-Maschine Carsten war erneut Verlass. Schillberg fand keine Antworten, konnte keinen Satz gewinnen und ließ Federn.
Debütant Sönke, der im Doppel seine Klasse aufblitzen ließ, tat sich schwer mit den Aufschlägen von Herrmann und fand nicht die vorige Sicherheit. Ein für ihn enttäuschendes 0:3 erklärt sich absolut durch die sehr lange Pause.
4:3 Zwischenstand. Zufriedenstellend und vielversprechend verlief das Spiel bis dato.

Unten vermochte Hannes zu mit starkem Spiel zu glänzen. Auf beiden Flügeln hagelte es Topspins in drei glatten Sätzen.
Gregor lieferte sich in seinem ersten Mannschaftsspiel seit langer Zeit ein unterhaltsames Spiel gegen Radke im bereits vierten Fünfsatz-Spiel und unterlag diesem knapp.
5:4 Zwischenstand. Allerseits gute Stimmung und der Glaube an einen möglichen Sieg lag in der Luft.

Der Glescher Weiß überraschte Jürgen mit einer brachialen Vorhand und zeigte sich unbeirrt von dessen Platzierungen und Schnittwechseln. Ein besonders im fünfen Satz hochklassiges Spiel ging an den Gast.
Jonte überfiel den Kontrahenten erneut mit einer resoluten Vorstellung über 3 Sätze. Es wird immer deutlicher wie gut er sich in die Mannschaft und das Niveau einfindet und gegen starke und klassisch spielende Gegner brilliert.
6:5 Zwischenstand. Das Spiel lief in eine sehr gute Richtung mit dem bisher erarbeiteten Vorsprung und wir gingen zuversichtlich in die nächste Runde.

Carsten fand dann in Hermann einen Spieler der mit seinem Allroundstil gut klar kam und ihn über 3 denkbar knappe Sätze (13:15 im 2.) bezwang. Leider langte eine 9:5 Führung im 2. Satz nicht zum Gewinn und zwischenzeitlichen Ausgleich.
Parallel bereiteten Angaben und schnittreiches Spiel Sönke dieselben Probleme wie in seinem ersten Einzel und so musste auch dieses Spiel in 3 Sätzen abgegeben werden.
6:7 Zwischenstand. Wie erwartet ein spannendes und hochklassiges Kopf an Kopf Rennen mit nun leider an uns vorbeiziehenden Gästen.

In den beiden entscheidenden Spielen wurde es so heiß wie es nur werden konnte, gingen doch beide über die volle Distanz. Zwischenzeitlich erschien sowohl für Hannes gegen Radke als auch für Gregor gegen Kadenic alles möglich für beide Seiten. Zwei offene und teils berauschende Spiele mit viel Unterhaltungswert.
Dass wir beide Spiele dann zu 9 im letzten Satz verloren war dann sinnbildlich für den gesamten Abend wie man in der folgenden Analyse sehen wird.
9:6 Endstand.

Eine Niederlage auf dem Papier, aber ein schöner Abend mit Tischtennis auf einem Niveau, das die Arminia schon lange nicht mehr hatte und vielen schönen Ballwechseln mit sportlicher Atmosphäre. Statistisch kurios verloren wir die Begegnung trotz eines besseren Satzverhältnisses von 30:29, die sich durch fünf 3:0 Spiele für uns erklärten. Kein Spiel ging 3:1 bzw. 1:3 aus. Und von den insgesamt 7 Spielen über 5 Sätze konnten wir nur eines für uns entscheiden.
Es hätte aber noch schlimmer kommen können, denn wäre es ins Entscheidungsdoppel gegangen, wären uns wahrscheinlich sprichwörtlich die Lichter ausgegangen.

Vieles an diesem Abend war auch erfreulich. Hannes mit aufsteigender Form, Jonte mit klarer Weiterentwicklung und vor allem die Debüts von Gregor und Sönke, die beide klar und deutlich sichtbar aufgezeigt haben, was spielerisch möglich sein wird in naher Zukunft und wieviel Freude für Tischtennis sie mitbringen!

Auch die 2. Mannschaft von Vikt. Glesch/Paffendorf hat auf ihrer Seite einen Spielbericht dazu verfasst:
zum dortigen Spielbericht

Wir bedanken uns wie immer recht herzlich bei den Zuschauern und Unterstützern!
Und wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal in der Saison.
Oder so ähnlich.

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6:9 Niederlage beim 1. TTC Köln III

Am 4. Spieltag traten wir beim Tabellennachbarn 1. TTC Köln an. Die Vorzeichen standen auf ein spannendes Spiel. Unsere 2. Mannschaft hatte zeitgleich ein Heimspiel und wir verzichteten darauf, sie zu schwächen. Dieser soziale Gedanke wurde leider nicht von den Elfen und Glücksrittern des Universums mit einem Punkt belohnt. Matthias Conrad und Klaus Farber sprangen freundlicherweise ein und gaben alles um einen eventuellen Überraschungspunkt zu holen. Vielen Dank!

TTC trat mit einer sehr homogenen Mannschaft an. Zwar ohne die etatmäßige Nummer 1 dafür punktemäßig mit einer sehr ausgegeglichenen 1500-1550er Mannschaft. Hier stach an diesem Spieltag vor allem Emrah Kilic im oberen Paarkreuz raus, der Jürgen und Jonte das TT-Leben sehr schwer machte.

8. Oktober 2021

Die vermeintlich taktische Doppel-Aufstellung mit Hannes und Matthias als Doppel drei sowie die Doppelumstellung an Position eins ging nur bedingt auf. Das ergab sich einfach auch aus der sehr homogenen TTC-Mannschaft die ihrerseits ein starkes Doppel drei an den Start brachten. Fast sah es aber so aus, als wenn die beiden Arminen den anfänglichen Tatendrang der TTC'ler nach 0:2 Satzrückstand, zwei sehr knappe Sätze, bei dem vor allem Satz eins auch an uns hätte gehen konnte, mit schönen geduldigen, vorbereitenden Spiel dann doch noch brechen konnten. Eins um andere mal setzten Hannes und Matthias nach der Vorbereitung den entscheidenen Punch. So ging es in den 5. Satz bei dem unsere beiden Cracks nach hohem Rückstand im Mitteldrittel dann am Ende etwas unglücklich mit 14:16 den kürzeren zogen. Schade. Denn wie wichtig dieser Punkt hätte sein können, zeigte sich am Ende.
Vorher hatten Jürgen/Carsten sicher 3:0 gewonnen. Jonte/Klaus hatten gegen Doppel eins nur in Satz eins fast den Satzsieg auf der Kelle. 1:2 nach den Doppeln.

Jonte hatte im 1. Spiel kaum Mühe mit Schulte. Allein im 3. Satz kam ein wenig der Schlendrian durch. Doch am Ende ein recht ungefährderter 3:0 Sieg. Vater Jürgen hatte dagegen einen anstrengenden Einzel-Arbeitsalltag-Einstieg. Kilic zeigte im Spiel seine ganzen Qualitäten. Estrem sichere und weich gespinnte Vorhand aus allen Lagen. Selten so druckvoll, dass Jürgen diesen hätte mitnehmen können. Doch Jürgen variierte ab Satz 2 mit vielen Schnittwechseln die dann doch wohl die wirksame Formel für den knappen 3:2 Sieg waren. 8:10 lag er im Entscheidungssatz hinten. Doch nach Abwehr von 2 Matchbällen holte er 4 Punkte hintereinander und konnte doch noch zum zwischenzeitlichen 3:2 eintüten. "Kann ich denn nicht mal ein einfaches und entspannteres Spiel haben!? Ich werde zu alt für das obere Paarkreuz", haderte 50+ Jürgen dann. Und war aber sichtlich froh, das Ruder noch umgerissen zu haben.

In der Mitte gab es heute für Hannes nichts zu holen. Arbeitstechnisch sehr stark eingespannt, dadurch fehlendes Training, musste er heute Federn lassen. Im Spiel gegen Merkens mit unorthodoxer Rückhand ging es hin und her. Keiner konnte sich richtig absetzen. Erst im 5. Satz zog der TTC'ler davon und sicherte sich mit einem 11:4 den 3:2 Sieg.
Carsten durfte gegen den wiedergenesenen Ralf Goffart ran. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Goffart's starke Vorhand war schwer aus dem Spiel zu nehmen und die Taktik mehr über die Rückhand zu gehen, erwies sich als gewinnbringend. Immer wieder entwickelten sich lange und spannende Angriffsballwechsel. Zwei knappen Siegsätzen vom TTC'ler standen zwei klare Siege von Carsten gegenüber. Sie entschied der 5. Satz in dem keiner davonziehen konnte. Drei taktische Wechsel im Rückschlag und bei den Angaben entschieden zu Gunsten von Carsten. 4:3 für uns.

Im unteren Paarkreuz war Klaus Farber natürlich, wie erwartet, ein wenig überfordert. Von der 3. Kreisklasse in die Kreisliga ist ein krasser Unterschied. Und doch stellte er sich der Aufgabe. Auch hier nochmal vielen Dank, das du uns die Strafe, nicht komplett antreten zu können, erspart hast. Gegen Hüppeler und Ortlieb konnte er kaum Akzente setzen. Beide haben ca. 250 Punkte mehr und so war anzusehen, das hier der TTC die Nase klar vorn hatte. "So kann ich meinen Enkeln aber erzählen, ich habe mal Kreisliga gespielt", erzählte er mit einem Lächeln. Glücklicherweise blieb er unverletzt in den Spielen. Nach seiner Verletzungspause war das erstmal wichtig.
Matthias spielte gegen Hüppeler ein gutes Spiel. Immer wieder führte er im Satz und musste am Ende aber dann doch dem Gegner gratulieren. Noch nicht von Erfolg gekrönt war die taktische herangehensweise mit vorbereitenden Vorhand-Tospin. Die Rückhand sollte eigentlich dann den entscheidenen Kick geben, kam aber heute zu wenig. Verdient wäre auf jeden Fall ein 5. Satz gewesen. Zwei Sätze gingen knapp an Hüppeler, der aber eine Grundsicherheit mit seinen über 150 Punkten mehr hat.
Nach der 1. Phase stand es 4:5 gegen uns. Eine gute 2. Runde, wie schon beim 1.FC Köln, musste wieder her um das Spiel zu drehen.

Jürgen hatte auch gegen Schulte kein leichtes Spiel. Mit jedem Satz wurden beide im Schupfspiel sicherer und eliminierten sich gegenseitig. Lange Ballwechsel und immer wieder die überraschende und technisch feine Rückhand von Schulte machten Jürgen zu schaffen. Doch sein Kampfgeist ist immens und so startete er zu späterer Stunde dann auch ein paar sehenswerte Angriffe, die von Erfolg gekrönt waren. Auch hier ging es nach zwischenzeitlichen 1:2 Satzrückstand in den Entscheidungssatz. Jürgen machte es wieder spannend und zog nach 7:7 dann doch auf 11:7 davon. Ausgleich!
Kommen wir mal zum Spiel des Tages was die Angriff-Rallys angeht. Jonte und Emrah Kilic lieferten sich ein packendes Duell welches alle Attribute für einen Platz auf dem TT-Thron enthielt. Angriffsbälle par excellence. Blocks und Gegenkonter. Taktische Aufschlagvariationen. Das machte richtig Bock! Beim Stand von 10:10 im 5. Satz rutschte Jonte leider eine Angabe weg. Diese platzierte sich auf die Vorhandseite von Kilic, der schnell reagierte und den Vorteil nutzte, um seine heute extrem platzierte Vorhand auszupacken. 10:12! Schade. Hätten wir gut gebrauchen können. Die nicht ernstgemeinte Aussage nach Abschluss des Mannschaftskampfes: "Ich wollte, das Carsten's zweites Einzel auch mal zählte", sorgte für Erheiterung in der Mannschaft. Vielleicht nicht der glücklichste Moment für diesen sozialen Aspekt!

Carsten sorgte mit einem fast ungefährdeten, vor allem im 3. Satz, 3:0 gegen Merkens für den 6:6 Zwischenstand.
Leider folgten jetzt drei Niederlagen auf dem Fuße. Hannes zog gegen Goffart den kürzeren. Er haderte ein wenig mit den vielen Netz- und Kantenbällen des TTC'lers. Dies war unglücklich aber nicht unbedingt der entscheidende Faktor. Ihm fehlte es heute an seiner stabilen Durchschlagskraft mit der eigenen Vorhand und den Rückhandblocks. Mit den Angaben überraschte er Goffart ein ums andere mal, schaffte aber nicht die starke Vorhand des Gegners kontinuierlich auszuschalten. Somit 1:3.
Hüppeler's Spiel gegen Klaus war schon zu früherer Stunde vorgezogen worden und so stand es jetzt 6:8 gegen uns.

Matthias musste gegen den unbequemen Ortlieb ran und machte seine Sache von Beginn an sehr gut. DIe peitschende Vorhand saß ein ums andere mal aber die Rückhand war heute leider nicht vorhanden, wie er selber meinte. Der gewonnene 1. Satz ließ die Hoffnung steigen, doch noch ein Remis zu ergattern. Jürgen und Carsten gingen schon gegen Kilic/Merkens an die Platte, um das Abschlussdoppel zu bestreiten.
Doch leider konnte Matthias seine gute Leistung nicht krönen und verlor mit 1:3 bei dem er zum Ende der Sätze etwas den Faden verlor.

So stand am Ende eine 6:9 Niederlage auf dem Papier. Auch in der Stammbesetzung wäre dies kein Selbstläufer geworden. Von daher erwarten wir nach den Herbstferien den favorisierten Tabellenführer Glesch-Paffendorf in der eigenen Halle, bei dem Neuzugang Sönke sein Debüt geben wird. Zudem hoffen wir, dass unsere Langzeitverletzten Dirk und Kamran uns bald wieder zur Verfügung stehen. Zumindestens einer der beiden. Auf baldige Genesung!

Vielen Dank an Kamran, der sich auf den Weg machte um uns zu unterstützen!

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Starkes 9:2 gegen den FC Junkersdorf II befördert die Arminia auf Platz 2 (von Jonte Jakob)

Beim zweiten verlegten Spiel und insgesamt dritten Saison der ersten Mannschaft kam der FC Junkersdorf II zu Gast. Vom Papier her sollte es ein absolutes Spitzenspiel werden. Beide Mannschaften konnten allerdings nicht mit ihrer Spitzenaufstellung kommen. Bei Junkersdorf fehlten die 1&3, so dass sie mit Jochen Frank (1668), Klaus Voss (1572), Jochen Stühn (1568), Joachim Möller (1503), Lars Arians (1472) und Gregor Fromme (1459) antraten. Die Arminia hielt dagegen mit Jürgen Jakob (1644), Jonte Jakob (1652), Carsten Klenke (1621), Hannes Logemann (1498), Werner Kredelbach (1395) und Helmuth Spanke (1380). Somit ging der FC Junkersdorf mit einem knappen TTR-Plus von 52 Punkten in das Meisterschaftsspiel, weshalb man ein knappes Spiel erwarten könnte. So würde es aber nicht kommen, da alle Arminen einen Sahnetag erwischen sollten…

27. September 2021

Das Spitzendoppel Jürgen/Jonte sollte ihre kleine Schwächephase vom FC-Spiel überwunden haben und startete mit einem starken 3:0-Sieg. Währenddessen verloren Carsten und Helmuth ihr Doppel 0:3 gegen Stühn und Möller. Sie waren zwar in jedem Satz etwas näher herangekommen, aber im Endeffekt war das Einserdoppel von Junkersdorf zu stark. Hannes und Werner hingegen gewannen ihr Doppel nach starker und schneller 2:0-Führung noch 3:2, wobei der 5. Satz wieder deutlich 11:3 gewonnen wurde. Damit war die wichtige Führung nach den Doppeln perfekt.

Anschließend starteten die Einzel mit Jürgen gegen Voss und Jonte gegen Frank. Jürgen gewann sein Einzel sicher 3:0, da Voss seine geschossene Vorhand zu oft aufgrund von Jürgens Unterschnitt ins Netz setzte. Jonte machte eines seiner besten Spiele seit langem und traf gegen Frank, der ungefähr gleich viele Punkte hat und ein sehr starkes Block- und Schupfspiel, teilweise 4, 5 gute Topspins am Stück und konnte nach verlorenem ersten Satz das Spiel noch drehen und 3:1 gewinnen. Damit war die 4:1 Führung perfekt. In der Mitte spielte Carsten gegen Möller und Hannes gegen Stühn. Carsten bestätigte seine gute Form der letzten Wochen und gewann trotz starkem Spiel von Möller, der sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand starke, platzierte Topspins zog, am Ende mit 3:1.
Gleichzeitig lief das knappste Spiel des Abends. Nach den ersten beiden Sätzen stand es 1:1 und der dritte Satz sollte es in sich haben. Nach einem hin und her in der Verlängerung und mehreren Satzbällen für Hannes und Stühn, verlor Hannes den Satz mit 19:21, aber er lies sich nicht unterkriegen und drehte das Spiel mit 2 knapp gewonnenen Sätzen, die von beiden stark gespielt waren. Somit stand es 6:1 und es war wenig zu sehen von dem erwarteten engen Spiel.

Dies sollte sich auch trotz Niederlage von Helmuth gegen Arians nicht ändern. Die beiden hatten vor ein paar Wochen bei einem Andro-Cup schon gegeneinander gespielt, wo Helmuth 3:0 gewann, allerdings war der 20-Jährige heute zu spritzig und sicher in seinem Angriffsspiel, wodurch er trotz eines verlorenen 3. Satzes recht sicher mit 3:1 gewann. Werner gewann zur gleichen Zeit sein Spiel gegen Fromme mit 3:1 und holte somit den 7. Punkt für die Arminia.

Jürgen und Jonte könnten nun also mit zwei gewonnenen Spielen den Sieg für die Arminia holen und so sollte es auch kommen. Jürgen gewann im Abwehrduell mit Frank mit 3:0, da er einfach sicherer und geduldiger gespielt hat. Jonte sollte es gegen Voss mit einer kurzen Noppe auf der Rückhand schwerer haben. Alle Sätze wurden mit 2 Punkten Abstand gewonnen und 3 waren in der Verlängerung, aber am Ende konnte Jonte sich durch ein paar gut platzierte Rollaufschläge mit anschließendem Endtopspin knapp durchsetzen und gewann 3:1.

Damit gewann Arminia 1 ihr drittes Spiel und arbeitet sich auf den 2. Tabellenplatz vor. Nur noch Glesch/Pfaffendorf steht durch besseres Spielverhältnis vor ihnen. Das Spiel wurde überraschend hoch gewonnen, da der FC Junkersdorf sogar mit einem TTR-Plus angereist war, allerdings spielten alle Arminen sehr stark und verdienten sich somit den hohen Sieg!

Am 8.10. geht es weiter beim 1. TTC Köln und man kann nur hoffen, dass alle Beteiligten ihre Form halten und dass es so weiter geht.

Hier auch nochmal ein herzliches Dankeschön vom ganzen Team an alle, die zugeschaut und angefeuert haben. Mit so einer guten Stimmung in der Halle macht so ein Spiel gleich doppelt so viel Spaß!

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Der Köln-Krimi mit einem neuen Fall: ‚Das Geißbock-Drama‘ von Jürgen Jakob

Bei diesem Drama handelt es sich um ein packendes Spiel mit hervorragenden Protagonisten, taktischen Meisterleistungen und überraschenden Wendungen. Am Samstagabend war alles angerichtet zwischen der 7. Mannschaft des 1. FC Köln und der 1. Mannschaft der Arminia.  Gewürzt wurde das Lokalderby dadurch, dass zwei Spieler, nämlich Jonte und Jürgen, nach ca. 2 Jahren an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrten.

Der FC trat mit Rochow (1654), Vinherm (1537), Lindenberger (1541), Blumenröder (1529), Sebastian Seidel (1360) und Severin Seidel (1300) an. Arminia spielte mit Jürgen (1632), Jonte (1660), Carsten (1614), Hannes (1511), Werner (1403) und Frank (1345).

Von den TTR-Werten ergibt das ein deutliches Plus auf Seiten der Arminia.

25. September 2021

Trotzdem stand es nach 3 Doppeln 1:2, weil Jonte und Jürgen einen gebrauchten Tag gegen Vinherm und Blumenröder erwischten. Zum Glück war Verlass auf das starke Doppel 3 mit Hannes und Werner. Die erste Runde der Einzel ging mit 2:4 verloren, nur Jürgen und Carsten gewannen ihre Einzel. Es stand 3:6, aber irgendwie schaffte die Arminia, das Spiel zu drehen. Nur noch Hannes verlor sein Einzel und auch das Doppel 1 fand zu alter Stärke zurück: 9:7-Sieg für die Arminia im Geißbock-Drama.

Jürgen gewann seine beiden Einzel jeweils mit 2 Punkten Unterschied im 5. Satz, das 1. Spiel gegen Vinherm nach 1:6 und 6:9 noch mit 13:11 im fünften Satz. Im 2. Spiel gegen Rochow hatte er sich keine großen Chancen ausgerechnet, weil er vor Kurzem erst noch im TT-Cup deutlich gegen ihn verloren hat. Aber mit den Tipps der Mannschaftskollegen reichte es diesmal für ein 11:9 im fünften Satz.
Jonte hatte nach dem sehr mäßigen Doppel ein noch mäßigeres Einzel gegen Rochow zu überstehen, in dem er eine hohe Führung im dritten Satz nicht nach Hause brachte. Dafür zeigte er sich aber im 2. Einzel gegen Vinherm nervenstark und gewann nach einem verlorenen Satz die drei weiteren Sätze knapp, aber verdient.

Carsten spielte so, wie Carsten zumeist spielt und hätte problemlos auch bei dem 2. Spiel in der Halle, einem Bezirksligaspiel, mitspielen können. 7, 8, 5 und 5, 9, 4 Punkte ließ er seinen Gegnern Blumenröder und Lindenberger. Noch Fragen?
Hannes verlor allerdings gegen diese beiden Gegner knapp. Sehr schade, wo er doch gerade gut drauf ist und auch den wichtigen Doppelsieg geschafft hatte.

Werner hatte gegen den 1. Seidel kaum eine Chance und auch gegen den 2. Seidel lag er im fünften Satz schon fast aussichtslos mit 3:7 zurück. Dann drehte der Altmeister auf und ließ nur noch einen Gegenpunkt zu.
Frank verlor gegen die beiden Brüder auch sein 1. Einzel, schaffte aber im 2. Einzel verdientermaßen auch seinen 1. Einzelsieg in einem Tischtennis-Meisterschaftsspiel nach vielen Jahrzehnten. Da wurde der Trainingsfleiß endlich belohnt.

Da jeder mindestens ein Spiel gewonnen und ein Spiel verloren hat, kann man auch keinen als Matchwinner hervorheben. Angefeuert von den beiden Rekonvaleszenten Dirk und Kamran hatte jeder seine Höhen und Tiefen durchzustehen. Abgeschlossen wurde der Abend in der Kneipe ‚Zum kleinen Geißbock‘ auf der Dürener Straße, passend zum Titel des Dramas, ein äußerst unterhaltsames, spannendes und gelungenes Werk der Arminia.

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9:2 Auftaktsieg gegen Zollstock beschert einen gelungenen Saisoneinstieg (von Carsten Klenke)

Mit drei gesundheitlich angeschlagenen starten wir in die Saison. Also ohne. Kamran und Dirk erholen sich gerade von ihren Operationen und können hoffentlich im November mit in die Saison einsteigen. Und auch bei Gregor ist derzeit noch nicht mit einem Einsatz zu rechnen. Solange darf das verbliebene Quartett um Jürgen (1640 Pkt), Jonte (1651 Pkt), Carsten (1611 Pkt) und Hannes (1499 Pkt) auf Unterstützung aus den anderen Arminia-Mannschaften hoffen. So wie auch zum Saisonauftakt gegen RW Zollstock. Werner (1401 Pkt) und Frank (1352 Pkt) sprangen ein und machten ihre Sache außerordentlich gut. Schon hier vorab vielen Dank für euren Einsatz! Am Ende sprang ein 9:2 Sieg heraus. Aber der Reihe nach ...

... RW Zollstock trat an mit: Frohnhoven (1583 Pkt), Knüve (1548 Pkt), Nefgen (1568 Pkt), Leupolt (1509 Pkt), Westdörp (1411 Pkt) und Kao (1349 Pkt).

20. September 2021

Im Vorfeld wurde sich Gedanken über die Doppelaufstellung gemacht. Klar war nur das Spitzendoppel. An Jürgen und Jonte gibt es nichts zu rütteln. Die Harmonie war auch heute spürbar. Ein zwar überraschend klarer 3:0 Sieg gegen das ebenfalls obere Paarkreuz der Zollstocker mit Frohnhoven/Knüve, brachte uns in Führung. Carsten und Frank sollten eigentlich das "Opferdoppel" darstellen. Mussten sie doch gegen das an eins aufgestellte Zollstocker Duo Nefgen/Leupolt ran. Wie das dann doch so manchmal passiert - es läuft! Frank legte schnell seine Nervosität ab. Im richtigen Moment ließ er seine Topspin-Klasse aufblitzen und ein ums andere mal sorgte er für die perfekte Vorbereitung, damit Carsten mit Vor- oder Rückhand abschließen konnte. Zwei relativ dominierende Sätze sorgten so für einen sicheren Vorsprung. Satz drei ging knapp an die Zollstocker. Doch im vierten Satz wieder das anfangs gewohnte Bild. Ein fast perfekter Satz gegen ein nie richtig ins Spiel findendes Zollstocker Doppel. 11:4 am Ende und damit die überraschende 2:0 Führung.
Spannender machten es Hannes und Werner gegen Westdörp und Kao. Satz fünf musste herhalten um einen Sieger zu ermitteln. Und hier war es eine wahre Nervenschlacht. Zum Seitenwechsel sorgte eine 5:0 Führung für entspannte Mienen. Doch danach spielten die Zollstocker gut auf. Die Aufholjagd der Nachbarn gelang und so wurde es immer knapper. Mit 14:12 und nach Abwehr von zwei Matchbällen drehten die Arminen das Spiel dann aber doch noch zu unseren Gunsten. Erleichterung machte sich breit. 3:0 nach den Doppeln. Das war nun wirklich nicht wirklich erwartet worden. Nehmen wir aber mit!

Die Einzel starten natürlich im oberen Paarkreuz. Jürgen fand kein Mittel gegen den clever und sehr sicher aufspielenden Knüve. Ein verdienter 3:0 Sieg - muss man anerkennen! Jonte machte es ihm dann gegen Zollstock's Nummer eins Robert Frohnhoven nach. Ein ebenfalls ungefährdeter 3:0 Sieg und somit der 4:1 Zwischenstand.
In der Mitte setzte sich Carsten relativ sicher gegen Linkshänder Leupolt durch. Das 3:1 war durchtränkt von einem sicheren Angriffsspiel mit platzierten Endschlägen. Leupolt fand selten die Möglichkeit seine gefährliche Vorhand einzusetzen. Und wenn, dann gingen diese regelmäßig über die Platte. 5:1.
Spannender machte es dann Hannes gegen "Altmeister" Nefgen. Das unangenehm drucklose Spiel des Zollstockers zeigte zwar noch einigen Trainingsrückstand, aber dennoch fand er in den ersten Sätzen zu mehr Sicherheit. Hannes hielt dagegen. Ein durchdachtes platzieren der unangenehmen Aufschläge und eine sicherer werdende Vorhand sorgte am Ende für den 3:2 Satzsieg. Und das trotz größeren Rückstands im Entscheidungssatz. 11:9 stand im Spielbericht. Schöner Sieg, der Selbstvertrauen geben sollte. Die Mannschaftskollegen freuten sich sehr für den nicht unbedingt erwarteten Sieg von Hannes. 6:1 - ein komfortabler Vorsprung.

Jetzt durften unsere Nachrücker ran. Werner mit cleveren Spiel über die Rückhand gegen den vorhandlastigen Kao - umkämpft aber verdienter 3:1 Sieg. Frank verlor leider nach sehr gutem Spiel, gegen den höher eingestuften Westdörp. Der hatte dann doch ein paar Variationen beim Aufschlag und etwas mehr Sicherheit in den Angriffsbällen parat. Dennoch ein sehr gutes Meisterschaftsdebüt für Frank. Nun stand es 7:2 für die Arminia.

Unsere Spitzenspieler durften wieder ran. Im Zweier-Duell Jonte gegen Sascha Knüve ging es hin und her. So richtig absetzen konnten sich keiner von beiden. Es entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Kreisligaspiel. Und es kam, wie auch nicht anders zu erwarten, zum Entscheidungssatz. Knüve startete furios. Ging bis 9:3 in Führung. Doch dann setzte die große Aufholjad ein. Jonte wurde sicherer und mutiger, Knüve etwas sorgloser und so stand es auf einmal 10:10. Das hinterlässt natürlich Spuren, den Sieg so knapp vor Augen. Jonte gewann tatsächlich noch mit 12:10 und die Halle tobte! Eine tolle Moral unseres Jüngsten! Großes Kino! 8:2 - das Remis war gesichert!

Während Carsten schon gegen Nefgen spielte und in einem engen Match mit 3:2 gewann, somit den Siegpunkt schon sicherte, wurde es im Einser-Duell spannend. Jürgen und Robert Frohnhoven sind, um es mal so auszudrücken, wahrlich nicht als Angriffskünstler bekannt und so wurde es ein langes Spiel trotz eines 0:11 Satzes gegen Jürgen. Die Schupfduelle waren vielleicht nicht unbedingt was für's Auge aber taktisch eine Kopfanstrengung. Eine zeitlang sah Jürgen sich auf der Verliererstraße, um dann aber in der zweiten Häfte des 5. Satzes etwas davonzuziehen und den 11:7 Satzsieg einzufahren. Somit war Carsten's Spiel hinfällig (was Jürgen am Ende des Tages ein Bier kostete!) und wir konnten einen 9:2 Sieg verbuchen.

Das Ergebnis hört sich natürlich klar an. Sieht man sich aber die Spielverläufe an,  muss man sagen, alle vier Fünfsatzspiele gingen an uns. Spricht für unsere Nervenstärke, aber eben auch dafür, dass es im schlechtesten Fall auch 5:6 hätte stehen können. Somit sorgte eine rundum gelungene Mannschaftsleistung und die fulminante Unterstützung der vielen Zuschauer in der Halle für diesen harterkämpften Auftaktsieg. So kann es weiter gehen.

Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer. Allen voran unsere "Ersatz"-Spieler Werner und Frank. Zähler Andreas und Kamran. Bankdrücker Klaus, Herbert und Lothar sowie unsere Trainingseifrigsten Helmuth, Michael, Kai, Oliver, Christian und die reinschnuppernden Ralph und Pavel für die Aufmerksamkeit trotz Training. Vielen Dank für's Zeitnehmen!

P.S.: Sollte ich jemanden vergessen haben - bitte ich um Entschuldigung!
Ein ordentliches Spielergebnis-Foto folgt noch!

zum Spielbericht

zur aktuellen Tabelle

9 : 3 Sieg im Testspiel bei Hürth II (07.09.2021)

Das aktuell gesunde Quartett der 1. Mannschaft mit Jürgen, Jonte, Carsten und Hannes organisierte sich ein Testspiel zum verschobenen Saisonauftakt. Gegner wurde die 2. Mannschaft von TTV DJK Hürth die aktuell in der Bezirksklasse ( hier ) aufschlägt. Sie nutzten die Möglichkeit den freien Platz dort aufzufüllen.

Um am Montagabend das Spiel zeitlich einzudämmen wurde im Vierer-Dietze-Paarkreuz-System gespielt. 2 Doppel, 8 Einzel im Paarkreuz und noch einmal 2 Doppel zum Ende. Es wurde ein fröhlicher Abend mit gutem Tischtennis.

Das wir uns die richtige Mannschaft für den inoffiziellen Saisonstart ausgesucht hatten, zeigte sich schnell. Lockere Stimmung. Faire Spiele. Es wurde viel gelacht und gut gespielt.

Hürth spielte ohne die etatmässigen 1 und 2 und bot eine junge Mannschaft (Wosnitzka, Dunkel, Erdas) mit Unterstützung der "Alterspräsidenten" Frank Fürstenau und Coskun Sungur auf. Punktemässig etwas schwächer auf dem Papier als unser Quartett. Hat aber oftmals nichts zu sagen.

Es entwickelten sich immer wieder spannende Spiele. Die Doppel gingen insgesamt 2:2 aus. In den Einzeln überzeugten wir mit einer 7:1 Bilanz. Nur Hannes musste Dunkel gratulieren, der sich stark verbessert hat und auch Carsten das Leben schwer machte. Oben ließen Jürgen und Jonte kaum was anbrennen. Nur Jürgen hatte mit Wosnitzka mehr Probleme als erwartet und musste in den 5. Satz.

Insgesamt ein gelungener Abend der Lust auf mehr macht.

Gesamtsieg beim Sommer Team-Cup (28.08.2021)

Leider fand das letzte Spiel gegen Ostheim 1 nicht mehr statt. Sie konnten keine Mannschaft aufbringen. Sehr schade. So wurde es gewertet und wir dürfen uns als verlustpunktfreier Gruppensieger vor Spinfactory zeigen.

Hier findet ihr die Ergebnisse dazu: zur Tabelle

Ob der Sommer Team-Cup noch in seine anvisierte 2. Runde geht, bleibt abzuwarten. Dazu liegen noch keine Informationen vor.

Tabellenführung verteidigt: Arminia-Trio hält sich schadlos am 2. Spieltag (25.07.2021)

Auch am 2. Spieltag des Sommer-Team-Cups konnte das Arminia-Trio um Jürgen (1682 Pkt), Jonte (1633 Pkt) und Carsten (1595 Pkt) sich in Szene setzen.
Beim Dreifach-Spieltag gegen Ausrichter TTC Köln-Ostheim, TTF Bad Honnef und einer dezimierten Mannschaft vom 1.FC Köln traten die drei wieder kompakt und mit Engagement auf. Ohne Niederlage: 6:0, 5:1 und 5:1 hieß es am Ende und die Tabellenführung konnte ohne Punktverlust verteidigt werden. Somit steht vor dem letzten Spiel gegen die 1. Mannschaft von TTC Köln-Ostheim jetzt schon fest, dass das Dreiergespann mindestens Zweiter wird und somit die vorgesehene Endrunde erreicht. Ob und wo diese stattfindet, das entscheidet Corona und der nahende Saisonbeginn.

Zum Spielverlauf und Tagesgeschehen:

Arminia 09 - #easthome2 6 : 0 (18:2)

Gegen die Zweitvertretung vom TTC Köln-Ostheim, hier und heute #easthome2 (Schiwy 1485 Pkt, Paul 1480 Pkt, Kübbeler 1261 Pkt) genannt, kam ein standesgemäßer Sieg  heraus. Trotz Bauernopfer-Taktik, der punktschwächste der Arminen Carsten spielte an eins, die sicheren Punkte sollten an zwei und drei kommen, sprang ein 6:0 Sieg bei nur zwei Satzverlusten heraus. Während Jonte und Jürgen die null sicherten überließ Carsten seinen Kontrahenten Schiwy und Paul jeweils einen Testsatz.

Tischtennisfreund_Innen - Arminia 09 1 : 5 (8:16)

Die Gäste von TTF Bad Honnef waren dagegen der erwartet unbequemere Gegner. Punktemäßig (Bauer 1616 Pkt, Kluge 1522 Pkt, Kleine 1520 Pkt) ein etwas anderes Kaliber, entbrannten spannende Spiele. Jonte fand gegen Bauer nicht wie gewohnt in sein Spiel. Alle Angriffsbälle wurden vom Bad Honnefer gekonnt pariert und meistens noch einer draufgesetzt. So musste sich Jonte mit 1:3 geschlagen geben. Carsten hatte nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen das unangenehme Spiel von Kluge am Ende doch die richtigen Antworten, spulte solide druckvolle Angriffe und platzierte Blocks herunter. Ein am Ende ungefährderter 3:1 Sieg. Jürgen hatte dann so überhaupt keine Probleme mit "Noppe" Enrico Klein. Der fand gar kein Mittel gegen die stoische verhaltene Spielweise Jürgen's.
Danach folgten zwei spannende Spiele. Carsten konnte sich im "Spitzenspiel" gegen Bauer nach Abwehr von drei Matchbällen im vierten Satz noch am Ende mit 11:6 im Entscheidungssatz durchsetzen. Bauer baute nach den verpassten Chancen ab und trauerte etwas dem vermeintlichen vorzeitigen Ende nach.
Jonte durfte dann gegen Klein ran. Im Normalfall kein Problem sollte man meinen für den 120 Punkte höher eingestuften Jonte. Doch es kam erstmal anders. Die ersten beiden Sätze musste er ohne auch nur richtig ins Spiel zu kommen, abgeben. Keine Rückhand und selten eine Vorhand sprangen heraus. Das Timing war verschwunden und so mussten taktische Wechsel her. Schieben war das Gebot der Stunde. Auf den richtigen Angriffsball warten. Mit der notwendigen Geduld und Ruhe wurde es danach ein für Zuschauer erschreckendes Schupfspiel in dessen Verlauf Jonte die richtigen Angriffsbälle erst sehr spät setzte. Der Erfolg gab ihm recht und Klein verlor immer mehr aufgrund des drucklosen Spiels, den Faden. Diese taktische Meisterleistung sorgte zwar bei seinen Mannschaftskollegen für das eher spaßig gemeinte: "Vielleicht sollten wir gegen den FC nur mit 2 Leuten antreten!" - aber gewonnen ist gewonnen.
Jürgen hatte heute seinen eher geruhsamen Tag und sorgte mit einem ungefährdeten 3:0 Satzsieg gegen den heute überforderten Kluge für den 5:1 Schlusspunkt.

Arminia 09 - 1. FC Köln 5 : 1 (17:6)

Leider trat die zusammengewürfelte Vertretung vom 1.FC Köln (Bergneustadt/FC) aus Verletzungsgründen nur zu zweit an. Dennoch konnte man bei den verbliebenen Dirk Skock (1844 Pkt) und Dietmar Lindenberger (1533 Pkt) nun wahrlich nicht von Kanonenfutter reden. Auch hier entwickelten sich einige tolle Ballwechsel und Spielverläufe.
Carsten konnte gegen "Angstgegner" Lindenberger knapp aber mit guter Spieltaktik nach 1:11 Erstsatzverlust das Spiel noch drehen. Auch hier kam die Nervenstärke zum Vorschein als er im vierten nach 6:10 Rückstand vier Satzbälle (und 2 weitere in der Verlängerung) abwehrte und am Ende mit 14:12 den Sieg herbei holte.
Das Spiel des Tages folgte auf dem Fuße. War man nach dem Spiel gegen Bad Honnef's Klein von Jonte's Verfassung nicht so angetan, zeigte er gegen den 1800er Abwehrspieler Skock, was er wirklich drauf hat. Auch ohne Training feuerte er eine Rückhand nach der anderen ab. Die Vorhand peitschte nur so auf der gegnerischen Seite auf. Skock fand kein wirkliches Mittel seine vermeintliche 200 Punkte Dominanz auszuspielen. Der 1. Satz ging an Jonte. Satz zwei und drei dann allerdings, nach jeweils hohen Führungen von Jonte, an den Bergneustädter Landes-/Verbandsligisten. Doch in den verbleibenden zwei Sätzen konnte Jonte dann wieder die Sätze nach Hause bringen. Skock erkannte am Ende an: "Du hättest eigentlich 5:0 gewinnen müssen!" Quasi ein Ritterschlag.
Durch die zwei knappen Siege und den schon vorab zwei kampflosen Spielen stand es 4:0 für die Arminen. Dementsprechend konnte nichts mehr passieren.
Während Jürgen in seinem einzigen Spiel wenig bis kaum Mühe mit Lindenberger hatte und sein lädiertes Knie ein wenig schonen konnte, lieferte sich Carsten dann noch ein packendes Spiel mit Skock. Zwei Sätze lang so gut wie keine Chance, war Skock auch im 3. Satz 8:4 vorne ehe Carsten Harakiri spielte und 2 Sätze alles traf. Jede Rückhand wurde angezogen, landete in der Rückhandecke von Skock, der immer wieder verwundert aufgrund des sich drehenden Spiels die Augen rollte. Somit ging es in den entscheidenen 5. Satz und hier war es erst ausglichen. Doch nach dem Seitenwechsel veränderte Skock seine Aufschläge, platzierte anders und so war Carsten bei den Angriffen fast immer nur noch mit der Kante dran und zu spät am Ball. 11:6 gewann der Bergneustädter und war sichtlich froh, nicht nochmal 16 Punkte verloren zu haben.

zu den Ergebnissen und der Tabelle vom Sommer-Team-Cup

Ein wirklich gelungener Spieltag mit großer Spielfreude über weite Strecken, großen Teamgeist und netten und unkomplizierten Gegnern ging zu Ende.
Jetzt steht noch ein Spiel gegen #easthome1 aus. Das wird wohl im August stattfinden.

Erwarterter Start in den Sommer-Team-Cup 2021: 4:2 Sieg gegen Spinfactory

Mit einem 4 : 2 Sieg gegen Spinfactory sorgte das Trio um Jürgen, Jonte und Carsten für einen gelungenen Aufgalopp in die neue Saison.

Der in diesem Jahr ins Leben gerufene Sommer-Team-Cup als kleine Wettkampf-Vorbereitung und Abwechslung zum Corona-Alltag lässt einen langsam wieder ans Wettkampfgeschehen denken.

Wie es um die Stimmung und den Zusammenhalt der 1. Mannschaft steht, zeigt die Tatsache, dass drei weitere Teammitglieder zum zuschauen und anfeuern an diesem Freitagabend sich Zeit genommen habe, um einfach nur dabei zu sein.

Gegen die mit Milan Koslowsky (1690 Pkt.), Martin Patt (1444) und Lukas Seifert (1370) antretenden TT-Freunde von Spinfactory sollte rein nominell ein Sieg rausspringen. Mit der Kölner TT-Hoffnung Milan haben sie allerdings einen starken und punktemäßig von allen sechs Aktueren am höchsten eingestuften Sportkameraden auf ihrer Seite. Im Nachhinein wurde er seiner Favoritenrolle auch gerecht.

Jonte und später auch Jürgen nahmen ihm 2 Sätze ab. Am Ende setzte sich Milan aber doch dank sicherer und kluger Spielweise nach fünf Sätzen durch. Und das auch nach Führungen der Arminen im 5. Satz. Beide Spiele waren geprägt von tollen Ballwechseln wobei gerade Abwehrbollwerk Jürgen mit zunehmender Spieldauer nach 0:2 Satzrückstand und langer Wettspielpause immer besser ins Spiel fand. Eine 6:4 Führung im fünften Satz langte leider nicht.
Jonte wechselte immer wieder von erstklassigen Angriffsbällen zu leichten Fehlern. Fehlendes Training aufgrund seiner aktuellen Priorität auf's Studium dürfte da den Ausschlag geben. Eine 2:1 Satzführung, bei dem er im ersten Satz Satzbälle abwehrte, reichte nicht zum Erfolg. Milan sorgte mit gelassenen und gut gesetzten Schlägen dann doch für einen recht ungefährdeten 3:2 Sieg und die Führung für Spinfactory.

Jürgen mit einem klaren Sieg gegen den etwas überforderten Patt und Carsten mit dem erwarteten aber zwischenzeitlich etwas mühsamen Sieg gegen den mittlerweile sehr viel besser agierenden Noppenspieler Seifert sorgten für den 2:1 Zwischenstand für die Arminia-Cracks.

Wie oben erwähnt kam dann das Spiel des Tages von Jürgen gegen Milan mit dem besseren Ende für den Spinfactory-Spitzenspieler. 2:2.
Am Ende konnten aber noch zwei recht ungefährderte Siege von Jonte gegen Seifert und Carsten gegen Patt eingefahren werden, so dass am Ende der erwartete 4:2 Sieg heraussprang. Guter Auftakt in den Sommer-Team-Cup. Macht Lust auf mehr.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung von Klaus Liebenow, Herbert, Saeed, Michael, Jochen und unseren Mannschaftskollegen Dirk, Hannes und Kamran, die es sich nicht nehmen ließen, den Mannschaftsgeist anzukurbeln und als Schiedsrichter und Berater fungierten!

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